SP Aargau

Also doch: Cédric Wermuth möchte Ständerat werden – jetzt kommt es zum internen Duell

Cédric Wermuth möchte für den Aargau in den Ständerat.

Cédric Wermuth möchte für den Aargau in den Ständerat.

Der SP-Nationalrat wurde von der Bezirkspartei Zofingen angefragt, ob er für den Ständerat kandidieren möchte – er hat zugesagt. Damit kommt es zur internen Ausmarchung. Denn auch SP-Nationalrätin Yvonne Feri hat ihr Interesse bereits kundgetan.

Wermuth hat seinen Entscheid am Donnerstagmorgen auf Facebook bekannt gegeben mit einem offenen Brief an seine Parteifreunde gerichtet.

"Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich möchte euch als erste informieren. Die SP des Bezirks Zofingen hat mich gebeten, bis heute bekannt zu geben, ob ich für eine Ständeratskandidatur zur Verfügung stehe. Ich habe mich nach vielen Gesprächen entschieden, dies zu tun.

Die Verteidigung des Sitzes von Pascale Bruderer wird für die SP eine grosse Herausforderung. Dafür braucht sie eine Kandidatur, die die Bewegung einen kann und den Anspruch hat, die gesamte Partei in ihrer ganzen Breite zu vertreten. Dafür würde ich mich, sofern die Partei das möchte, gerne zur Verfügung stellen."

Seine Kandidatur solle anders sein als andere, schreibt Wermuth weiter. "Nicht Personen stehen im Vordergrund, sondern die gemeinsamen Ideen. Wermuth nennt dann sechs konkrete Bereiche seiner "Offensivprojekte", von Gleichstellung bis Klimawandel. 

Gemäss Wermuth entscheidet sich die SP Zofingen nächste Woche über eine Nomination. Ob er dann tatsächlich ins Ständeratrennen geht, entscheidet die Kantonalpartei Ende September. Ebenfalls Interesse an einer Kandidatur hat bereits Nationalrätin Yvonne Feri angekündigt.

Gleichzeitig hat am Donnerstagmorgen die CVP ihre Kandidatur bekannt gegeben. Wie erwartet, will sie Marianne Binder ins Ständeratsrennen schicken.

(kob/roc)

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