Aargauer Corona-News

Kanton meldet 22 neue Corona-Fälle ++ 167 Infizierte in Isolation

Wie ist die Corona-Situation im Kanton Aargau? Die wichtigsten News finden Sie hier zusammengefasst.

18. September: Kanton meldet 22 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet am Freitag 22 laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. Aktuell betreut das Contact Tracing 167 Infizierte in Isolation (+25) und 554 Kontaktpersonen in Quarantäne (+67). 62 weitere Personen haben sich neu in Quarantäne begeben, nachdem sie aus dem Ausland eingereist sind. Aktuell werden insgesamt 751 Eingereiste in Quarantäne betreut. Seit dem Vortag sind keine weiteren Todesfälle dazugekommen. Acht Personen werden aktuell hospitalisiert, zwei davon auf der Intensivstation.

17. September: Kanton meldet 36 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet am Donnerstag 36 laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. Aktuell betreut das Contact Tracing 174 Infizierte in Isolation (+23) und 560 Kontaktpersonen in Quarantäne (+46). 63 weitere Personen haben sich neu in Quarantäne begeben, nachdem sie aus dem Ausland eingereist sind. Aktuell werden insgesamt 775 Eingereiste in Quarantäne betreut. Seit dem Vortag sind keine weiteren Todesfälle dazugekommen. Sechs Personen werden aktuell hospitalisiert, zwei davon auf der Intensivstation.

16. September: Kanton meldet 28 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet am Mittwoch 28 laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. Aktuell betreut das Contact Tracing 167 Infizierte in Isolation (+31) und 566 Kontaktpersonen in Quarantäne (+114). 66 weitere Personen haben sich neu in Quarantäne begeben, nachdem sie aus dem Ausland eingereist sind. Aktuell werden insgesamt 768 Eingereiste in Quarantäne betreut.

16. September: Wildegger Tulpenmarkt wird gestutzt, aber findet statt

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Tulpenfreunde können sich freuen: Im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen findet der alljährliche Zwiebelmarkt auf Schloss Wildegg trotz Corona statt. «Wir haben uns gegen eine Alles-oder-nichts-Lösung entschieden», sagt Marco Castallaneta, Direktor Museum Aargau. Will heissen: Der Tulpenmarkt am 26. und 27. September (10 bis 17 Uhr) wird im Gegensatz zu Vorjahren gestutzt. Kleine musikalische Intermezzi etwa, wo sich Gäste ansammeln könnten, finden nicht statt.
Möglich macht den Anlass ein Marktreglement, das auf dem generellen Schutzkonzept von Museum Aargau aufbaut.

Bis zu 300 Besucherinnen gleichzeitig dürfen die zwanzig Stände in einem Rundgang besuchen. Ausserdem ist der Markt in fünf Sektoren eingeteilt, in denen sich nie zu viele Menschen aufhalten dürfen. Wer will, kann zusätzlich freiwillig eine Maske tragen. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art, die Museum Aargau im Coronajahr durchführt. Marco Castellaneta rechnet am Marktwochenende mit insgesamt rund tausend Besuchern. Vergangenes Jahr waren es siebenmal so viele. «Wir wägen zurzeit bei jeder geplanten Veranstaltung ab, ob sich der Aufwand für alle Beteiligten lohnt», so der Direktor. Vor allem für diejenigen Gäste, die sich primär für die Tulpen interessieren, wolle man die Veranstaltung durchführen. (meb)

16. September: Velobörse in Lenzburg findet im alten Zeughaus statt

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Die von der Kinderkrippe Purzelhuus organisierte Velobörse im Frühling fiel Corona zum Opfer. Pro Velo Lenzburg kann die Herbstbörse zwar durchführen, muss allerdings auch spezielle Vorkehrungen treffen. Die Wichtigste: Der Durchführungsort wurde auf das Areal beim alten Zeughaus an der Ringstrasse West verlegt. Dort wechseln am kommenden Samstag, 19. September, fahrtüchtige gebrauchte Räder, Anhänger, Trottinetts und Kinderfahrräder ihren Besitzer. Von halb neun bis elf Uhr können Velos abgegeben werden. Gemeinsam mit Experten wird der Verkaufspreis festgelegt. Von halb zehn bis zwölf Uhr können Räder Probe gefahren und gekauft werden. (str)

15. September: Dreiwöchige Maskenpflicht an Oberstufe Sins

Nach den Coronafällen an der Oberstufe Sins wird auf dem Schulareal nun eine dreiwöchige Maskenpflicht eingeführt. Dies, weil sich der Ansteckungsort der Infizierten nicht mehr ausschliesslich auf das Schullager zurückführen liesse und auch das Schulgelände als wahrscheinlicher Ansteckungsort in Frage komme, schreibt Kantonsärztin Yvonne Hummel in einer Mitteilung.

Bisher wurden 28 Personen positiv auf das Virus getestet, nachdem es zu ersten Ansteckungen nach einem Klassenlager kam. In der Folge hat der Kanton eine zehntägige Quarantäne für 130 Schülerinnen und Schüler, über 10 Lehrpersonen sowie über 60 familiäre und ausserschulische Kontaktpersonen verhängt. 

Grundsätzlich gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss Bundesamt für Gesundheit nicht als enger Kontakt, wenn keine Häufung von Fällen vorliegt. "Diese Häufung ist im Fall der Oberstufe Sins aber gegeben, weshalb der Kantonsärztliche Dienst sowie das Contact Tracing Center Quarantäne-Massnahmen angeordnet haben", heisst es in der Mitteilung.

Die Maskenpflicht gilt ab heute, Dienstag, bis Sonntag, 4. Oktober, für das Schulareal und für alle Personen, die sich auf dem Schulareal bewegen. Bereits an der Kantonsschule Wettingen wurde nach Ansteckungen eine befristete Maskenpflicht eingeführt. Die Erfahrungen seien positiv, so Kantonsärztin Yvonne Hummel.

14. September: «Äntefescht» abgesagt

Dieses Jahr hätte das «Äntefescht» steigen sollen. Coronabedingt wurde das nur alle drei Jahre stattfindende Dorffest auf den 24. Bis 26. Juni 2021 verschoben.

Aber daraus wird nun auch nichts: Wie die beiden Gemeinden Ober- und Unterentfelden mitteilen, wird das Fest abgesagt. Ob es im darauffolgenden Jahr (2022) stattfindet oder dann 2013 – in dem Jahr hätte es turnusgemäss wieder ein «Äntefescht» gegeben – steht noch nicht fest.

14. September: 130 Schüler nach Klassenfahrt in Quarantäne

Zwölf Lehrpersonen und 130 Schüler der zweiten Oberstufe Sins dürfen aktuell ihr zuhause nicht verlassen. Anfang vergangener Woche waren einige Schülerinnen und Schüler nach einer Klassenfahrt positiv auf das Coronavirus getestet worden. In der Folge verhängte der Kanton eine Quarantäne für sämtliche Teilnehmer der Klassenfahrt. 

Die positiv Getesteten würden "glücklicherweise alle nur Erkältungssymptome" zeigen, schreibt die Schulpflege und Schulleitung auf der Homepage. Sie seien wohlauf. 

Coronavirus im Klassenlager: 150 Sinser Schüler und 12 Lehrer in Quarantäne

 

Viele Schüler liessen sich nach der Quarantäneweisung ebenfalls testen. "Glücklicherweise sind die meisten dieser Tests negativ ausgefallen. Auch mit einem negativen Test muss jedoch die Quarantänezeit eingehalten werden", schreibt die Schule weiter.

Aktuell wird die 2. Oberstufe im Fernunterricht geschult. Voraussichtlich noch diese Woche. In den Kindergarten und Primarschulen geht der normale Schulbetrieb weiter. 

14. September: Coronafall an der Primarschule Klingnau: Lehrperson positiv getestet

An der Primarschule Klingnau ist eine Lehrperson positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darüber informiert die Schulleiterin Claudia Hossfeld die Eltern in einem Infomail am Sonntag.

Die betroffene Lehrperson befindet sich seit Donnerstag, 10. September, in Quarantäne. Am Tag zuvor sei sie das letzte Mal in der Schule in Klingnau gewesen.

Das Contact Tracing Center (Conti) ist eingeschaltet", schreibt Hossfeld. Das Conti habe alle Personen, die im näheren Kontakt mit der Lehrperson standen, direkt informiert. "Ebenfalls bestimmt das Conti, wer in Quarantäne muss", schreibt Hossfeld. Das kantonale Bildungsdepartement sei informiert. Dessen Weisungen bezüglich Hygiene- und Abstandsregeln würden weiterhin umgesetzt. 

"Die betroffene Lehrperson wird erst wieder an der Schule unterrichten, wenn der behandelnde Arzt dies entschieden hat und die Quarantäne vollständig beendet wurde", schreibt Hossfeld. "Eine Quarantäne für die betroffene Klasse ist nach Rücksprache mit der Schulaufsicht und dem Conti derzeit nicht vorgesehen."

Wir bemühen uns, dass der Unterricht in allen Klassen nach Stundenplan stattfinden kann, informiert die Schulleiterin die Eltern. Für die betroffene Klasse werde eine Stellvertretung den Unterricht übernehmen. (pz)

10. September: Badener Fasnachts-Eröffnung am 11.11. ist abgesagt

Die Eröffnung der Fasnacht vom 11. November ist abgesagt. Den Entscheid hat das Organisationskomitee schweren Herzens wegen der aktuellen Corona-Situation gefällt, wie es mitteilt.

«Die Gesundheit der Teilnehmer, Gäste und all deren Familien hat die oberste Priorität», schreibt das Komitee. Die Umsetzung der Schutzkonzepte auf Grundlage der Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit und des Kantons «mit gleichzeitigem fröhlichen Fasnachtstreiben erscheint dem OK zum jetzigen Zeitpunkt noch schwierig».

Die Fasnachtseröffnung vom 11.11. findet unabhängig von der Badener Fasnacht statt. Ob und in welcher Form die Badener Fasnacht 2021 über die Bühne geht, ist noch unklar. Die Organisatoren, die Vereine Spanischbrödlizunft und die Vereinigten Fasnachts Gruppen Baden (VFGB), haben diesen Entschied noch nicht gefällt.

Schuldig: Hieronymus Füdlibürger hingerichtet

  

10. September: Kanton meldet 19 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet am Donnerstag 19 laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. Aktuell betreut das Contact Tracing 155 Infizierte in Isolation (+15) und 430 Kontaktpersonen in Quarantäne (+43). 53 weitere Personen haben sich neu in Quarantäne begeben, nachdem sie aus dem Ausland eingereist sind. Aktuell werden insgesamt 642 Eingereiste in Quarantäne betreut.

10. September: Bad Zurzacher Weihnachtsmarkt abgesagt

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Bis vor wenigen Wochen war das Organisationskomitee noch voller Überzeugung, den diesjährigen Weihnachtsmarkt am Wochenende des 5. und 6. Dezember durchführen zu können. Doch jetzt folgt die Wende. Die Organisatoren haben den Weihnachtsmarkt abgesagt

10. September: Kerzenziehen in Herznach fällt aus

Das traditionelle Kerzenziehen in Herznach findet in diesem Jahr nicht statt. «Schweren Herzens hat sich das Organisationsteam entschieden, die Kerzenküche dieses Jahr nicht zu öffnen. Die notwendigen Schutzvorgaben zu Covid-19 lassen eine Durchführung leider nicht zu», heisst es in einer Mitteilung. Schon jetzt würden sich die Mittelstufenschülerinnen und -schüler, die Schnitzerinnen und Schnitzer sowie das Team der Schule Herznach auf die Durchführung im nächsten Jahr freuen. Das Kerzenziehen in Herznach gibt es bereits seit über 30 Jahren. (az)

9. September: 20 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet am Mittwoch 20 laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. Aktuell betreut das Contact Tracing 136 Infizierte in Isolation (+37) und 292 Kontaktpersonen in Quarantäne (+63). 55 weitere Personen haben sich neu in Quarantäne begeben, nachdem sie aus dem Ausland eingereist sind. Aktuell werden insgesamt 699 Eingereiste in Quarantäne betreut.

