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CVP-Präsidentin Marianne Binder: «Kein Wunder, merkt man von aussen nichts vom Wahlkampf»

CVP-Präsidentin Marianne Binder über die Aargauer Wahlen

Vor den Grossratswahlen: CVP-Präsidentin Marianne Binder im Gespräch mit Tele-M1-Politredaktorin Anne-Käthi Kremer.

Vermeintliche Stille statt Wahlveranstaltungen zehn Wochen vor den Aargauer Grossratswahlen. Der Schein trügt, sagt CVP-Präsidentin Marianne Binder im Gespräch bei Tele M1.

Sind die Aargauer Parteien im Corona-Schlaf? Man könnte es fast meinen. So leise wie 2020 war der Wahlkampf wohl noch nie.

«Kein Wunder, merkt man von aussen nichts vom Wahlkampf», sagt die Aargauer CVP-Präsidentin Marianne Binder im Gespräch mit Tele-M1-Politredaktorin Anne-Käthi Kremer. Denn viele Vorbereitungen würden derzeit im Hintergrund laufen – und online. 

Binder: «Dank Corona sind wir digital viel fitter.» Einerseits sei die Kommunikation innerhalb der Partei digital geworden, andererseits setzt die CVP auf Wahlkampf im Netz. 

Vor vier Jahren hat die CVP zwei Sitze verloren – nach einem jahrelangen Abwärtstrend. Die zwei Sitze im Grossen Rat will die CVP halten können 2020. Aber nicht nur das: «Wir wollen zulegen», sagt Binder. «Wir glauben an ein grosses Wählerpotential in der politischen Mitte.» Zuwachs bekam die CVP-Liste von den beiden aktuellen BDP-Grossräten Maya Bally und Michael Notter.

Sehen Sie dazu: 

Aargauer BDP-Präsident Basler vor den Grossratswahlen: «Wir hatten nie eine Zukunft»

(smo)

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