Planung

Die Arbeiten für den Ausbau der A1 im Aargau sind angelaufen

Von vier auf sechs Spuren soll die A1 ausgebaut werden. (Themenbild)

Von vier auf sechs Spuren soll die A1 ausgebaut werden. (Themenbild)

Die A1 soll zwischen Aarau Ost und Birrfeld auf sechs Spuren ausgebaut werden. Nun haben die Planungsarbeiten begonnen. Für den Baubeginn gibt es einen ersten Termin.

Ebenfalls aufgenommen hat die Arbeit eine Begleitkommission, die sich aus Vertretern des Kantons, der regionalen Planungsverbände und der betroffenen Gemeinden zusammensetzt.

Ziel der Sitzungen dieser Begleitkommission sei der periodische Informationsaustausch zum Projektstand, die Koordination mit Nachbarprojekten sowie die Sicherstellung der Anliegen der Gemeinden, teilte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Montag mit.

Bis Baden West verlängert

Zwischen den Verzweigungen Aarau Ost und Birrfeld soll die in diesem Abschnitt stark frequentierte A1 auf sechs Spuren ausgebaut werden. Der Perimeter des Projekts wurde inzwischen bis zum Anschluss Baden West verlängert.

Damit soll gewährleistet werden, dass sämtliche Verkehrsbeziehungen auch nach dem Ausbau funktionieren. Zwischen den Anschlüssen Birrfeld und Baden West existieren bereits heute schon je drei Spuren in jede Richtung.

Mit zum Projekt gehört auch eine direkte Anbindung der Zubringer-Autobahn T5 zwischen Aarau und Hunzenschwil mit der A1. Dazu ist im Raum Hunzenschwil/Suhr ein Tunnel geplant.

Frühester Baubeginn 2031

Das Projekt Aarau ist Bestandteil des Strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen (STEP) zur Beseitigung von Engpässen. Das generelle Projekt soll 2021 vorliegen. Die Vernehmlassung bei den Gemeinden, beim Kanton sowie bei den Kantons- und Bundesämtern wird voraussichtlich 2022 durchgeführt.

Der Bundesratsentscheid wird im Jahr 2023 erwartet. Der früheste Baubeginn ist auf 2031 terminiert.

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