In fast der Hälfte aller Ansteckungen ist der Ort unbekannt. Knapp ein Viertel geschieht in der Familie. An dritter Stelle stehen Ansteckungen im Ausland.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verbleibt unverändert bei 52.

8. September: 15 neue Fälle im Aargau

Der Kanton meldet 15 neue, laborbestätigte Coronafälle vom Vortag. 39 Infizierte befinden sich neu in Isolation, insgesamt betreut das Contact Tracing aktuell 145 Infizierte in Isolation. 332 Kontaktpersonen sind zudem in Quarantäne (+51). Weiter haben sich auch 169 aus dem Ausland eingereiste Personen in Quarantäne begeben (aktuell betreut: 702). 

Die Gesamtzahl der bestätigten Coronafälle beläuft sich im Aargau seit Beginn der Pandemie auf 2240. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 52. 

8. September: Der Arwo-Adventsmarkt ist abgesagt

Der Arwo-Adventsmarkt in Baden findet dieses Jahr nicht statt. Vereinspräsident Roland Wunderli hatte schon im August Vorbehalte. Der Markt könne nur mit einem strengen Schutzkonzept stattfinden und ob sich die Durchführung so trotzdem lohnt, sei noch nicht klar, sagte er zur AZ.

Nun ist die Entscheidung endgültig gefallen: «In den vergangenen Jahren konnten wir jeweils rund 100 Marktständen Platz bieten, die von rund 3000 Besuchern frequentiert wurden. Damit war die Kapazität des Kirchplatzes bereits voll ausgeschöpft, sodass die Besucher zeitweise dicht gedrängt in den Gassen zwischen den Ständen flanierten», schreibt Präsident Wunderli in einer Mitteilung. Aufgrund der bekannten Gefahren durch Covid-19 sei das aber ein zu grosses Risiko für alle Beteiligten: «Die Sicherheit und Gesundheit aller Aussteller und Besucher hat für uns oberste Priorität.»

Die Rotarier würden es sehr bedauern, dass der Adventsmarkt dieses Jahr aufgrund der unsicheren Lage nicht durchgeführt werden könne. Das Organisationskomitee sei jedoch bereits voller Tatendrang dabei, den Event für 2021 zu planen. Der nächste Arwo-Adventsmarkt ist am Samstag, 4. Dezember 2021, geplant. (cla)

Impressionen vom Markt 2019:

8. September: Waltenschwiler Güggeli-Obig und Musikkonzert fallen aus

Die Musikgesellschaft Waltenschwil muss diesen Herbst zwei Veranstaltungen absagen. Zum einen das Vorbereitungskonzert für den Swiss Open Contest Luzern. Weil dieser abgesagt wurde, findet auch das Konzert in Waltenschwil am Sonntag, 13. September, nicht statt. Aufgrund der unsicheren Coronalage und der schwierigen Einhaltung der Vorschriften verzichtet der Verein auch auf den traditionellen Güggeli-Obig vom 17. Oktober.

4. September: Vier Schulklassen in Zofingen in Quarantäne geschickt

Wegen Coronafällen sind in Zofingen je zwei Klassen der Bezirks- und der Realschule sowie zwei Lehrpersonen in Quarantäne. Die betroffen Klassen werden gemäss Behördenangaben aus der Ferne unterrichtet. Für die anderen Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht normal statt, wie die Stadtkanzlei Zofingen am Freitag mitteilte.

3. September: Gutscheine von Corona-Aktion doppelt eingelöst

Mit der Aktion «Erlebnismomente Aargau» wollte Aargau Toruismus in Zusammenarbeit mit der Aargauer Kantonalbank (AKB) und der Energieproduzentin Axpo dazu motivieren, ihr Geld nach dem Corona-Lockdown im Kanton Aargau auszugeben. Bei 230 Hotels, Museen und Läden können seit Anfang Juni Gutscheine eingelöst werden. Wer für 35 Franken einen solchen ersteht, hat 50 Franken zugute. 3333 Gutscheine haben die AKB und die Axpo gesponsert. Die AKB gab zusätzlich 20'000 zur kostenlosen Verteilung an die Gemeinden ab.

Nun lief aber bei der Aktion nicht alles glatt: Es seien einige der Gutscheine doppelt eingelöst worden, berichtet das Regionaljournal des Schweizer Radio und Fernsehen am Donnerstagmorgen. «Konkret wissen wir von zwei solchen Fällen», sagt Andrea Portmann, Direktorin von Aargau Tourismus gegenüber dem Radio. Die Schäden lägen dabei bei höchstens 50 Franken pro Gutschein. Diesen Betrag müssten die Betriebe selber aufbringen, denn sie seien dafür verantwortlich, dass der Gutschein korrekt erfasst werde.

Andrea Portmann von Aargau Tourismus präsentiert den Gutschein der Aktion «Erlebnismomente Aargau» an einer Pressekonferenz im Juni 2020. (Archivbild)

Andrea Portmann von Aargau Tourismus präsentiert den Gutschein der Aktion «Erlebnismomente Aargau» an einer Pressekonferenz im Juni 2020. (Archivbild)

Ein weiterer kleiner Stolperstein, sei, dass manche Betriebe auch Gutscheine angenommen hätten, obwohl sie sich gar nicht für die Aktion angemeldet hätten. Das seien aber nicht viele. Portmann spricht von unter zehn solchen Fällen, welche sich im Nachhinein bei Aargau Tourismus gemeldet hätten. Generell verläuft die Aktion gemäss SRF aber ohne grössere Zwischenfälle: Von den insgesamt durch Aargau Tourismus und der Axpo gesprochenen 670'000 Franken seien bereits 50'000 eingelöst. Die meisten ohne Probleme.

3. September: Der Weihnachtsmarkt in Buchs ist abgesagt

Auch der Weihnachtsmarkt im Gemeindesaal fällt Corona zum Opfer: Das Organisationskomitee hat beschlossen, ihn aus Sicherheitsgründen abzusagen. «Der Markt ist eine Herzensangelegenheit», teilt das Komitee mit. «Die Entscheidung ist uns schwergefallen.» Man freue sich umso mehr auf 2021. (nro)

2. September: 18 neue Fälle im Aargau

Der Kanton bestätigte am Dienstag 18 neue Corona-Fälle im Aargau. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 2'126. Die Todesfälle blieben unverändert bei 52. 

Neu befinden sich 116 infizierte Personen in Isolation (neu: 15) Zudem befinden sich seit Dienstag neu 61 Kontaktpersonen in Quarantäne (Gesamtzahl: 303)

2. September: Designmesse «in&out» abgesagt

Die Zuversicht der Organisatorinnen war gross, das Interesse der Aussteller auch: Als grosse Ausnahme im internationalen Messen-Kalender sollte die Designmesse «in&out» Ende Oktober nicht vorsorglich abgesagt werden. Doch nun ist klar: Auch die «in&out» findet nicht statt. «Die Auflagen zur maximalen Anzahl Besucher in den Räumen der Aeschbachhalle hätten einen Messebetrieb verunmöglicht», sagt Co-Organisatorin Brigitte Hürzeler. (ksc)  

1. September: Kanton meldet sechs neue Fälle

Im Kanton Aargau wurden am Montag sechs neue Corona-Fälle bestätigt. 124 Infizierte befinden sich derzeit in Isolation (plus 29); 367 Kontaktpersonen sind in Quarantäne (plus 51).

Die Anzahl der Infektionen im Kanton steigt damit gesamthaft auf 2'107. Unverändert sind 52 Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. 

1. September: Schöftland sagt bereits die Wintergmeind ab

Nach dem Maimarkt kann wegen Corona auch der Herbstmarkt nicht stattfinden. In Schöftland wird es dieses Jahr erstmals seit Menschengedenken keinen Jahrmarkt geben. Mehr noch: Auch die Wintergmeind (war für 23. November terminiert) fällt aus. Stattdessen wird der Gemeinderat am 29. November eine direkte Urnenabstimmung durchführen. Mit vielen, eventuell bis zu zehn Vorlagen. Was genau dem Volk vorgelegt wird, ist noch offen. Sicher die Rechnung 2019 und das Budget 2021. Wohl auch die erste «Hegmatte»-Initiative. Dieses Geschäft hätte die Schöftler stark mobilisiert, die Gemeindeversammlung hätte nicht coronakonform durchgeführt werden können. (uhg)

31. August: Kein Oldtimertreffen Lägern Clässic – stattdessen Rundfahrt geplant

Im letzten Jahr seien rund 1'000 Old- und Youngtimer und über 4'000 Besucher zur Lägern Classic gekommen, schreiben die Veranstalter in einer Medienmitteilung. Damit sei auch klar, dass eine erneute Durchführung dieses Jahr unmöglich sei.

Dennoch sei ein sogenannter Lägern Classic Cruise rund um den namensgebenden Jura-Berg geplant – also eine Fahrt von Würenlos via Oetlikon, Otelfingen, Buchs, Regensdorf, Dielsdorf, Niederweningen, Ennetbaden, Baden und Wettingen wieder zurück nach Würenlos. Oder das Ganze in umgekehrter Richtung. Dabei handle es sich jedoch nicht um einen organsierten Corso, sondern um individuelle Fahrten rund um die Lägern, wie die Veranstalter betonen.

31. August: Die neusten Zahlen

Der Kanton Aargau meldet am Montag 55 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus seit Freitag. Todesfälle gab es keine weiteren.

Ingesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 2101 Menschen im Kanton Aargau angesteckt. 52 sind bisher gestorben. 

28. August: Weiter keine Maskenpflicht im Laden

Wegen der Corona-Ansteckungsgefahr haben die Kantone Basel-Stadt und Zürich in Läden die Maskenpflicht eingeführt. Am Freitag zog der Kanton Solothurn nach (gültig ab 3. September). Der Aargau liegt genau dazwischen. Zieht er jetzt nach? Maria Gares, Sprecherin des Departements Gesundheit und Soziales (DGS), verneint. Die Maskenpflicht für Läden stehe derzeit nicht im Vordergrund. Der Aargau beobachte und analysiere die Lage laufend und beschliesse Massnahmen da, wo er Handlungsbedarf erkenne, so Gares. Dabei seien insbesondere die Analyse der Ansteckungsorte sowie die epidemiologische Entwicklung ausschlaggebend.

Die täglichen Fallzahlen sind weiterhin schwankend, aber insgesamt ansteigend. Sie würden entsprechend genau verfolgt. Bezüglich der Ansteckungsorte sei zurzeit vor allem beim Ausland ein Anstieg zu verzeichnen.  Das DGS meldet seit dem 11. Mai 848 Infektionen. Bei 364 ist die Herkunft unbekannt, 204 geschahen in  der Familie, 158 im Ausland, 51 am Arbeitsplatz, 23 in Bars/Clubs, 18 bei Nachbarn/Bekannten, 9 in Heimen, 6 an privaten Veranstaltungen. (mku)

26. August: Aargauer Schüler gegen Maskenpflicht

Nachdem sich mehrere Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) in Wetzikon gegen eine Maskenpflicht, die seit Beginn des Schuljahres gilt, zu wehren versuchten, haben sich auch Aargauer Schüler gegen eine Maskenpflicht ausgesprochen. Gegenüber der Online-Ausgabe von «20-Minuten» erklärte etwa der Gymischüler N.V. (16), dass Masken für Rückstände von Fusseln und Chemikalien im Hals sorgen würden.

