Covid-19

Corona-Rückfall: Regierungsrat Urs Hofmann muss im Spital behandelt werden

Wegen Corona-Infektion hospitalisiert: Regierungsrat Urs Hofmann.

Wegen Corona-Infektion hospitalisiert: Regierungsrat Urs Hofmann.

Der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann wurde am Freitag auf Grund seiner Coronavirusinfektion hospitalisiert - er liegt allerdings nicht auf der Intensivstation. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati übernimmt als Stellvertreter das Departement Volkswirtschaft und Inneres von Hofmann.

Vor knapp zwei Wochen, am 23. März, wurde Regierungsrat Urs Hofmann positiv auf das Coronavirus getestet. Zuerst lag er mit Fieber und weiteren Symptomen zu Hause, am vergangenen Wochenende ging es ihm dann etwas besser. Doch nun liegt der 63-Jährige nach einem Rückfall im Spital, wie die Staatskanzlei am Freitagnachmittag mitteilt.

«Geschwächt durch die Infektion mit dem Coronavirus (Covid-19) musste sich Regierungsrat Urs Hofmann am Freitag hospitalisieren lassen», heisst es in der Mitteilung. Zudem sei auch Regierungssprecher Peter Buri, der einen Tag nach Hofmann positiv getestet worden war, in Spitalpflege. Buri habe einen Rückfall erlitten, teilt die Staatskanzlei mit.

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"Wir haben alle gehofft, dass er rasch wieder gesund wird"

Die Aargauer Staatsschreiberin Vinzenca Trivigno sagt, Hofmann sei sehr geschwächt, die Dauer der Krankheit setze ihm zu, deshalb habe sein Hausarzt entschieden, ihn ins Spital einzuweisen. "Er ist nicht in Intensivpflege und wird nicht beatmet, sondern liegt auf der normalen Station", erklärte sie weiter. "Wir haben alle gehofft, dass Urs Hofmann rasch wieder gesund wird, wie dies bei Finanzdirektor Markus Dieth der Fall war", sagte die Staatschreiberin. Doch die Krankheit verlaufe bei jedem Patienten anders, bei Urs Hofmann sei Covid-19 leider in starker Form ausgebrochen. 

Hofmann sei erschöpft, er trinke und esse wenig und brauche deshalb nun medizinische Betreuung, ergänzte Trivigno. "Bedauerlicherweise sind die Corona-Symptome bei ihm stärker und dauern länger, als zum Beispiel bei Markus Dieth."

Rückfall beim Regierungssprecher - Krankheit nicht überwunden

Regierungssprecher Peter Buri, der noch vor zwei Tagen gesund wirkte und seine Aufgabe unter anderem mit einem Interview bei Tele M1 wieder wahrnahm, hat laut Trivigno einen Rückfall erlitten. "Wir waren bei ihm sehr zuversichtlich, er wirkte am Mittwoch noch fit, wir hofften, dass er die Krankheit überwunden hätte, danach immun wäre und wieder als Regierungssprecher wirken könnte", sagt Trivigno. Doch diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt, Buri gehe es schlechter als vor zwei Tagen, auch er werde im Spital auf einer normalen Station betreut. 

Wegen des Ausfalls von Hofmann kommt die vom Gesamtregierungsrat vorgesehene Stellvertretungsregelung zum Tragen. Regierungskollege Jean-Pierre Gallati übernimmt daher per sofort die Leitung des Departements Volkswirtschaft und Inneres in Stellvertretung. Gallati ist Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales.

Urs Hofmann war am 23. März positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben ihm und Regierungsratssprecher Buri infizierte sich auch Regierungsratskollege Markus Dieth, Polizeikommandant Michael Leupold sowie Dieter Wicki, Chef des Kantonalen Führungsstabes und Leiter der Task Force Coronavirus und dessen Stellvertreter Rolf Stäuble.

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