Schlüsselübergabe
Der az-Wahlkampfbus fährt heute los und macht seinen ersten Halt

Die az hat den Bus übernommen. Erste Station: Baden, Theaterplatz. Politiker und az-Journalisten diskutieren aktuelle Themen. Am Anlass ab 18 Uhr bietet sich die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Bastian Heiniger
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Der az-Wahlkampfbus, der auch dieses Jahr durch die Bezirkshauptstädte fahren wird.
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Ruedi Willi, Leiter Technik bei der RBL, baut den az-Wahlkampfbus um
Der az-Wahlkampfbus vor seinem Umbau
Der Bus in der Werkstatt
Wahlkampfbus 2015
Regionalbus Lenzburg übergab die Schlüssel mit einem leckeren Zopf
Vorbei an Wiesen und Wäldern geht es
Das Ziel rückt immer näher
Chefredaktor Christian Dorer am Steuer
Christian Dorer fährt den az-Wahlkampfbus Richtung Aarau

Der az-Wahlkampfbus, der auch dieses Jahr durch die Bezirkshauptstädte fahren wird.

az/Alex Spichale

Heute startet die Tour mit dem az-Wahlkampfbus. Als erste Station wird der Theaterplatz in Baden angesteuert. Um 18 Uhr geht es los. Pünktlich zum Start hat gestern René Bossard, Geschäftsführer Regionalbus Lenzburg (RBL), den Schlüssel und einen grossen Zopf an az-Chefredaktor und Busfahrer Christian Dorer übergeben.

Dieser war sichtlich begeistert vom neu umgebauten und beschrifteten az-Wahlkampfbus. «Der Bus wurde vor 15 Jahren in den Aargauer Farben eingeweiht. Nun fährt er in den Farben der az. Ein perfekter Abschluss.»

Politik unterwegs: az-Wahlkampfbus auf Tour im Aargau

Zwischen dem 3. September und dem 12. Oktober fährt der az-Wahlkampfbus durch den Aargau. Der erste Halt ist am Donnerstag in Baden, wo der Bus auf dem Theaterplatz Station macht. Der Anlass beginnt um 18 Uhr, allen Besuchern wird ein Apéro offeriert. Unter der Leitung von az-Chefredaktor und Busfahrer Christian Dorer diskutieren Luzi Stamm (SVP), Johannes Jenny (FDP), Susanne Voser (CVP), Jonas Fricker (Grüne), Lilian Studer (EVP) und Florian Vock (Juso) ab 18.30 Uhr aktuelle Themen. Vorher und nachher bietet sich die Gelegenheit, mit Politikern und az-Journalisten ins Gespräch zu kommen. Im Bus gibt es unter anderem die Online- Wahlhilfe Vimentis und eine Pinnwand für Wünsche der Besucher an die Politiker.

Dieser Meinung ist auch Bossard: «Nach den vielen Dienstjahren ist das ein würdiger Abschied. Schön, dass der Bus nochmals im Rampenlicht stehen darf.» Was danach mit ihm geschehe, sei noch nicht entschieden. «Wir werden ihn zurückbauen und die Beschriftung der az wieder entfernen», sagt Bossard. Das Fahrzeug könne dann als Ersatz dienen oder verkauft werden.

Kreativität war gefragt

Kurz vor der Schlüsselübergabe in Lenzburg verlieh Ruedi Willi dem Bus den letzten Schliff und schraubte die letzte Magnetwand fest. In den vergangenen Tagen rüstete der Leiter Technik bei der RBL das Gefährt um für den Wahlkampf.

Er befestigte Tische, Halterungen, Magnetwände und Beleuchtungen. «Allzu schwierig war es nicht», sagt er. Die Erfahrung vom Umbau des letzten Wahlkampfbusses habe ihm geholfen.

Dennoch, manche Umbauwünsche forderten seine Kreativität. Etwa beim Montieren eines Tisches zwischen den hinteren Viererplätzen. Willi verwendete den Unterbau von Sitzen und schraubte darauf einen Tisch fest.

Und die Ablage für die Flyer befestigte er dort, wo sonst Sitze angebracht sind. Dank den ausgebauten Plätzen in der Wagenmitte bietet der Bus nun genügend Raum für die Ausstellung.

An den Magnetwänden können die Besucher Wünsche an die Politiker anbringen und alle wichtigen Informationen zu den Wahlen und Politikern entnehmen. An den beiden iPads lässt sich per Online-Wahlhilfetool Vimentis prüfen, welche Kandidaten einem entsprechen.

Zudem können die Besucher an einem Online-Wettbewerb teilnehmen. Dabei müssen sie den Wähleranteil der Aargauer Parteien schätzen. Die drei genausten gewinnen Preise von Eurobus.

Nach der Besichtigung des Busses nahm Christian Dorer Platz auf dem Fahrersitz. Routiniert stellte er den Sitz ein, startete den Motor und fuhr aus dem Depot in Richtung Aarau. Als Busfahrer war er schon oft mit ebendiesem Gefährt unterwegs – und erlebte damit auch einiges.

Nach seiner Schicht kehrte er ins Depot zurück für eine Pause. Doch daraus wurde nichts. Weil es auf der Bahnlinie nach Zofingen eine Panne gab, musste Dorer mit seinem Bus als Bahnersatz einspringen. Allerdings wusste er nicht genau, wo sich die Bahnhöfe entlang der Strecke befinden. Glücklicherweise konnten schliesslich die Fahrgäste helfen und Auskunft geben.

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