Das Tragen einer Maske sei sogar derart unangenehm, dass er wenn immer möglich keine Maske tragen würde. «Mir ist permanent übel mit der Maske. Zudem ist das Sprechen sehr mühsam, da sofort alles nass ist. Auch versteht man einander kaum.» Den Beschwerden des Jungen schlossen sich rund 150 Leidensgenossen an, die nun in einem offenen Brief an den Regierungsrat die Abschaffung der Maskenpflicht an Aargauer Schulen fordern.

Der Präsident des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer, Lucius Hartmann, erklärte gegenüber 20-Minuten, dass er zwar Verständnis für die Kritik der Schülerinnen und Schülern habe, da das Tragen einer Maske nicht wirklich angenehm sei. Trotzdem gebe es keine Alternative: «Weitere Schulschliessungen können wir uns nicht leisten.» Eine Maskenpflicht garantiere, dass der Unterricht auch in kleineren Schulräumen oder in grossen Klassen stattfinden und die Ansteckungsgefahr minimiert werden könne.

24. August: 

Der Kanton Aargau meldet am Montag 51 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Todesfälle gab es keine. Am Freitag meldete der Kanton 15 neue Fälle. 

Ingesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 1947 Menschen im Kanton Aargau angesteckt. 51 sind bisher gestorben. 

24. August: Mehr Menschen mit psychischen Problemen

Immer mehr Menschen im Kanton Aargau haben wegen Corona Probleme mit der psychischen Gesundheit. «Halten Sie Abstand. Bleiben Sie zu Hause.» Wochenlang waren diese Sätze während des Lockdowns zu hören. Waren sie gedacht, die Menschen zu schützen, verstärkten sie gleichzeitig auch einen negativen Trend: Eine Befragung im Jahre 2017 hat ergeben: Jede siebte Person im Aargau fühlt sich psychisch belastet, jede dritte leidet unter Einsamkeit. Sechs Prozent waren wegen eines psychischen Problems in Behandlung – Tendenz steigend. Corona hat diese Entwicklung nochmals beschleunigt.(rka)

21. August: 15 neue Fälle im Aargau

Der Kanton Aargau meldet 15 neue laborbestätigte Fälle für den Donnerstag. Aktuell befinden sich 136 Infizierte in Isolation – 23 mehr als am Vortag. Davon haben sich vier innerhalb der Familie angesteckt, drei bei Bekannten, zwei im Ausland, ebenfalls zwei in einer Bar oder einem Club und eine Person am Arbeitsplatz. Bei elf Infizierten ist der Ansteckungsort unklar. 

624 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne (plus 73). Weitere 1041 Personen, die aus dem Ausland eingereist sind, betreut die Contact Tracing Stelle ebenfalls in Quarantäne. Das sind 50 mehr als am Mittwoch.

Insgesamt verzeichnet der Kanton Aargau 1896 laborbestätigte Fälle und 51 Todesfälle seit Beginn der Pandemie.

21. August: Maskenpflicht in Läden derzeit kein Thema

Gestern erweiterte der Kanton Basel-Stadt seine Maskenpflicht. In Läden müssen neu alle eine Maske tragen. Ebenso das Servicepersonal in Gastrobetrieben, zudem die Schüler der nachobligatorischen Schulen auf dem Schulgelände und in den Gängen. Mit den steigenden Fallzahlen begründete Basel diesen Schritt.

Auch im Aargau sind die Zahlen der Corona-Neuansteckungen am Steigen. Der Aargau sieht jedoch von einer vergleichbaren Massnahme ab: «Die Maskenpflicht in Geschäften steht derzeit nicht im Vordergrund», schreibt Michel Hassler, Mediensprecher des kantonalen Gesundheitsdepartements. Reagieren würde man dort, wo man den grössten Handlungsbedarf sehe. Und das sind aktuell die Rückkehrer aus Risikoländer, die das Virus mitbringen. 143 Aargauerinnen und Aargauer haben sich bisher im Ausland angesteckt, täglich kommen weitere dazu. Deshalb hat der Kanton diese Woche erste Personen, die sich nach der Rückkehr aus einem Risikoland nicht gemeldet und in Quarantäne begeben haben, angezeigt. (rka)

21. August: FDP-Grossrätin Renate Gautschy ist in Quarantäne

Die FDP-Grossrätin und Frau Gemeindeammann von Gontenschwil, Renate Gautschy, konnte gestern nicht an einem Podium über die Abstimmungsvorlage zur Abschaffung der Schulpflege teilnehmen. Sie war am Wochenende an einem privaten Anlass im Freien.

Renate Gautschy

Renate Gautschy

Am Dienstag wurde sie informiert, dass eine auf Corona positiv getestete Person ebenfalls dabei war. Gautschy sagt, die Quarantäne sei für sie die logische Konsequenz, und sie werde sich strikt daran halten. Sie selber habe keine Symptome.

20. August: 30 Neuansteckungen im Aargau

Der Kanton Aargau meldet 30 neue Coronafälle seit Mittwoch. Es handelt sich um den höchsten Anstieg innerhalb eines Tages seit April. Mit 29 Fällen lag die Zahl der Neuansteckungen aber bereits am 11. August ähnlich hoch.

Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen im Aargau seit Beginn der Pandemie auf 1882 bestätigte Fälle. Aktuell befinden sich 147 Infizierte in Isolation (plus 23). 609 Kontaktpersonen (plus 50) betreut das Contact Tracing zudem in Quarantäne. 

Die Anzahl Todesfälle bleibt unverändert bei 51.

19. August: 27 neue Infektionen – weiterer Todesfall

Der Kanton Aargau meldet einen weiteren Todesfall infolge einer Coronainfektion. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 51. Weiterhin wurden 27 neue Fälle seit Dienstag bestätigt. Am Vortag waren es zehn Neu-Infektionen. 137 Infizierte befinden sich in Isolation (plus 22); 560 Kontaktpersonen sind in Quarantäne (plus 70).

19. August: Trottenfest in Villigen verschoben

Der Vorstand des Düda-Vereins und das OK Trottenfest haben gemeinsam beschlossen, aus Rücksicht auf die aktuelle Coronasituation auf das diesjährige Trottenfest zu verzichten. Die Organisatoren freuen sich jedoch schon heute, im Herbst 2021 viele Besucher am Trottenfest in Villigen begrüssen zu dürfen. (az) 

18. August: 10 neue Infektionen am Montag

Der Kanton Aargau bestätigte 10 neue Coronafälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 1825. Derzeit befinden sich 124 Infizierte in Isolation (36 mehr als am Vortag); 473 Kontaktpersonen sind in Quarantäne (101 mehr).

Seit Montag sind 14 neue Coronafälle bestätigt, die auf eine Rückreise aus einem Risikoland zurückzuführen sind (total 133).

18. August: Politapéro in Dottikon abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus hat sich der Gemeinderat Dottikon entschieden, den geplanten Politapéro und die Gespräche mit der Bevölkerung vom 2. September nicht durchzuführen. «Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid und bittet um Verständnis», teilt die Gemeindekanzlei mit. (az)

17. August: Muhen sagt schon das Dorffest 2021 ab

Dieses Jahr musste das Fest zur der Einweihung des Schulhauses abgesagt werden. Nächstes Jahr gäbe es «300 Jahre Strohdachhaus» und «200 Jahre Bernhard Matter» zu feiern. Doch auch daraus wird nichts. Wegen der grossen Planungsunsicherheit hat der Gemeinderat Muhen beschlossen, frühestens 2022 ein Dorffest zu veranstalten. (az) 

17. August: 43 Corona-Infektionen am Wochenende bestätigt

Mit den 43 Neuinfektionen dieses Wochenende steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen im Aargau auf 1814. Die Todesfälle bleiben bei den bisherigen 50. In Isolation befinden sich am Freitag neu 13 Personen (Gesamtzahl: 138). Aktuell sind 652 Kontaktpersonen in Quarantäne; 76 neu seit Freitag. Letzten Montag meldete der Kanton 21 Neuinfektionen. 

17. August: Reinacher «Glashaus» schliesst für über ein Jahr

Archivbild.

Archivbild.

Der einst legendäre Club Glashaus wird von der Coronakrise hart getroffen. Die letzte Party wurde dort im März gefeiert. Seitdem ist der Club zu, laut den Organisatoren bleibt er nun über ein Jahr lang bis im Herbst 2021 geschlossen. Corona habe «immer noch sehr starken Einfluss auf die wirtschaftliche Tragbarkeit und die Planungssicherheit», der von Kurt Weber initiierte Club habe sich deshalb entschieden, die «übrigen Ressourcen für die nächste Saison aufzusparen», gab das Glashaus-Team via Facebook bekannt.

Anfang Juni schon schrieb es, mit den Einschränkungen wie der maximalen Anzahl Gäste pro Fläche und der Polizeistunde ab Mitternacht liesse sich das Lokal nicht kostendeckend betreiben. (dvi)

17. August: Schutzmaskenpflicht an der Kaiseraugster «Gmeind»

Der Gemeinderat hat für die Einwohnergemeindeversammlung vom 19. August eine Schutzmaskenpflicht angeordnet. Dies teilt die Gemeinde Kaiseraugst mit. Die Stimmberechtigten werden zudem von den Stimmenzählern in Sektoren den Sitzplätzen zugewiesen. Der Gemeinderat bittet die Stimmberechtigten, frühzeitig vor Beginn der Versammlung bei der Turnhalle Dorf einzutreffen. (az)

14. August: 20 neue Fälle am Donnerstag

Der Kanton Aargau hat für Donnerstag 20 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit steigt die Zahl aller laborbestätigten Fälle im Kanton seit Ausbruch der Pandemie auf 1771.

Aktuell befinden sich 145 Infizierte in Isolation (20 neu seit Donnerstag). Bei neun von diesen 20 Fällen ist nicht bekannt, wo sich die Personen angesteckt haben. Sieben infizierten sich gemäss Daten des Kantons im Ausland, drei innerhalb der Familie, eine am Arbeitsplatz.

75 Personen, die mit Infizierten in Kontakt standen, haben sich neu in Quarantäne begeben. Aktuell betreut das Contact Tracing 436 Personen (von insgesamt 1732). 

Ebenfalls in Quarantäne haben sich seit Donnerstag auch 90 aus dem Ausland eingereiste Personen begeben. Insgesamt befinden sich aktuell 1123 Reiserückkehrer in Quarantäne. 

Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 50. (sam)

13. August: Ein Viertel der Rückkehrer meldet sich nicht

Nicht jeder Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet begibt sich freiwillig in Quarantäne. Erste Erfahrungen im Aargau zeigen: 75 Prozent der Flugpassagiere meldeten sich zeitgerecht bei der zuständigen Stelle, wie aus einem Bericht des Gesundheitsdepartements hervorgeht. Ein Viertel der Reisenden aus dem Aargau meldete sich demnach zu spät oder gar nicht.

