Match in eigener Sache
FC Nationalrat schiesst die AZ Medien zum Sieg

Dank zweier nationalrätlicher Eigentore gewinnen die AZ Medien das Fussball-Freundschaftsspiel gegen den FC Nationalrat mit 3:1. Vor allem das tiefe Durchschnittsalter der Journalisten sei ausschlaggebend gewesen, bilanzierten die Parlamentarier.

Dean Fuss, Thun
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3:1-Sieg: AZ-Medien-Journalisten spielten in der Arena Thun gegen den FC Nationalrat
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Die Journalisten der AZ Medien
Der FC Nationalrat vor dem Spiel
Kampf um den Ball: Inlandchef Stefan Schmid gegen Nationalrat Laurent Favre
Der FC Nationalrat jubelt über das erste und einzige Tor zum 1:3
SP-Nationalrat Cédric Wermuth scheitert an AZ-Torhüter Christoph Bopp
SP-Nationalrat Cédric Wermuth entwischt AZ-Journalist Ciril Kammermann
SVP-Ständerat Hannes Germann gibt sein Bestes
Ständerat Thomas Minder zeigt sich auch auf dem Fussballplatz kämpferisch
AZ-Inlandchef Stefan Schmid im Duell mit SP-Nationalrat Matthias Aebischer
FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen zieht ab
SVP-Ständerat Hannes Germann kämpft um das runde Leder
In der Kabine des FC Nationalrat in der Arena Thun
SP-Nationalrat Matthias Aebischer
Der FC Nationalrat darf auf die treue Unterstützung des Ehrencaptains Toni Bortoluzzi
3:0 lag das Team der AZ Medien zur Pause in Führung
Beim Pausentee zeigt SP-Nationalrat Matthias Aebischer seinen Parlamentskollegen an, wie es geht
Die Ersatzbank des FC Nationalrat
Auch der FC Nationalrat mit Thomas Minder und Co. wärmten sich vor dem Spiel vorbildlich ein
Aufwärmen ist Pflicht bei den Journalisten der AZ Medien
AZ-Wirtschaftsjournalist Thomas Schlittler wird zu steil lanciert und springt über den Torhüter
Nach dem Spiel zwischen dem FC Nationalrat und der AZ Medien
Christian Wasserfallen und Matthias Aebischer sowie Roger Hegi
Schon vor dem Spiel gibts in der Garderobe ein kleines Dessert
AZ-Medien-Torhüter und Christoph Bopp

3:1-Sieg: AZ-Medien-Journalisten spielten in der Arena Thun gegen den FC Nationalrat

Christian Pfander/freshfocus

„Wo soll ich hin? Links?", fragt SP-Nationalrat Cédric Wermuth bei seiner Einwechslung. „Natürlich links, wo denn sonst?", antwortet SVP-Ständerat Hannes Germann, der Wermuth seinen Platz überlässt, lachend.

Das ist der FC Nationalrat in Reinkultur: Parlamentarier aller Couleur kämpfen vereint für ein Ziel: den gemeinsamen Sieg. Vergessen sind politische Auseinandersetzungen im Alltag. Weit weg ist das Bundeshaus.
In der Arena Thun verpasste der FC Nationalrat allerdings heute Abend den Sieg. Die Parlamentarier unterlagen den AZ Medien im Freundschaftsspiel mit 1:3. Es war ein harter Kampf, den sich die beiden Teams in der eisigen Kälte des Berner Oberlandes lieferten.
Journalisten führen zur Pause mit 3:0
Die Journalistentruppe rund um „Nordwestschweiz"-Inlandchef Stefan Schmid startete voller Engagement ins Spiel. Bald sorgte der neue Produzent und ehemalige Sportpraktikant Konrad Stähelin für den ersten Treffer der Partie.

Es war dies zugleich der erste und auch letzte Treffer eines Journalisten. Denn für die weiteren Tore zur 3:0-Pausenführung der AZ Medien sorgten GLP-Nationalrat Jürg Grossen und der Grüne Alec von Graffenried mit zwei Eigentoren.

Dank Christoph Bopp, dem Torhüter der AZ Medien, blieb es bis zum Spielschluss beim 3:1 für die Journalisten. Mehrmals scheiterten die Parlamentarier aus aussichtsreicher Position am früheren Handballer. Den Kontern der Journalisten fehlte es im Abschluss etwas an der Präzision.
Alter macht den Unterschied
Für die Nationalräte war nach Spielschluss klar, was den Unterschied zu ihren Ungunsten gemacht hatte: das Alter. „Wir sind im Schnitt zwischen 50 und 60 Jahren alt", sagte Ständerat Thomas Minder.

Die AZ Medien hingegen seien im Durchschnitt wohl halb so alt gewesen. Ähnlich sah es auch SP-Nationalrat Matthias Aebischer: „Wir waren technisch besser. Die junge Journalisten-Truppe dafür läuferisch."

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