Wahlen im Aargau

Der Parteienkompass der CVP: Mittig mit Ausschlägen im Umweltschutz

Die CVP ist die Mittepartei im Aargau. Das zeigt auch der Politspider der Wahlplattform Vimentis. Vimentis hat den Kandidierenden aller Parteien für den Grossen Rat 44 Fragen zu acht Themenbereichen gestellt und aus den Antworten Grafiken erstellt.

Bei der Grafik für die CVP zeigt sich, die politischen Anliegen lassen sich grösstenteils in der Mitte einordnen, Ausschläge gibt es nur kleine. Bei der Forderung nach mehr Umweltschutz nähert sich die CVP der Linken leicht an, eine restriktive Finanzpolitik lehnt sie eher ab.

Jungpartei-Präsident ist der Linkste

Am linksten aller Kandidatinnen und Kandidaten der CVP politisiert der Co-Präsident der Jungen CVP Aargau, Aaron Keller. Seine Grafik hat einen deutlichen Linksdrall, gewichtet Keller doch den Umweltschutz und einen umfassenden Sozialstaat deutlich stärker als die Partei.

Eine strikte Ausländerpolitik lehnt er hingegen ab, strenges Rechtssystem und restriktive Finanzpolitik ebenfalls. Keller möchte den Veloverkehr und Photovoltaik stärker fördern, einen Mindestlohn einführen und die Steuern Gutverdienender erhöhen. Videoüberwachung im öffentlichen Raum lehnt er ab, Cannabiskonsum würde er legalisieren.

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Auch der rechteste ist moderat

Auf der anderen Seite des Spektrums ist der Aarauer Etienne Huber. Der 39-Jährige geht bei einem strengen Rechtssystem oder einer strikten Ausländerpolitik weiter als die Partei, die Ausschläge sind aber moderat.

Etienne Huber befürwortet stationäre Radarfallen und Mobility Pricing oder Ausland-Einsätze Schweizer Armeeangehöriger - er hat selber vor wenigen Jahren für die UNO einen Einsatz in Mali geleistet. Huber lehnt aber die Ausweitung von Tempo-30-Zonen ab sowie einen Mindestlohn, automatischen Informationsaustausch oder eine höhere Steuerprogression für Einwohner mit höherem Einkommen.

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