Die fehlbaren Passagiere wurden vom Contact Tracing Center kontaktiert und es wurde eine entsprechende Quarantäne verfügt. Seit Ferienbeginn haben sich 5046 Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Quarantäne begeben. Aktuell sind es 1291. 

Um die Quarantänepflicht zu kontrollieren, war der Kanton Aargau bis Ende letzter Woche auf Listen des BAG mit Angaben zu Rückkehrern, die per Flugzeug oder Fernbus in die Schweiz einreisten, angewiesen. Seit vergangenem Freitag bezieht das kantonalen Gesundheitsdepartement die Daten von Passagieren, die am Flughafen Kloten ankommen, nun direkt von der Kantonspolizei Zürich. (sam)

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13. August: 24 neue Fälle am Mittwoch

Im Aargau liegen 24 neue Coronafälle vom Vortag vor. Damit steigt die Zahl der laborbestätigten Fälle im Kanton seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 1751.

Aktuell befinden sich 138 infizierte Personen in Isolation und werden vom Contact Tracing betreut. 20 davon gemäss Angaben des Kantons neu seit Mittwoch. 44 Personen, die mit Infizierten in Kontakt standen, sind neu in Quarantäne (von aktuell 417). Ebenfalls in Quarantäne haben sich seit Mittwoch auch 31 aus dem Ausland eingereiste Personen begeben. Insgesamt befinden sich aktuell 1219 Reiserückkehrer in Quarantäne. 

Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 50. (sam)

12. August: 29 Corona-Infektionen am Dienstag

Für Dienstag wurden vom Kanton 29 neue Corona-Infektionen bestätigt. Die Gesamtzahl der Ansteckungen im Aargau liegt somit bei 1'727. Aktuell befinden sich 116 Personen in Isolation; 27 davon seit Dienstag. In Quarantäne sind neu 58 Personen (Gesamtzahl: 443). 1377 Personen befinden sich nach der Einreise in Quarantäne.

11. August: 9 neue Fälle am Montag

Der Kanton Aargau hat für Montag 9 neue Fälle bestätigt. Somit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1698. Die Todesfälle sind unverändert auf 50. Seit Montag sind neu 21 infizierte Personen in Isolation (Gesamtzahl: 103); 40 Kontaktpersonen sind neu in Quarantäne (Gesamtzahl: 327). Aktuell sind 1517 eingereiste Personen in Quarantäne.

10. August: Das sagen Aargauer Kanti-Schüler zur Maskenpflicht

Maskenpflicht für Aarauer Kantischüler: «Ganz ehrlich, es ist mühsam»

 

Der Start ins neue Schuljahr 2020/21 verläuft an den Aargauer Gymnasien alles andere als gewöhnlich. Gemäss der neuen Weisung des Kantons müssen Schülerinnen und Schüler im Schulzimmer eine Maske tragen, sobald nicht jedem Anwesenden 2,25 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

An der Alten Kantonsschule Aarau trifft dies auf die meisten von ihnen zu, da die Klassen gross und die Zimmer klein sind. Auf den Gängen und in der Mensa gilt die Maskenpflicht jedoch nicht.

Neben dem Aargau schreiben auch die Kantone Bern, Luzern, Waadt, Wallis, Genf, Basel-Landschaft und Schaffhausen den Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Berufsfachschulen das Maskentragen vor. (Mireille Fluri/smo/SDA)

10. August: 21 Corona-Infektionen am Wochenende bestätigt

Am Montag wurden 21 neue Coronafälle bestätigt. Gemäss den Angaben des Kantons Aargau stieg die Zahl der laborbestätigten Fälle damit auf 1689. Die Zahl der Todespfer liegt unverändert bei 50. Neu befinden sich 9 Infizierte in Isolation (Gesamtzahl: 68); 14 Kontaktpersonen sind in Quarantäne (Gesamtzahl: 140).

Aktuell werden 1687 Personen in Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikoland betreut. Das sind 106 mehr als noch am Freitag.

7. August: 18 neue Fälle seit Mittwoch

Der Kanton hat am Freitag auf seiner Website seit Mittwoch 18 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahlen geben dabei die festgestellten Neuerkrankungen vom Vortag wieder. 15 infizierte Personen befinden sich neu in Isolation (Gesamtzahl: 102), 70 Kontaktpersonen in Quarantäne (Gesamtzahl: 251). Es wurden keine weiteren Todesfälle vermeldet.

5. August: 15 neue Fälle – ein Todesfall

Der Kanton hat am Mittwoch 15 neue Corona-Fälle gemeldet. Zudem wurde ein weiterer Todesfall vom Montag nachgemeldet. Damit sind insgesamt bislang 50 Personen im Aargau an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben.

12 Personen sind neu in Isolation (insgesamt 92); 35 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne (212).

3. August: 28 neue Corona-Fälle seit Freitag

Im Kanton Aargau sind neu 28 Fälle seit Freitag bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 1615. Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 49.

Neu sind 14 Infizierte zusätzlich in Isolation (94 insgesamt). 295 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Das sind 28 mehr als Freitag.

3. August: Flohmärkte in Baden abgesagt

Die 2020 noch geplanten Flohmärkte vom 29. August, 26. September und 31. Oktober 2020 werden abgesagt, wie die Stadt Baden am Montag mitteilt. Die vom Bund aktuell geforderten Schutzmassnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus könnten auf dem Theaterplatz nicht eingehalten werden. Für die Durchführung von Flohmärkten im Jahr 2021 würden verschiedene Varianten geprüft.

1. August: Ansturm auf den Coop Baden

Die meisten Geschäfte bleiben am Nationalfeiertag geschlossen. Anders der Coop am Bahnhof in Baden. Zum Glück für so einige, wenn man die Schlange vor dem Geschäft betrachtet. Oder Pech: Wer hier vor dem Mittag seine 1.-August-Einkäufe tätigen will, braucht Geduld. Die Warteschlange reicht wegen der Einlassbeschränkungen fast durch die gesamte Unterführung bis zum Gleis 1. (sam)

31. Juli: 22 neue Corona-Fälle – 21 Infizierte in Isolation

Der Kanton Aargau meldet 22 neue Corona-Fälle seit Donnerstag. Damit steigt die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle auf 1587. 21 infizierte Personen befinden sich neu in Isolation; 50 Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Gemäss der Ansteckungsstatistik gibt es einen deutlichen Anstieg von Infektionen nach der Einreise aus dem Ausland. Dort konnten bislang 50 Fälle zugewiesen werden. Neu werden die Ansteckungen am Arbeitsplatz und die Ansteckungen in der Schule separat ausgewiesen. So ist ersichtlich, dass es 3 Ansteckungen in einer Schule gab. 

30. Juli: Wieder 11 neue Fälle

Die Zahlen im Kanton Aargau bleiben weiterhin stabil. Der Kanton meldet am Donnerstagmorgen 11 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Dazu kommt ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. 10 weitere Personen sind in Isolation und aktuell werden deren 78 betreut. Am Vortag waren es noch 81 Personen gewesen. Momentan befinden sich 210 Personen in Quarantäne.

29. Juli: Ansteckungszahlen bleiben stabil

Seit gestern Dienstag wurden im Kanton Aargau 11 neue Infektionen bestätigt. Zu weiteren Todesfällen ist es seit gestern nicht gekommen. 12 weitere Personen sind in Isolation. Total werden aktuell 81 Personen betreut – am Dienstag waren es noch 88.

Seit Dienstag mussten sich zudem 53 weitere Kontaktpersonen in Quarantäne begeben. Insgesamt befinden sich im Kanton Aargau aktuell 289 Menschen unter Quarantäne.

28. Juli: Wieder weniger Infektionen: 10 neue Fälle seit Montag

Seit Montag wurden im Kanton Aargau 10 Infektionen bestätigt. 18 Personen sind neu in Isolation. Ingesamt werden derzeit 88 Personen betreut. Am Vortag waren dies noch 97. Damit konnten 27 Personen die Isolation verlassen.

232 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Montag waren dies noch 269. Neu gemeldet wurden 75.

27. Juli: 21 neue Corona-Fälle seit Freitag

Der Kanton Aargau bestätigt 22 neue Corona-Fälle seit Freitag. Letzten Montag wurden noch 21 Fälle gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 1533. Bislang sind unverändert 48 Personen an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben.

Acht infizierte Personen befinden sich neu in Isolation (97 ingesamt); 32 Kontaktpersonen mussten sich in Quarantäne begeben (269 insgesamt).

24. Juli: 13 neue Fälle in den letzten 24 Stunden

Der Kanton Aargau meldet einen Anstieg der Coronafallzahlen. Seit Donnerstag wurden beim Kanton 13 neue Infizierungen registriert. 15 Personen befinden sich derzeit in Isolation. Damit steigt die Zahl der Coronainfizierten im Aargau auf gesamthaft 1511 Personen an.

In einem Altersheim im Bezirk Baden haben sich sechs Personen, darunter fünf Bewohner, mit dem Virus angesteckt. Auf Anfrage der AZ bestätigte die Leiterin des Heims, dass sich die infizierten Personen in Isolation befinden und das gesamte Heim unter Quarantäne steht. Wie das Virus ins Altersheim gelangt ist, ist bisher nicht klar.

23. Juli: 6 neue Fälle seit Mittwoch

Die Neuansteckungen im Aargau sinken weiter, seit gestern sind noch sechs neue Fälle verzeichnet worden. Damit sind 1498 Fälle im Aargau bestätigt.

22. Juli: Wieder weniger Corona-Infektionen: 12 neue Fälle seit Dienstag

Die Neuansteckungen sind im Aargau wieder leicht rückläufig. Der Kanton meldet am Mittwoch 12 neue Corona-Infektionen. Am Dienstag waren dies noch 19, am Montag 21. Damit sind 1492 Fälle im Aargau bestätigt. 

Die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne stieg um 35 auf 208. Zudem befinden sich insgesamt 93 Infizierte in Isolation. Das sind 20 mehr als am Vortag.

21. Juli: Geschenke für Lehrpersonen 

Die Schulpflege Oftringen hat Lehrpersonen und Schulleitung Geschenktaschen zusammengestellt. Damit soll deren Engagement während der Coronapandemie gewürdigt werden. In den Geschenktaschen sind regionale Produkte, wie Pralinés, Kinogutschein oder Wein zu finden.

21. Juli: 3 Infektionen in Heimen ++ 19 neue Corona-Fälle

Seit Montag wurden 19 neue laborbestätigte Fälle gemeldet. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen im Aargau auf 1480.

18 Personen befänden sich laut Kanton zusätzlich in Isolation. Insgesamt sind dies derzeit 54. 158 Kontaktpersonen sind in Quarantäne; das sind 72 mehr als am Vortag.

Gemäss der Statistik der Ansteckungsorte konnten drei Infektionen auf Heime (Altersheime etc.) zurückgeführt werden. Am Dienstagmorgen waren ursprünglich noch zwei Personen aufgeführt. Laut Auskunft des Departement Gesundheit und Soziales DGS wurde die Statistik im Laufe des Tages um eine Person ergänzt. Weitere Angaben zu Personen oder den betroffenen Heimen machte das DGS nicht. Die Abklärungen seien noch im Gange.

20. Juli: «Das Shoppi Tivoli überlebt keinen zweiten Lockdown»

Patrick Stäuble, CEO des Shoppi Tivoli in Spreitenbach, war zu Gast im «Tagesgespräch» von Tele M1. Dort sagte er unter anderem, dass das Shoppingcenter und seine Läden einen zweiten Lockdown finanziell nicht überleben würden. Im Falle einer zweiten Welle müsse man andere Massnahmen ergreifen, so Stäuble. «Eine Maskenpflicht in Läden zum Beispiel.»

