Reitnau/Murgenthal

Auspuff manipuliert: Sechs Motorradlenkern wird die Weiterfahrt verboten

Motorradkontrolle der Kantonspolizei Aargau im Waldstück.

Motorradkontrolle der Kantonspolizei Aargau im Waldstück.

Mit Unterstützung durch Experten des Strassenverkehrsamtes wurde in Reitnau und im Boowald eine technische Motorradkontrolle durchgeführt. Vier Lenkern wurde die Weiterfahrt erst nach Instandstellung des Motorrades erlaubt. Zwei weitere Lenker mussten die Weiterreise zu Fuss antreten.

«Immer wieder wird die Bergstrecke in Reitnau sowie die Strasse durch den Boowald als private Rennstrecke missbraucht», schreibt die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung. Teilweise mehrmals würden vor allem Motorradfahrer diese beliebte Strecke befahren. «Dabei gehen regelmässig Lärmklagen von Anwohnern der umliegenden Gemeinden ein», so die Polizei.

In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt führte die Kantonspolizei am Freitag eine gezielte technische Kontrolle durch. «Durch die Spezialisten wurde festgestellt, dass an mehreren Motorrädern die Auspuffanlage abgeändert worden war», heisst es. Durch das Entfernen des sogenannten dB-Killers (Bauteil eines Schalldämpfers) wird das Abgas- und Lärmverhalten verändert und dies ist verboten.

So mussten in der vergangenen Kontrolle vier Motorradlenker das fehlende Auspuffteil teils aufwändig organisieren bevor sie die Fahrt fortsetzen konnten.

Ein Motorradlenker musste sein Fahrzeug gar auf der Kontrollstelle zurücklassen, weil die ganze Auspuffanlage an seinem Motorrad unzulässig war.

Ein weiterer Fahrer musste die Weiterreise ebenfalls zu Fuss antreten, da er nicht über die erforderliche Führerausweiskategorie verfügte.

Weitere Anzeigen erfolgten wegen dem Anbringen von unzulässigen bzw. nicht typenkonformen Bauteilen.

Die Kantonspolizei wird auch in Zukunft vermehrt Kontrollen durchführen und Fehlbare verzeigen. (pka)

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