In de Badi-Restaurants fehlt Personal.

Tele M1

Pandemie-Folge
Aargauer Badis kämpfen mit einem Personalmangel in der Gastronomie

Was gibt es in der Badi Besseres als einen knusprigen Hot Dog für den kleinen Hunger? Gerade bei der Hitze in diesen Tagen, rennen die Gäste den Badi-Restaurants wieder die Türen ein. Drinnen arbeiten aber längst nicht genügend Leute. Den Personalmangel spürt man auch dort deutlich.

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Zwei Frauen müssen in der Badi Bad Zurzach den kompletten Gastronomie-Betrieb managen. Was ihnen fehlt, ist eine Köchin oder ein Koch, deshalb mussten sie das Angebot runterfahren. Das ist besonders bei dem tollen Wetter schade. Lea Hovadik, die Betriebsleiterin des «RegiBeizli» erklärt:

«Sobald wir einen Koch haben, werden wir das Angebot wieder hochfahren, aber solange wir den nicht haben, haben wir dafür keine Kapazitäten, da würden wir sonst nicht mehr hinterherkommen.»

Ein schweizweites Problem, wie Bruno Lustenberger, der Präsident der Gastro Aargau erklärt.

«Im Aargau fehlen rund 2000 Mitarbeiter, schweizweit sogar über 20'000.»

Vor allem in der Pandemie haben viele, die plötzlich keine Arbeit mehr hatten, umgeschult. Diese Leute fehlen jetzt auch in der Badi in Baden. Noch nie sei es so schwer gewesen Personal zu finden, wie dieses Jahr meint man hier. Beide Badi-Gastronomen stemmen den Betrieb im Moment noch so, bis zum Sommer, also zur Hochsaison, müssten die Stellen aber dringend besetzt werden: Damit man auch dann noch leckeres Essen in der Badi bekommt. (has)

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