Viola Amherd ging am Dienstagmorgen auf Exkursion: Sie verliess Bundesbern und ihr Büro, um den Truppen in den Aargauer Militärstützpunkte Aarau und Brugg zu begegnen. Dabei unterhielt sie sich in Aarau mit Armee-Mitarbeitenden. In Brugg redete sie mit Rekruten und beobachtete die Genie-Truppen bei Übungen. 

Das Verteidigungsdepartement lobte gegenüber der AZ das Engagement der Mitarbeitenden und die Vielfältigkeit der Ausbildung. «Es war spannend für die Bundesrätin, sich mit den Rekruten auszutauschen. Ausserdem konnte sie das Rekrutierungsprozess besichtigen», sagt Kommunikationschef Renato Kalbermatten.

Bootstouren und Gruppenfotos

In Brugg nahmen die Sappeure und Rammpontoniere die Bundesrätin auf eine Bootstour mit auf die Aare. Viola Amherd scheute sich vor der Tour auf dem Fluss nicht und erschien in Rettungsweste, wie Bilder des VBS, die es auf Twitter veröffentlichte, zeigen. Auch für ein Gruppenfoto posierte die oberste Armeechefin, bevor sie im Dienstwagen den Weg zurück nach Bern aufnahm.

Kontakt zu den Truppen pflegen

Das Verteidigungsdepartement versucht, solche Besuche regelmässig zu organisieren. «Aufgrund der dichtgedrängten Agenda klappt leider nicht so oft, wie wir es uns wünschen», bedauert Renato Kalbermatten.