Rothrist

Das muss echte Liebe sein: Kunden warten am Drive-in 45 Minuten für einen Burger

Liebhaber warten am Drive-in 45 Minuten für einen Burger

Liebhaber warten am Drive-in 45 Minuten für einen Burger:So berichtet TeleM1.

Fast Food? Mitnichten! Die Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie sorgen derzeit für einen riesigen Kundenandrang am Drive-in der Burger-King-Filiale in Rothrist. Die Folge: Slow Food – bis zu 45 Minuten warten Kundinnen und Kunden im Auto auf ihre Burger und Pommes Frites.

Die Warteschlange vor dem Burger King in Rothrist führt am Sonntag teilweise ein Mal um den gesamten Parkplatz. Das zeigt ein Augenschein von «TeleM1» um die Mittagszeit. Satte 45 Minuten warten Kundinnen und Kunden in solchen Phasen auf ihre Burger und Pommes Frites. Das muss echte Liebe sein.

«Ich habe schon einmal 56 Minuten gewartet», sagt ein Kunde. Die Geduld verliert er deswegen aber nicht: «Mein Magen knurrt zwar, aber ich bin unendlich froh, dass dieser Laden noch offen hat. Alles andere ist zu und ich habe keine Lust zu kochen.»

Verkehr vor Drive-in muss geregelt werden

Damit kein Verkehrschaos entsteht, wird der Verkehr zum Drive-in durch einen Mitarbeiter geregelt. «Die Leute sind sehr freundlich und geduldig. Alles läuft gut», hat dieser lobende Worte für die hungrigen aber ganz offensichtlich geduldigen Kundinnen und Kunden übrig.

Kurios: Weil nur der Drive-in offen ist, wird der nicht motorisierte Teil der Kundschaft am selben Ort bedient, wie der motorisierte. In der Warteschlange steht also mitten in den Autos auch der eine oder andere Fussgänger.

Fiebermessen vor Arbeitsbeginn

Während McDonald's seine Drive-ins in der Region geschlossen hält, sind diejenigen von Konkurrent Burger King geöffnet. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür in der Küche beschäftigt. Vor Arbeitsbeginn müssen sie zum Fiebermessen antraben.

Mehr Umsatz als im Normalbetrieb macht die Burger-King-Filiale in Rothrist gemäss Betreiber Frank Sedleger nicht: «Durch den Drive-in kommt immerhin etwas an die weiterlaufenden Fixkosten rein», sagt der Franchisenehmer.

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