Patrick Stäuble über die Zukunft des Shoppi Tivoli in Spreitenbach

Der Lockdown im Frühjahr hat ein Loch in die Kasse gerissen. Insgesamt 20 Prozent von 400 Millionen Franken Umsatz fehlen laut Stäuble. Das sind 80 Millionen Franken.

Zudem nehmen die Besucherfrequenzen seit zwei, drei Wochen wieder ab. In den ersten Wochen nach dem Lockdown sind diese laut dem Shoppi-CEO überdurchschnittlich gewesen, nun gehen sie zurück, vor allem am sonst so starken Samstag. Stäuble vermutet eine erhöhte Verunsicherung. «Die Leute meiden die Menschenmassen lieber.» (smo)

20. Juli: Wieder Billettverkauf in den Bussen der Regionalbus Lenzburg AG

Wie die Regionalbus Lenzburg AG auf Facebook (siehe unten) vermeldet, sind Billettkäufe in den Bussen ab sofort wieder ermöglicht. In allen Bussen herrscht nach wie vor eine Maskenpflicht für sämtliche Fahrgäste.

20. Juli: Kanton meldet 21 neue Corona-Fälle

Der Kanton Aargau meldet am Montagmorgen 21 neue Corona-Fälle seit Freitag. Ende der vergangenen Woche wurden auf der Corona-Webseite des Kantons 10 Neuinfektionen mit dem Coronavirus  vermeldet. Die Gesamtzahl der im Kanton gezählten laborbestätigten Fälle ist somit auf 1'461 gestiegen. 68 infizierte Personen befinden sich derzeit in Isolation (12 neu seit Freitag), 205 Kontaktpersonen in Quarantäne (22 neu seit Freitag). Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 47.

17. Juli: Kanton meldet 10 neue Corona-Fälle

Auf der Corona-Webseite des Kantons Aargau sind am Freitagmorgen 10 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Donnerstag waren es 12 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie im Kanton auf 1440. 71 Infizierte befinden sich derzeit in Isolation (7 neu seit Vortag) und 213 Kontaktpersonen in Quarantäne (26 neu). Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 47.

16. Juli: 12 bestätigte Neu-Infizierungen

Der Kanton Aargau meldet am Donnerstag 12 neue Corona-Fälle seit dem Vortag. Am Mittwoch waren es 15, am Dienstag neun gemeldete Fälle. Die Zahl aller Infizierungen seit Beginn der Pandemie beträgt 1430. 64 Infizierte befinden sich derzeit in Isolation (12 neu seit Vortag) und 187 Kontaktpersonen in Quarantäne (27 neu). Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 47.

16. Juli: Rösti spricht erst nächstes Jahr am Mutschellen

SVP-Präsident Albert Rösti.

SVP-Präsident Albert Rösti.

Die Bundesfeier in Rudolfstetten findet in diesem Jahr nicht statt. «Der Gemeinderat hat sich in Absprache mit dem organisierenden Verein dazu entschieden, die 1.-August-Feier wegen der Coronapandemie nicht durchzuführen», heisst es. Als Festredner wäre SVP-Nationalrat Albert Rösti erschienen. «Er hat sich den 1. August 2021 bereits vorgemerkt und zugesagt, dass er dann in Rudolfstetten die Rede zum Geburtstag der Schweiz halten wird», so der Gemeinderat. (az)

16. Juli: «Chilbi» in Kaiseraugst ist abgesagt

Ein weiterer Grossanlass kann wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden. Wie die Organisatoren der Kaiseraugster «Chilbi» auf Facebook schreiben, hat die Gemeinde diesen Entscheid gefällt, wobei auch die «IG Chilbi» den Entscheid unterstütze. «Es geht hier um die Gesundheit all unserer Teilnehmenden sowie der Besucherinnen und Besucher», heisst es. «Es macht uns traurig, dass die Chilbi nach so vielen Jahrzehnten nicht stattfinden kann.» Die nächste «Chilbi» ist nun für den 16. und 17. Oktober 2021 geplant. (az)

15. Juli: Wie sinnvoll war das Besuchsverbot in Pflegeheimen?

Um die Pflegeheimbewohner und Patientinnen vor dem Virus zu schützen, wurden sie regelrecht abgeschottet. Der fehlende Kontakt hatte Folgen – für Patienten, Pflegeheimbewohnerinnen und Angehörige. Grossrätin Martina Sigg will von der Aargauer Regierung Antworten zu den negativen Seiten des Besuchsverbots. Zum Artikel.

15. Juli: 15 bestätigte Neu-Infizierungen

Der Kanton Aargau meldet am Mittwochmorgen 15 laborbestätigte Neu-Infizierungen seit dem Vortag. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Dienstag, als neun neue Fälle gemeldet wurden.

Derzeit befinden sich 73 Infizierte in Isolation (18 neu seit Vortag) und 149 Kontaktpersonen in Quarantäne (39 neu). Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 47. (mwa)

14. Juli: 9 neue Corona-Fälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Kanton Aargau ist von Montag auf Dienstag um 9 auf 1403 gestiegen. Die Zahl der Zunahme bewegte sich schon letzte Woche im einstelligen Bereich.

47 Personen im Aargau sind seit Ausbruch der Pandemie nach einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Zahl blieb im Vergleich zu gestern Montag unverändert.

Das Contact-Tracing-Center betreut neu 63 Personen in Isolation, 8 mehr als am Vortag. In Quarantäne sind zurzeit 203 Kontaktpersonen. Hier kamen 26 neue Fälle hinzu. Seit dem Start des Contact Tracing-Centers ist die entsprechende Zahl somit auf 737 gestiegen (Montag: 711). 

AZ-Lesertelefon am Mittwoch: Stellen Sie Kantonsspital-Chefarzt Christoph Fux Ihre Fragen

Am Mittwoch zwischen 13 und 14 Uhr beantwortet Christoph Fux, Infektiologe am Kantonsspital Aarau, wieder Fragen von Leserinnen und Lesern rund um das Thema Corona.

Bereits zu Beginn der Coronaepidemie nahm Fux am AZ-Telefon Stellung zu den wichtigsten und drängendsten Themen aus der Bevölkerung.

Inzwischen ist die Ausgangslage eine andere. Vielleicht fragen Sie sich, ob  es eine gute Idee ist, jetzt in einem Club zu feiern? Oder Sie überlegen, worauf genau Sie beim Maskenkauf achten müssen.

Stellen Sie Christoph Fux Ihre persönliche Frage zu Corona am Telefon (058 200 50 23). Die AZ publiziert in den nächsten Tagen eine Auswahl der Fragen und Antworten. 

13. Juli: 24 neue Corona-Fälle im Aargau seit Freitag

Der Kanton Aargau meldet am Montagmorgen 24 weitere bestätigte Corona-Fälle seit Freitag. Das sind 8 pro Tag - gleich viele wie der Kanton am Freitag für die letzten 24 Stunden meldete. Die Zahl bewegt sich seit einer Woche im einstelligen Bereich. 

Seit Beginn der Pandemie im Aargau sind somit 1394 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Todesfälle (47) bleibt unverändert.

Das Contact-Tracing-Team betreut aktuell 55 Erkrankte in Isolation (-2 gegenüber Freitag) und 245 Kontaktpersonen in Quarantäne (+17). Seit Freitag neu in Quarantäne sind 62 Personen. (pz)

11. Juli: Aarauer «Boiler»-Club kapituliert vorerst

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Seit 19 Jahren werden im «Boiler» in Aarau Partys gefeiert. Nun schliesst der Club seine Türen, wenn auch nur vorübergehend. «Ein sinnvoller Betrieb ist nicht mehr möglich», schreibt Michael Ganz, Inhaber des «Boiler».

Die Gründe für die Schliessung sind die verschärften Corona-Massnahmen des Kantons, die einen wirtschaftlichen Betrieb verunmöglichen, sowie die Verunsicherung der Bevölkerung, die einer möglichen Quarantäne aus dem Weg gehen möchte, heisst es in der Medienmitteilung. (asu)

11. Juli: Nun auch das Aus für Homberg-Schwinget

Noch Ende Juni hoffte der Schwingklub Kreis Kulm, das Homberg-Schwinget am 6. September durchführen zu können. Vergebens, wie der Klub gestern verkündete. «Der SK Kulm teilt traurig der Schwingerfamilie mit, dass ihr Schwingfest, das Homberg-Schwinget am 6. September ob Reinach, nicht stattfinden kann», schreibt der Aargauer Kantonale Schwingerverband auf Facebook. Grund sind die verschärften Corona-Richtlinien. Damit wird 2020 definitiv kein Schwingfest im Aargau stattfinden. (fdu)

10. Juli: Aargau im Contact Tracing überdurchschnittlich erfolgreich

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Wie effektiv arbeiten die Contact-Tracing-Teams der Kantone? Erstmals veröffentlichte Daten zeigen unterschiedliche Erfolgsquoten, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Die Zeitung untersuchte den Anteil Corona-Erkrankter, die sich bereits in Quarantäne befanden, als sie positiv getestet wurden. Das sei gemäss Bundesamt für Gesundheit der beste Indikator, um die Wirksamkeit der Quarantäne zu beurteilen.

Im Aargau liegt dieser Wert bei 62 Prozent. Das bedeutet: Fast zwei Drittel der 45 vom Contact Tracing betreuten Fälle waren in Quarantäne, als die Infizierung bestätigt wurde. Der Kanton liegt damit leicht über dem Schweizer Durchschnitt von 54 Prozent. Dieser Wert sei sehr gut, sagt Manuel Battegay, Chefarzt der Infektiologie am Universitätsspital Basel und Mitglied der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes, zum «Tages-Anzeiger». (mwa)

10. Juli: Neun bestätigte Neu-Infizierungen im Aargau

Der Kanton Aargau meldet am Freitagmorgen neun weitere bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl bewegt sich seit Montag im einstelligen Bereich. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie im Aargau 1370 Menschen positiv getestet. Die Zahl der Todesfälle (47) bleibt unverändert.

Das Contact-Tracing-Team betreut aktuell 57 Erkrankte in Isolation (5 neu seit gestern) und 228 Kontaktpersonen in Quarantäne (48 neu). (mwa)

10. Juli: TUI-Filiale zieht trotz Krise an Brugger Neumarktplatz

Der Reiseveranstalter TUI Suisse schliesst 8 seiner 70 Filialen. Nicht davon betroffen ist die Filiale in Brugg, wie Mediensprecherin Bianca Schmidt auf Anfrage verkündet. «Wir planen nach wie vor den Umzug unseres Standortes Brugg an den Neumarktplatz 1 auf den Herbst.» Ein Datum kann noch nicht genannt werden. Die drei Angestellten und eine Freelancerin werden am neuen Standort weiterbeschäftigt. (az)

9. Juli: Hallwilerseelauf findet trotz Covid-19 statt

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Mit Einschränkungen soll der Hallwilerseelauf am 10. Oktober stattfinden. Der Erlebnislauf und Nordic Walking 21,1 km sind abgesagt, die Läufe über 5 km, 10 km und 21 km sollen kleinere Startfelder und grössere Zeitabstände bekommen. (az)

9. Juli: 7 bestätigte Neu-Infizierungen im Aargau

Der Kanton Aargau meldet am Donnerstagmorgen sieben bestätigte Neu-Infizierungen seit gestern Mittwoch. Seit Beginn der Coronapandemie sind im Aargau 1361 Menschen erkrankt. Die Zahl der Todesfälle (47) bleibt unverändert.

