Berufsschule

An dieser Aargauer Schule werden die meisten Bussen verhängt – nur eine hält nichts von dieser Art Strafe

Regeln werden an den Aargauer Berufsschulen durchgesetzt - zum Teil mit Bussen. (Themenbild)

Regeln werden an den Aargauer Berufsschulen durchgesetzt - zum Teil mit Bussen. (Themenbild)

Lernende werden an den Aargauer Berufsschulen gebüsst, wenn sie gegen die Regeln verstossen. Das kann zu zehntausenden Franken an Einnahmen führen. Unsere Recherche zeigt: So viel nehmen die einzelnen Schulen ein.

Aargauer Berufsschulen dürfen Bussen verhängen, das hält das kantonale Gesetz über die Berufs- und Weiterbildung fest. Von diesem Recht machen die meisten Gebrauch. Deshalb gibt es Bussen für Zuspätkommen, für unentschuldigte Abwesenheiten, Schwänzen. Für letzteres werden 185 Franken verrechnet. 

Auf diese Weise nehmen die Bildungsinstitute zehntausende Franken ein, wie eine Recherche der «Aargauer Zeitung» ergab. In «guten Jahren» sind so schon mal Einnahmen in Höhe von 100'000 Franken zu verzeichnen. 

Bussen Lehrlinge

Der Rektor Ruedi Suter von der Berufsschule Lenzburg hält Bussen für sinnvoll: «Zum Reagieren gehört auch das konsequente Einschreiten bei Verstössen gegen die Schulregeln.» Nur die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales in Brugg hält nichts von einer solchen Praxis.

Immerhin: Das Geld wird für Exkursionen, Anlässe und Projekte verwendet.

Karikatur von Silvan Wegmann

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