Polizei-Reorganisation

Entscheid gefallen: Wo die Kapo ihre Posten schliesst – und neue Stützpunkte eröffnet

Aargauer Kantonspolizei schliesst 4 weitere Standorte

Kapo schliesst 4 weitere Standorte

Damit mehr Polizeikräfte mobile Patrouillen generieren können, muss die Anzahl Standorte weiter reduziert werden.

Bei der Reorganisation der Aargauer Kantonspolizei hat der Regierungsrat die Schliessung der Polizeiposten in Bad Zurzach, Bremgarten, Wohlen und Reinach bestätigt. In den Regionen Freiamt und Wynental werden jedoch Polizeistützpunkte aufgebaut.

Diese sollen in den kantonseigenen Gebäuden in Muri und in Unterkulm eingerichtet werden, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte. Die Unterbringung in bestehenden Kantonsliegenschaften bringe erhebliche Kosteneinsparungen.

In der Region Zurzach bleibt der Polizeiposten in Klingnau erhalten. Er wird in reduziertem Umfang als Aussenstelle des Stützpunkts Brugg weiterbetrieben. In zwei Jahren wollen der Kanton und die Gemeinden das weitere Vorgehen besprechen.

Diese Entscheide fällte der Regierungsrat nach Besprechungen mit Vertretern der Gemeinden und den Regionalpolizeien in den drei Regionen.

Sieben geschlossen, neun eingerichtet

Insgesamt sieben kleinere Polizeiposten werden geschlossen oder sind bereits aufgehoben worden. Dabei handelt es sich um Laufenburg, Bad Zurzach, Spreitenbach, Bremgarten, Wohlen, Schöftland und Reinach.

Auf der anderen Seite werden gemäss "Standortkonzept KAPO 2020" neun Polizeistützpunkte eingerichtet. Die Standorte sind: Aarau, Zofingen, Lenzburg, Unterkulm, Brugg, Baden, Muri, Frick und Rheinfelden.

Das Hauptziel der Reorganisation der Kantonspolizei ist gemäss Regierungsrat, die Handlungsfreiheit der Polizei für die proaktive Verhinderung und für die Aufklärung von Straftaten zu erhöhen. Daher soll es mehr mobile Patrouillen geben. Die Polizisten sollen ausserdem mit mobilen Arbeitsgeräten ausgerüstet werden.

Das Ziel, dass 15 Minuten nach einem Notruf eine Polizeipatrouille vor Ort ist, soll künftig dank der erhöhten mobilen Präsenz erreicht werden, wie der Regierungsrat festhält.

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