Das Contact-Tracing-Team betreut seit gestern acht Erkrankte mehr. Insgesamt befinden sich derzeit 70 Infizierte in Isolation und 238 Kontaktpersonen in Quarantäne (+40).

Eine Änderung hat das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) in der Liste der Ansteckungsorte vorgenommen. Seit letzter Woche war eine Ansteckung im öffentlichen Verkehr aufgeführt. Diese wurde neu der Kategorie "Unbekannt" zugewiesen. Eine genauere Überprüfung durch der Kantonsärztin habe ergeben, dass die Hinweise nicht ausreichten, den Fall der ÖV-Kategorie zuzuweisen, teilt DGS-Mediensprecher Michael Hassler mit. (mwa)

9. Juli: Rheinschwimmen fällt wegen Corona ins Wasser

Das für den 19. Juli geplante öffentliche grenzüberschreitende Rheinfelder Rheinschwimmen findet nicht statt. Das geht aus einer Mitteilung der Organisatoren hervor. Das Organisationsteam, die Sportkommission Rheinfelden und der Stadtsportausschuss Rheinfelden (D) seien zum Schluss gekommen, dass die Einschränkungen infolge der Coronapandemie und die damit verbundenen Schutzauflagen eine Durchführung nicht zulassen, heisst es darin.

Aufgrund der behördlichen Vorgaben wäre die Teilnehmerzahl auf 99 Personen beschränkt und eine Bewirtung am Zielort beim Ruderclub in Rheinfelden (D) nicht gestattet gewesen. Die gewohnte Rückfahrt mit Motorbooten zum Inseli wäre darüber hinaus nur mit Mund-​Nasenschutz und entsprechenden Abständen in den Transportbooten möglich gewesen. (az)

8. Juli: 9 neue Fälle – 249 in Quarantäne

Die Infektionszahlen im Aargau sind weiterhin konstant. So wurden am Mittwoch 9 neue Fälle bestätigt. Am Vortag waren dies noch 10 Infektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 1354 im Kanton Aargau. 

76 Infizierte Personen befinden sich in Isolation. 249 Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 47.

7. Juli: 83 Infizierte in Isolation – 250 in Quarantäne

Nachdem über das Wochenende neun Covid19-Infektionen bestätigt wurden, sind seit Montag nun noch einmal 10 neue Fälle dazu gekommen. Dies schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Damit liegt die Gesamtzahl der Infektionen im Aargau bei 1345. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert auf 47.

Gemäss dem Content-Tracing-Stelle Conti sind neu 83 Infizierte aktuell in Isolation. Das sind 10 mehr als am Vortag. Insgesamt wurden bereits 183 Personen betreut. 250 Kontaktpersonen sind in Quarantäre. Montag waren es noch 30 weniger.

6. Juli: 9 neue Infektionen seit Freitag 

Seit Freitag gibt es 9 neue Corona-Infektionen. Das gab der Kanton auf seiner Webseite bekannt. Damit sind insgesamt 1338 Infektionen im Aargau bestätigt. 

Die Zahl der Infizierten in Isolation liegt bei 73 Personen. Man habe damit laut Kanton seit Mitte Mai 173 Infektionen nachverfolgt. Derzeit befinden sich 220 Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Zahl hat sich damit im Vergleich zur Vorwoche beinahe verdoppelt.

Im Kanton Aargau sind unverändert 47 Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Gemäss einer Statistik der Ansteckungsorte haben gab es die meisten nachvollziehbaren Infektionen im Familienkreis. 13 Personen kamen im Ausland mit dem Coronavirus in Kontakt. Bislang konnte eine Ansteckung im öffentlichen Verkehr festgestellt werden.

4. Juli: Mehr Personal für Contact Tracing im Kanton Aargau

Mehr Personal für Contact Tracing im Kanton Aargau

    

Aufgrund der wieder ansteigenden Corona-Zahlen erhöht der Kanton Aargau das Personal für das Contact Tracing. SVP-Nationalrätin Martina Bircher sagt, in den meisten Clubs funktioniere die Datenerhebung und damit die Rückverfolgbarkeit gut.

3. Juli: Muss der Aargau die Schraube anziehen? Kantonsärztin Yvonne Hummel im Interview von Tele M1

"Jetzt kommt es darauf an, wie sich die Bevölkerung verhält"

  

3. Juli: 13 neu Fälle seit Donnerstag

Innerhalb 24 Stunden vermeldet der Kanton weitere 13 Neuansteckungen im Aargau, gleich wie am Vortag. Damit steigt die Zahl der bestätigten Coronafälle im Aargau auf insgesamt 1329. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 47. Sie hat sich seit dem 24. Juni nicht erhöht. 

74 (+9) Infizierte werden aktuell von der Contact Tracing Stelle in Isolation betreut. 252 (+25) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

2. Juli: 13 Neu-Infizierungen seit Mittwoch

Innerhalb 24 Stunden vermeldet der Kanton weitere 13 Neuansteckungen im Aargau. Damit steigt die Zahl der bestätigten Coronafälle im Aargau auf insgesamt 1316. 

65 Infizierte werden aktuell von der Contact Tracing Stelle in Isolation betreut. 227 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 

Bisher wurden 47 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Diese Zahl hat sich seit 24. Juni nicht verändert.

1. Juli: «LWB»-Club schliesst vorübergehend

Der Badener Club LWB im ehemaligen Löschwasserbecken beim «Blinddarm» bleibt am kommenden Wochenende geschlossen. Das teilten die Betreiber auf Facebook mit. Aufgrund der aktuellen Situation mit Corona-Ansteckungen in verschiedenen Clubs bleibe das LWB zu. Man sei auf der Suche nach einer zuverlässigen Tracing-Lösung, um die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Die Gesundheit der Gäste und des Personals stünden an erster Stelle. Am darauffolgenden Wochenende soll das LWB dann wieder seine Türen öffnen. 

1. Juli: 21 bestätigte Neuansteckungen innerhalb 24 Stunden

Das Coronavirus nimmt im Aargau wieder Fahrt auf. Seit gestern Dienstag verzeichnet der Kanton 21 neue, bestätigte Fälle. Damit steigt die Zahl der positiv getetesten auf insgesamt 1303 Fälle an. 

55 Infizierte befinden sich zurzeit in Isolation und werden von der kantonalen Contact-Tracing-Stelle betreut. Zudem sind insgesamt 192 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Bisher wurden 47 Todesfälle gemeldet. Diese Zahl hat sich seit 24. Juni nicht verändert.

30. Juni: Acht neue Fälle – 62 Kontaktpersonen in Quarantäne

Der Fall Spreitenbach zeigt sich in den aktuellen Zahlen des Kantons. Seit Montag befinden sich 19 weitere Erkrankte in Isolation und 62 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aktuelle Lage im Kanton Aargau.

Aktuelle Lage im Kanton Aargau.

In Isolation befinden sich derzeit insgesamt 39 infizierte Menschen, 152 Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Seit Montag verzeichnet der Kanton ausserdem 8 neue bestätigte Corona-Infektionen. Somit haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 1282 Personen im Aargau mit dem Virus angesteckt. 

Bisher wurden 47 Todesfälle gemeldet. Diese Zahl hat sich seit 24. Juni nicht verändert.

(lga)

29. Juni: 20 neue Fälle – 25 Personen in Isolation

Seit Freitag gibt es 20 neue Corona-Infektionen. Das gab der Kanton auf seiner Homepage bekannt. Damit sind insgesamt 1274 Infektionen im Aargau bestätigt. Im Vergleich zu den zwei vergangenen Montagen ist die Zahl stark gestiegen: Am 15. Juni wurden 5, am 22. Juni 4 neue Fälle gemeldet. Ob das auf eine zweite Welle hindeutet, ist allerdings nicht klar: Die Zahl der Corona-Tests hat ebenfalls zugenommen.

Die Zahl der Infizierten in Isolation steigt um sechs auf aktuell 25 Personen. Man habe damit laut Kanton seit Mitte Mai 98 Infektionen nachverfolgt. Derzeit befinden sich 108 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das sind 24 mehr als noch am Freitag.

Gemäss einer Statistik der Ansteckungsorte haben sich die meisten Personen im Familienkreis infiziert. 7 Personen kamen im Ausland mit dem Coronavirus in Kontakt. Laut Aussagen des Departements für Gesundheit und Soziales konnten durch das Contact Tracing Center «Conti» bislang keine Ansteckungen im öffentlichen Verkehr festgestellt werden. (phh/mwa)

Stand: Freitag, 26. Juni 2020

26. Juni: Kanton meldet sechs bestätigte Neu-Ansteckungen

Im Aargau ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle am Freitag um sechs auf 1254 gestiegen. Das meldet der Kanton auf seiner Website. Erneut gestiegen ist die Zahl der vom Contact-Tracing-Team betreuten Personnen: 21 Erkrankte befinden sich in Isolation (+3 gegenüber Vortag) und 79 Kontaktpersonen in Quarantäne (+15).

Das Contact Tracing hat seit Mitte Mai 92 Infektionen nachverfolgt. Ein häufiger Ansteckungsort ist die Familie, wie die folgende Tabelle zeigt. Niemand steckte sich im Restaurant an, dafür sieben Menschen im Ausland. Der Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte mahnte am Donnerstag zur Vorsicht, weil das Virus mehrfach aus Ländern mit hoher Virusaktivität in die Schweiz importiert wurde. Es handle sich nicht um Einzelfälle. (mwa)

26, Juni: Fusionsfahrplan bleibt bestehen

Die Arbeitsgruppen des Projekts Fusion von Herznach und Ueken haben nach der Kick-off-Veranstaltung Ende Januar die Arbeiten aufgenommen. Der Coronaausbruch hat die Arbeiten Mitte März allerdings grösstenteils gestoppt. Der Ausschuss hat nun festgelegt, dass die Arbeitsgruppen ihre Arbeit nach den Sommerferien wieder aufnehmen. Das schreiben die beiden Gemeinden in einer Mitteilung.

Die beiden Gemeindeverwaltungen und die Projektleitung hätten in der Zwischenzeit weitere Grundlagen erarbeitet und Vorbereitungen für die Arbeitsgruppen geleistet. Am Fusionsfahrplan seien demnach keine Veränderungen erfolgt. Sofern alle Gremien zustimmen, könnte die fusionierte Gemeinde am 1. Januar 2023 ihre Arbeit aufnehmen. «Allerdings ist der sportliche Zeitplan nun noch weiter gestrafft worden. Der Ausschuss verfolgt den Projekt-Fortschritt mit kritischem Blick – der politische Prozess soll unter einem straffen Zeitplan keinesfalls eingeschränkt werden», heisst es weiter. (az)

25. Juni: Sieben bestätigte Neu-Infektionen innert eines Tages

Der Kanton Aargau meldet auf seiner Coronavirus-Übersicht sieben bestätigte Neu-Infektionen seit Mittwoch (Stand Donnerstag, 8 Uhr). Es ist der höchste Anstieg der Fallzahl in den vergangenen zehn Tagen, allerdings bewegte sie sich immer im einstelligen Bereich. Die Gesamtzahl Infizierter seit Beginn der Coronakrise beträgt im Aargau nun 1248. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 47.

