Swiss Men's Award

Der Schönste zu sein war gestern: Heute möchte Mann «Mister Right» sein – das gilt auch für diese drei Aargauer

Die drei Aargauer Kandidaten (v.l.): Walter Conidi aus Seon, Mike Suleiman aus Frick und Diego Profeta aus Baden.

Drei Aargauer machen beim «Swiss Men’s Award» mit und kämpfen um den Titel des «Mister Right 2020». Der eine ein zurückhaltender Coiffeur, der andere ein Schuhe-sammelnder Backpacker und der dritte ein golfender Informatiker. Wir stellen sie vor.

Die Mister Schweiz-Wahl ist Geschichte, nun dreht sich alles um den «Swiss Men’s Award». Das neue Format ist moderner, digitalisierter und entspricht so eher dem Geist des 21. Jahrhunderts: Gesucht wird nicht mehr nur ein muskulöser Schönling, sondern ein Mann mit Charme, Kampfgeist, Ausstrahlung und einem Händchen für Social Media. Egal ob erfolgreicher Geschäftsmann, bodenständiger Familienvater, junger Sportler oder kreativer Musiker.

Gesucht wird ein Mann, der sich am besten vermarktet — und sich dann auch am besten vermarkten lässt. Ein richtiger «Mister Right» eben. Der erste Award dieser Art ging an Model Sascha Lippuner. Nun sitzt der Bündner in der Jury, um seinen Nachfolger zu finden.

Ebenfalls in der Jury vertreten sind Ex-Bachelorette Eli Simic, Ex-Torwart Pascal Zuberbühler, die beiden Influencer Reto Hanselmann und Antonella Patitucci sowie Ex-Bachelor und Mister Schweiz 2001 Tobias Rentsch. Die Mitglieder wirken zugleich als Coaches: In Zweier-Teams nehmen sie die Kandidaten unter ihre Fittiche. Mit all diesen Eigenheiten erinnert das Format deshalb an eine Mischung zwischen «Mister Schweiz», «der Bachelor» und «The Voice».

Nur eine Sendung: In der finalen Live-Show wird der Sieger gekrönt

Anfang September fand das Casting statt: 40 Kandidaten konnten sich vorstellen. Nur die Hälfte schaffte es weiter. In sechs verschiedenen Challenges werden sie sich nun gegeneinander ausspielen. Die Herausforderungen werden dabei die Talente der Kandidaten auf die Probe stellen. Was genau sie erwartet, wissen die Jungs zwar noch nicht. Bald steht aber das erste Trainingslager an, das Aufschluss über die weiteren paar Monate geben wird. Dann werden auch die Teams zugeteilt. Der neue «Mister Right» wird am 28. März 2020 in einer grossen Live-Show gekrönt.

Drei der 20 Kandidaten kommen aus dem Kanton Aargau: der 29-jährige Walter Conidi aus Seon, der 22-jährige Mike Suleiman aus Frick und der 27-jährige Diego Profeta aus Baden. Der eine ein zurückhaltender Coiffeur, der andere ein Schuhe-sammelnder Backpacker und der dritte ein golfender Informatiker. So verschieden sie sind, kommen sie doch in Einem zusammen: Sie alle finden, sie seien der neue «Mister Right» der Schweiz.

Walter Conidi aus Seon

In Kürze:

Geburtsdatum: 17.09.1990
Wohnort: Seon
Hobbys: Reisen, Sneakers sammeln, tauchen
Stärken: fleissig, willensstark, zielstrebig
Schwächen: emotional, stur, euphorisch

«Ein Geschäftspartner und guter Freund hat mich ohne mein Wissen für das Casting angemeldet», sagt Walter Conidi. «Zuerst dachte ich, er spinnt. Ich habe mich aber über das Format schlau gemacht und fand, dass es sich dabei um eine coole Plattform handelt.» Der Italiener sei dann vier Stunden zu früh beim Casting erschienen: «Ich war ‹uhuere› nervös», sagt er und lacht. «Vielleicht hat mich das aber grad sympathisch gemacht.» Conidi sammelt leidenschaftlich gerne Sneakers, bezeichnet sich als Backpacker und hat auf seinen zahlreichen Reisen das Tauchen für sich entdeckt. Nun freut sich der Seoner darauf, neue Leute kennenzulernen, und sich dank der Plattform ein Netzwerk aufzubauen. «Ich finde es gut, dass nicht nur das Optische im Vordergrund steht, sondern das Gesamtpaket zählt.» Damit könne er überzeugen. «Die Konkurrenz ist gross, aber ich bin eine starke Persönlichkeit.»

Mike Suleiman aus Frick

In Kürze:

Geburtsdatum: 13.06.1997
Wohnort: Frick
Hobbys: Networking, Golf, Snowboarden
Stärken: logisches Verständnis, gute Kombinationsfähigkeit
Schwächen: -

Mike Suleiman

Dass beim «Swiss Men’s Award» nicht nur aufs Äussere geachtet wird, begrüssen auch Conidis Konkurrenten: «Bei ‹Mister Schweiz› hätte ich mich nicht angemeldet», sagt Mike Suleiman. «Ich punkte eher mit meinem Gedankengut und meiner offenen Art.» Für den Fricker sei es «mal etwas anderes» und «eine neue Herausforderung». Er habe schon geschäftlich mit der Plattform interagiert und sich dann für eine Teilnahme entschieden, weil ihn das Konzept überzeugt habe. «Ich bin einfach ich. Das muss reichen», sagt der junge Kandidat. Vom Award selber erwarte er lehrreiche Momente: «Ich würde nicht abheben oder mich verändern, sollte ich den Titel holen. Aber die Reise dahin wird bestimmt spannend.»

Diego Profeta aus Baden

In Kürze:

Geburtsdatum: 08.10.1992
Wohnort: Rütihof, Baden
Hobbys: Tauchen, tanzen, reisen
Stärken: Lachen, Hilfsbereitschaft, einfühlsam
Schwächen: Nicht sehr selbstbewusst, kann nicht nein sagen

Auch Diego Profeta freut sich auf die nächsten paar Monate: «Die Challenges werden mir sicher meine Grenzen aufzeigen.» Bis anhin habe er schon viele Freundschaften geschlossen, die Teilnahme habe sich für den Coiffeur also schon gelohnt. Als seine Schwäche gibt er an, sich teilweise selber im Weg zu stehen. «Dafür überzeuge ich mit meiner Ausstrahlung und meiner Sympathie.» Der Badener wurde von einem Kollegen für das Casting empfohlen und ist nun stolz, «den Kanton Aargau vertreten zu dürfen.»

Die Kandidaten sind derzeit fleissig ihre Social Media-Kanäle am Aufpeppen. Das Voting erfolgt nämlich auf Instagram sowie auf der Website des «Swiss Men’s Award». Über diese Plattformen können sich die Männer während der nächsten Monate ihre Stimmen einholen. Jeden Sonntag werden die Votes ausgewertet. Die fünf Lieblingskandidaten erhalten Punkte, die in die Gesamtbewertung für die Wahlnacht einfliessen.

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