In knapp einem Monat – vom 23. – 27. August – werden sie im russischen Kazan für die Schweiz an den Berufs-Weltmeisterschaften antreten. Am vergangenen Samstag haben sich die 41 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer des SwissSkills Teams zum letzten Mal getroffen, um einen letzten wichtigen Schritt in der Vorbereitung abzuschliessen. Auf dem Werksgelände der RUAG in Emmen haben sie ihre Werkzeuge und Arbeitsgeräte, alle fein säuberlich verpackt, in einen Sattelschlepper verladen, um sie auf dem Landweg auf die rund 3500 Kilometer lange Reise nach Russland zu schicken.

Viel Aufwand für das wertvolle Material 

Die Reise wird durch Deutschland, Polen, Weissrussland und in Russland via Moskau in die Hauptstadt der Republik Tatarstan führen. Bis es soweit war, brauchte es viel Arbeit in Hintergrund. «So aufwendig war das Prozedere noch nie, um unser Material an den Wettkampfort ins Austragungsland von WorldSkills einzuführen», erklärt Generalsekretär Ueli Müller: «Rund 1000 Seiten Formulare mussten ausgefüllt, jedes einzelne Teil fotografiert und detailliert beschrieben werden.» Bei rund 9000 Einzelteilen im Wert von rund 725'000 Franken und einem Gesamtgewicht von 9,5 Tonnen eine riesige logistische Übung. 

Neben den letzten Materialkontrollen und dem Verlad wurde die gesamte Schweizer Delegation mit den letzten wichtigen Informationen versorgt. Wettkämpfer und Experten wurden über das Notfallkonzept und den Verhaltenskodex im Team aber auch im Gastland aufgeklärt, die Experten zusätzlich über aktuelle Neuerungen im Wettbewerbsreglement und zu besonderen Verhaltensregeln während des Wettkampfs. Ebenfalls ein letztes Mal führte Teamleaderin Silvia Blaser ein Mentaltraining mit den Teammitgliedern durch, um ihnen quasi den letzten Schliff und einen Motivationsschub vor der grossen Reise zu geben.