Derzeit befinden sich 18 Erkrankte in Isolation und 64 Kontaktpersonen in Quarantäne. (mwa)

24. Juni: Kanton meldet einen neuen Todesfall

Laut der Corona-Webseite des Departements Gesundheit und Soziales ist es im Kanton Aargau zu einem weiteren coronabedingten Todesfall gekommen. Über das Alter, Geschlecht oder den vorherigen Gesundheitszustand des Todesopfers ist derzeit noch nichts bekannt. 

Aktuell befinden sich 20 infizierte Personen in Isolation. 49 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne, was einer Zunahme von 5 Personen seit gestern Dienstag entspricht. (luk)

18. Juni: Neun neue Fälle innerhalb einer Woche

Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen um neun Fälle erhöht. Damit liegen im Aargau aktuell insgesamt 1231 Fälle vor, wie die kantonale Taskforce im Lagebulletin schreibt. Davon gelten rund 1170 Personen – oder 95 Prozent aller Fälle – gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes wieder als geheilt. 

Ein Infizierter muss zurzeit auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. 17 weitere Infizierte befinden sich in Isolation, 19 Kontaktpersonen in Quarantäne. 

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 46.

Im interkantonalen Vergleich ist der Aargau mit 180,2 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner weiterhin nur schwach von der Pandemie betroffen. Nur acht Kantone haben tiefere Zahlen, heisst es weiter.  (sam)

11. Juni: Vier neue Fälle seit Montag

Seit Montag sind vier weitere Personen im Aargau positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei neue bestätigte Fälle wurden von Montag auf Dienstag und zwei von Mittwoch auf Donnerstag gemeldet. Damit liegen aktuell insgesamt 1222 bestätigte Fälle vor, wie die kantonale Task Force im Lagebulletin mitteilt. Zwei Personen befinden sich zurzeit im Spital, eine wird auf der Intensivstation künstlich beatmet.

14 Infizierte befinden sich in Isolation, 24 Kontaktpersonen in Quarantäne. 1155 Personen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 46. (sam)

9. Juni: Anhaltende Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf 3,5 Prozent, das bedeutet einen Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat im Mai um 525 Personen zugenommen. Dies meldet der Kanton Aargau am Dienstagmorgen. Der Anstieg fällt zwar moderater aus als im April und trotzdem sind die Auswirkungen der Coronakrise spürbar. Noch immer reichen rund zwanzig Unternehmen pro Tag Voranmeldungen für Kurzarbeit ein. 

8. Juni: Drei Neuansteckungen seit Donnerstag - 44 Personen in Quarantäne

Seit Donnerstag sind im Kanton Aargau zwei Personen neu am Coronavirus erkrankt. Das meldet das Lagebulletin des Kantons Aargau. Vier Personen sind zurzeit hospitalisiert, davon wird eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet. Auf der Überwachungsstation befindet sich zurzeit keine Person.

Aktuell werden 19 Personen in Isolation betreut, 44 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Zahl der Todesopfer bleibt seit dem 28. Mai unverändert. Bisher sind total 46 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Insgesamt liegen zurzeit 1'218 bestätigte Fälle vor. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau wiederum rund 1150 Personen als geheilt. (lga)

4. Juni: Lage bleibt stabil - drei bestätigte Corona-Fälle seit Dienstag

Seit Dienstag sind drei Personen am Coronavirus erkrankt. Das meldet das Lagebulletin des Kantons Aargau. Von Dienstag auf Mittwoch wurden dabei keine neuen Infektionsfälle gemeldet, alle neuen Fälle wurden von Mittwoch auf Donnerstag bekannt. Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1216 bestätigte Fälle vor. Bisher sind total 46 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Die Zahl der dem Virus zum Opfer gefallenen Personen bleibt seit Dienstag unverändert.

Drei Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden zwei Person auf der Intensivstation künstlich beatmet. Auf der Überwachungsstation befindet sich momentan keine Person. Aktuell werden 22 Personen in Isolation und 28 Personen in Quarantäne betreut. (lga)

2. Juni: 12 bestätigte Neu-Ansteckungen seit Donnerstag

Der Kanton Aargau meldet am Dienstag nach Pfingsten 12 neue, bestätigte Corona-Fälle seit Donnerstag. Das Total der Ansteckungen steigt damit auf 1213. Von Donnerstag auf Freitag wurden demnach 2 neue Infektionsfälle gemeldet, von Freitag auf Samstag wurden 7 neue Fälle verzeichnet, von Samstag bis Montag wurden keine Neuinfizierungen vermeldet und von Montag auf Dienstag wurden 3 neue Fälle bekannt.

Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 46. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 1140 Erkrankte geheilt sind.

Das Aargauer Contact-Tracing-Center betreut derzeit 50 infizierte Personen (in Isolation) und 119 enge Kontaktpersonen (in Quarantäne). Als mögliche Infektionsorte würden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben, heisst es im Lagebulletin des Kantonalen Führungsstabs.

Das derzeit geltende Besuchsverbot in den Akutspitälern soll voraussichtlich per 19. Juni aufgehoben werden. (mwa)

29. Mai: Kein Absperrband mehr an Badeplätzen am Hallwilersee

Seit Freitag sind die zuvor coronabedingt gesperrten Badeplätze und Parkplätze am Hallwilersee wieder zugänglich. «Die Öffnung war eine koordinierte Entscheidung der Seeanliegergemeinden», erklärt der Seenger Ammann Jörg Bruder.

28. Mai: Drei neue Corona-Fälle seit Montag

Seit Montag, 25. Mai wurden drei Personen neu auf das Coronavirus getestet Das meldet das Lagebulletin des Kantons Aargau. Damit liegen zurzeit 1201 bestätigte Fälle vor. Bisher
sind total 46 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (1 mehr als am Montag, 25. Mai).
Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 1'120 Personen als geheilt.

Der Aargauer Regierungsrat zeigt sich erfreut über die wenigen Neuinfektionen: «Diese Zahlen zeigen eine erfreuliche und hoffentlich weiterhin anhaltende Entwicklung zur Normalität», stellt Landammann Markus Dieth fest, «der Regierungsrat begrüsst deshalb die gestern Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen und bekannt gegebenen weitgehenden Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.» Es sei aber weiterhin sehr wichtig, dass die nach wie vor geltenden
Hygiene- und Abstandsregeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) diszipliniert eingehalten würden, so Dieth. 

Der Regierungsrat werde in den nächsten Tagen rechtliche und organisatorische Abklärungen
treffen und am Mittwoch, 10. Juni über den Zeitpunkt der Aufhebung der kantonalen Notlage im Kanton Aargau entscheiden und informieren.

27. Mai: Per sofort Wohnmobilverbot für wilde Camper

In den letzten Tagen wurden mehrfach Wohnmobile auf dem Parkplatz beim Strandbad in Beinwil am See abgestellt. Die Wohmobile hätten teils mehrere Parkplätze in Beschlag genommen, teilt die Gemeinde mit. Campieren auf öffentlichem Grund sei nicht erlaubt, mahnt der Gemeinderat. Er hat deshalb per sofort ein Wohnmobil-Parkverbot beim Strandbad verfügt. Zudem darf auf dem Parkplatz beim Chrosihus nur noch maximal vier Stunden parkiert werden. Die Campingplätze sind in der Schweiz nach wie vor geschlossen. (az)

27. Mai: Schwarzstorch auf Coronero getauft

Die Coronakrise zeigt auch bei der Namensfindung Wirkung: Der Schwarzstorch in der Storchenstation in Möhlin hat den Namen Coronero bekommen. (az)

25. Mai: Ein weiterer Corona-Todesfall im Aargau, 120 Personen isoliert oder in Quarantäne

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist im Kanton Aargau seit dem vergangenen Mittwoch um vier auf 1198 gestiegen. 45 Menschen sind bislang an Covid-19 gestorben. Das ist eine Person mehr als am Mittwoch. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass im Aargau rund 1110 Erkrankte geheilt sind. Damit dürfte die Zahl der noch aktiven Erankungen zwischen 40 und 50 liegen. 6 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon wird eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet.

Zurzeit sind gemäss dem Lagebulletin der Aargauer Coronavirus-Task-Force 33 erkrankte Personen isoliert und 91 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. "Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben", heisst es im Bulletin.

Das nächste Lagebulletin ist für den kommenden Donnerstag angekündigt. Neu wird es nur noch an den Tagen veröffentlicht, an denen die Task Force eine Telefonkonferenz durchführt. Das ist rund zwei Mal wöchentlich. (mwa)

25. Mai: Der FC Aarau startet wieder ins Training

Die Reportage aus dem Training lesen Sie später auf www.aargauerzeitung.ch

25. Mai: Untersiggenthal überrascht Senioren mit Blumenaktion

Raphaela Erne (l.) und Michelle Burkart gehörten zu den rund 60 Freiwilligen, die Blumen verteilten.

Raphaela Erne (l.) und Michelle Burkart gehörten zu den rund 60 Freiwilligen, die Blumen verteilten.

Weil ein Seniorenausflug wegen der Coronakrise abgesagt werden musste, erhielten alle über siebzigjährigen Personen aus Untersiggenthal am Samstag als kleine Entschädigung einen Gruss von der Gemeinde – in Form einer eingetopften Blume.

Die Aktion wurde von Bettina Kofel, Mitarbeiterin der Gemeindekanzlei, als Überraschung geplant. Sie hatte rund 800 Fleissige Lieschen bei der lokalen Gärtnerei Hospenthal bestellt und liess an den Töpfen kleine Grussschilder anheften. Mehr lesen Sie hier.

20. Mai: Trotz Corona viel los in der Aarauer Altstadt

Am Mittwoch um 21 Uhr waren rund 650 Leute auf den Gassen der Aarauer Altstadt und es wurden minütlich mehr. Viele Gastronomen haben abends geschlossene Nachbarsgeschäfte in Absprache mit der Stadt gefragt, ob sie den Platz vor ihren Geschäften für zusätzliche Tische nützen dürfen, wodurch nun deutlich mehr Leute auf den Gassen einen Sitzplatz finden als sonst üblich. Das schöne Wetter tat sein übriges.

Aktiv war auch die Polizei, die mit mindestens einer dreiköpfigen Patrouille unterwegs war. Sehr geordnet lief das Nachtleben zur Abendstunde auch vor dem Platzhirsch ab, der sich Kritik ausgesetzt sah, nachdem das Lokal an mehreren Abenden die Regeln nicht eingehalten hat. Erleichtert wurde das dadurch, dass der Platzhirsch dazu ausnahmsweise den öffentlichen Durchgangsweg vor dem Lokal mit Absperrgittern verbarrikadieren durfte.

So begingen die Aarauerinnen und Aarauer den Auffahrts-Vorabend in der Altstadt:

20. Mai: Sieben Neu-Infizierte – 37 in Isolation

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt im Aargau um sieben weitere Fälle seit Dienstag, wie der kantonale Führungsstab im Lagebulletin mitteilt. Aktuell liegen nun insgesamt 1194 positiv getestete Fälle vor. Davon gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 1090 Personen wieder als geheilt.

Elf Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Zwei liegen auf der Intensivstation und müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 44.

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI betreut am Mittwoch 37 infizierte Personen. Das sind vier mehr als am Vortag. Die Zahl der engen Kontaktpersonen steigt um 8 auf 88. Die neuinfizierten Personen müssen sich in Isolation, die engen Kontaktpersonen in Quarantäne begeben. Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben.

Im Kanton Aargau sind bis jetzt 175 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner aufgetreten (in der Vorwoche waren es 172.7 Ansteckungen). "Unverändert ist der Aargau im interkantonalen Vergleich schwach von der Pandemie betroffen", heisst es im Lagebulletin weiter. Weniger stark betroffen seien nur die Kantone Luzern, Zug, Solothurn, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen.

