Förderprogramm

Aargauer Regierungsrat will über 75 Millionen in Energieeffizienz investieren

Das Geld soll unter andrerem in solarthermische Anlagen fliessen. (Archivbild)

Das Geld soll unter andrerem in solarthermische Anlagen fliessen. (Archivbild)

In den Jahren 2021 bis 2024 will der Aargauer Regierungsrat über 75 Millionen Franken in die Energieeffizienz im Gebäudebereich investieren. Davon sollen zwölf Millionen Franken vom Kanton kommen, der Rest stammt vom Bund.

Mit dem Förderprogramm Energie 2021 bis 2024 im Gebäudebereich sollen Massnahmen an der Gebäudehülle, Holzheizungen, solarthermische Anlagen, Wärmepumpen und sogenannte Pilotanlagen unterstützt werden, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte. Bei Pilotanlagen handelt es sich um neue Technologien mit dem Potenzial, in Zukunft einen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten, wie zum Beispiel die Geothermie.

Das Förderprogramm ist eine zusätzliche Massnahme neben dem neuen kantonalen Energiegesetz, über das der Aargau am 27. September abstimmt. Schon seit vielen Jahren unterstütze der Kanton die Erneuerung von Gebäuden und den Ausbau der erneuerbaren Energien mit finanziellen Mitteln, schreibt der Regierungsrat in seiner Mitteilung.

Breite Unterstützung in der Anhörung

Die Gebäude seien heute für rund einen Viertel des gesamten CO2-Ausstosses der Schweiz verantwortlich. Dies deshalb, weil heute die Erzeugung von Heizwärme und Warmwasser zu einem grossen Teil mit fossilen Energieträgern gedeckt werde.

In der Anhörung hatten alle Parteien ausser der SVP die Einführung des Förderprogrammes befürwortet. Wegen der breiten Unterstützung legt der Regierungsrat dem Grossen Rat die Vorlage gegenüber der Anhörungsbotschaft unverändert vor.

Der Grosse Rat wird sich laut Regierungsrat noch im dritten Quartal dieses Jahres mit dem Verpflichtungskredit von 75,42 Millionen Franken für das Förderprogramm befassen.

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