Bildung
Aargauer Berufsschulen und Kantis kehren am 1. März in den Präsenzunterricht zurück

Die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und Berufsfachschulen wurden Ende Januar für einen Monat in den Fernunterricht geschickt. Damit ist nun Schluss: Ab März kehren die Lernenden wieder in die Schule zurück.

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Ab März trifft man sich wieder in der Schule – aber nur mit Maske.

Ab März trifft man sich wieder in der Schule – aber nur mit Maske.

Keystone

(phh) Wie das Bildungsdepartement des Kantons Aargau am Freitag bekanntgab, endet die fünfwöchige Fernunterrichtsphase plangemäss Ende Februar. Ab dem 1. März findet der Unterricht wieder in den Schulen statt. Die gültigen Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) müssen dort zwingend eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem gelte auf dem Schulareal eine generelle Maskentragpflicht.

Fernunterricht funktioniert – zumindest kurzzeitig

Die fünfwöchige Fernunterrichtsphase hätte gezeigt, so resümiert das Bildungsdepartement, dass der digital geführte Unterricht für eine befristete Zeit auf dieser Schulstufe funktioniere. Längerfristig sei der persönliche Austausch zwischen Lehrpersonen und Lernenden jedoch von zentraler Bedeutung. Daher werde die Rückkehr zum Präsenzunterricht in nahezu allen Kantonen stattfinden. Dies sei auch im Hinblick auf die bevorstehenden Prüfungen wichtig.

Einzige Ausnahme sei die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales (BGFS), wie der Kanton schreibt. Aufgrund des ausbildungsbedingt regelmässigen Kontakts der Lernenden mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen gelte dort bis zum Beginn der Frühlingsferien am 9. April reduzierter Präsenzunterricht.

Vor einem Monat wurden die Schulen der Sekundarstufe II im Aargau geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler wechselten in den Fernunterricht. Dieser Schritt sei die logische Konsequenz auf die verschärften Massnahmen des Bundesrates, wie Bildungsdirektor Alex Hürzeler damals sagte.

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