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19. Mai: 2 Neu-Infektionen – 80 Personen in Quarantäne

Seit Montag haben sich im Kanton Aargau zwei Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegen zurzeit 1187 bestätigte Fälle vor, wie aus dem Lagebulletin des kantonalen Führungsstabs hervorgeht. Rund 1085 Personen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt.

10 Personen befinden sich derzeit im Spital, 4 davon auf Intensivstationen. 2 Personen müssen künstlich beatmet werden. Die Anzahl der Todesopfer im Aargau liegt unverändert bei 44.

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI betreut am Dienstag 32 infizierte Personen. Das sind 10 mehr als am Vortag. Die Zahl der engen Kontaktpersonen ist auf 80 gesunken, da sich laut CONTI durch Abklärungen gezeigt habe, dass einige enge Kontaktpersonen doch nicht im Kontakt mit den infizierten Personen standen.

Als möglich Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben. 

18. Mai: Ein weiterer Todesfall seit Freitag

Seit Freitag ist eine weitere Person im Aargau an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 44. Aktuell liegen 1185 bestätigte Fälle vor, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Das sind acht mehr als am Freitag. Von diesen 1185 Fällen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes 1075 Personen als geheilt, also rund 90 Prozent. 

Sieben Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Eine liegt auf der Intensivstation und muss künstlich beatmet werden. Seit vergangenem Montag setzt der kantonsärztliche Dienst wieder auf Contact Tracing. Seither hat die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI 22 infizierte Personen und 82 enge Kontaktpersonen betreut. Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben.

18. Mai: "Frag de Landamme"-Anlass Ende Mai in Brugg abgesagt 

Seit einer Woche dürfen Restaurants wieder Gäste empfangen. Der Landammann-Stammtisch mit Markus Dieth, der Ende Mai im Restaurant Gotthard in Brugg stattgefunden hätte, wird nun jedoch abgesagt und auf September verschoben. "Die einzuhaltenden Schutzmassnahmen seitens Bund und GastroSuisse lassen einen "Frag de Landamme"-Anlass nicht zu", teilt der Kanton mit. Insbesondere sei es nicht möglich, Gästegruppen zu vermischen. "Ich bin jedoch optimistisch, dass der Landammann-Stammtisch im Juni unter Einhaltung der Schutzmassnahmen stattfinden kann", wird Markus Dieth in der Mitteilung zitiert.

16. Mai: Grenzzäune sind weg: «Mir kommen die Tränen»

«Mir kommen die Tränen, nach der langen Absenz wieder beim Nepomuk zu stehen», sagt ein sichtlich gerührter Hannes Burger. Nepomuk, das ist die Figur mitten auf der Laufenbrücke in Laufenburg. Seit Mitte März war die Brücke nicht mehr begehbar; Metallgitter an beiden Brückenköpfen verhinderten den Zugang. «Laufenburg war noch nie so geteilt», sagt Janka Gefferth.

Die Menschen in den Grenzstädten sind erleichtert, dass nun der Alltag langsam zurückkehrt. Noch bis Mitte Juni gibt es allerdings Einschränkungen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Die (gesperrten) Aargauer Grenzübergänge während der Corona-Pandemie in Bildern:

16. Mai: Corona-Demonstration im Kasinopark

Die Kundgebung verlief friedlich.

Die Kundgebung verlief friedlich.

Eine kleine Gruppe von rund zwei Dutzend Personen hat sich im Kasinopark Aarau zu einer Kundgebung gegen die Coronamassnahmen versammelt. Sie zeigten Transparente, sprachen Passanten an, sangen ein Lied - und verhielten sich absolut friedlich. Die Kantonspolizei war mit einm Aufgebot von rund einem Dutzend Personen vor Ort, ermahnte die Demonstranten zum Einhalten der Abstandsregeln und führte Gespräche mit ihnen. Hier lesen Sie den ganzen Artikel. (fh)

Coronademo in Aarau

Coronademo in Aarau

Rund zwei Dutzend Personen protestieren friedlich gegen Corona-Massnahmen.

16. Mai: Endlich wieder Markt in Aarau – aber er ist "eingesperrt"

Nach neun Wochen Entzug erwachte Aarau am Samstag endlich wieder mit dem Wochenmarkt. Mit einem tollen Frühlingsangebot - aber halt ganz anders. Jede Menge Plexiglas und Desinfektionsspender. Zudem ist der Markt räumlich viel grösser, damit das Social Distancing eingehalten werden kann. Er findet nicht nur im Graben (nur eine Reihe Stände), sondern auch am Holzmarkt, auf dem Schlossplatz und in der Laurenzenvorstadt statt. Aber er ist "eingesperrt" mit rotweissen Bändern mit der Aufschrift Sperrzone. Und an den Eingängen werden die Kunden elektronisch gezählt wie in den Warenhäsern. Der guten Stimmung tut dies aber keinen Abbruch: Hauptsache, die Fans haben ihn wieder, den Markt. (uhg)

15. Mai: Drei weitere Corona-Fälle im Aargau – wieder mehr Hospitalisierte

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist im Aargau am Freitag um drei auf 1177 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 43. Zwölf Erkrankte liegen derzeit im Spital. Das sind zwei mehr als am Donnerstag. Am Mittwoch war mit acht Hospitalisierten ein zwischenzeitlicher Tiefststand erreicht worden. Derzeit wird eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 1060 Erkrankte wieder geheilt sind. (mwa)

15. Mai: Klimastreiks in Baden und Aarau

In Aarau und Baden und weiteren Schweizer Städten haben am Freitagmittag Aktivistinnen und Aktivisten für einen griffigeren Klimaschutz protestiert. Um 11.59 Uhr zog je eine kleine Gruppe durch die Städte und machte Lärm. Die Zeit war bewusst gewählt: Es sei nicht mehr fünf, sondern ein vor zwölf, schreiben die Aktivisten in einer Mitteilung. Nach der Coronakrise dürfe man nicht zur Normalität zurückkehren, "wenn Normalität bedeutet, ungebremst in eine Klimakrise zu rasen."

In Aarau nahm die Stadtpolizei bei einer Kontrolle die Personalien von fünf Aktivisten auf. Demonstrationen gelten als Veranstaltungen und sind darum verboten. Stadtpolizei-Leiter Daniel Ringier sagt: "Was die Corona-Thematik anbelangt, haben sich die Kontrollierten korrekt verhalten." Sie hätten den nötigen Abstand untereinander eingehalten und Schutzmasken getragen. Die Stadtpolizei Baden führte keine Kontrolle durch. (mwa)

14. Mai: Ein weiterer Corona-Todesfall im Aargau

Seit gestern Mittwoch ist eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Aargau auf 43, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Insgesamt liegen im Kanton 1174 bestätigte Fälle vor – fünf mehr als am Vortag. Rund 90 Prozent der positiv Getesteten oder 1060 Personen gelten gemäss Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt. 

Zehn Infizierte befinden sich aktuell im Spital, wovon eine Person auf der Intensivstation liegt und künstlich beatmet werden muss. Eine weitere Person ist auf der Überwachungsstation.

Seit Montag setzen die Kantone wieder auf Contact Tracing. "Die Ansteckungen der bisher kontaktierten Personen erfolgten hauptsächlich in der Nachbarschaft, im Familienkreis und am Arbeitsplatz", schreibt der kantonale Führungsstab.

14. Mai: Aarauer Wochenmarkt findet wieder statt

Im Zuge der Lockdown-Lockerungen findet der Aarauer Wochenmarkt diesen Samstag wieder statt. Um die Schutzmassnahmen umsetzen zu können, wird die Fläche des Marktgeländes um 1400 auf 4400 Quadratmeter erweitert, wie die Stadt Aarau in einer Mitteilung schreibt.

Holzmarkt, Graben, Schlossplatz sowie Laurenzenvorstadt gelten ab dem 16. Mai und bis auf Weiteres als feste Verkaufsstandorte. Der Einlass erfolgt im Tröpfchensystem. Die Marktstände sind mit zwei Meter Abstand zueinander platziert. Pro Verkäuferin oder Verkäufer ist eine Kundin oder ein Kunde gestattet; auf Selbstbedienung muss verzichtet werden. Das bargeldlose Bezahlen wird bevorzugt, dabei kann unter anderem die App Twint genutzt werden, heisst es weiter.

13. Mai: Zwei weitere Fälle – nur noch eine Person auf der Intensivstation

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist im Aargau am Mittwoch um zwei auf 1169 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 42. Acht Personen liegen derzeit im Spital, wovon eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet wird. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 1045 der Erkrankten wieder geheilt sind. (mwa)

13. Mai: Badener Wochenmarkt findet wieder statt

Ab Samstag kann auf dem Badener Wochenmarkt wieder eingekauft werden.

Ab Samstag kann auf dem Badener Wochenmarkt wieder eingekauft werden.

Im Zuge der Lockdown-Öffnung kehrt auch in Baden ein Stück Normalität zurück. So wird der Badener Wochenmarkt am Samstag, 16. Mai, erstmals wieder durchgeführt. Dies lässt die Stadt in einer Medienmitteilung verlauten. Unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen wird der Markt in der Weiten Gasse, dem Schlossbergplatz und in der Badstrasse von 7 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet sein.

In der Cordulapassage wiederum ist der Markt bis 13 Uhr zugänglich. Das vor Ort geltende Schutzkonzept basiert auf den Vorgaben des Schweizerischen Obstverbandes. Zwischen den Marktständen gilt es, die Abstände einzuhalten. Aus diesem Grund werden die regionalen Marktfahrenden ihr Angebot neu auch in der Badstrasse zum Verkauf anbieten. (az)

12. Mai: Vier weitere Todesfälle im Aargau

Im Kanton Aargau sind bislang 42 Menschen an Covid-19 gestorben. Das sind vier mehr als am Montag. Dieser im Vergleich starke Anstieg sei auf die verspätete Meldung der Todesfälle zurückzuführen, schreibt der Kantonale Führungsstab im Lagebulletin.

Seit Montag ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um vier auf 1167 gestiegen. Neun Personen liegen zurzeit im Spital, wovon zwei auf Intensivstationen künstlich beatmet werden. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass im Aargau rund 1040 Erkrankte inzwischen geheilt sind. (mwa)

12. Mai: "Es gibt Schulen, die noch heute kein Schutzkonzept haben"

Am Montag hat im Aargau die Schule mit Ganzklassen wieder begonnen. "Ich hatte viele positive Rückmeldungen von Lehrpersonen, die erzählen, wie sich die Kinder darüber freuen, wieder in der Schule zu sein", sagt Philipp Grolimund, Co-Präsident des Verbands Aargauischer Schulleiterinnen- und Schulleiter. Noch läuft aber nicht alles rund, wie Elisabeth Abbassi, Präsidentin des Aargauischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, am Montagabend zu Tele M1 sagte: "Ich habe für ein paar Schulen ein extrem schlechtes Gefühl. Es gibt Schulen, die noch heute kein Schutzkonzept haben. Das finde ich skandalös." (mwa)

Schüler strömen zurück in die Klassenzimmer

Die Reportage von Tele M1 am ersten Schultag nach dem Teil-Lockdown.

11. Mai: Sieben Coronafälle und ein Todesfopfer mehr

Im Kanton Aargau ist die Gesamtzahl der Coronafälle seit gestern Sonntag um sieben auf 1163 gestiegen. Der Kantonsärtzliche Dienst schätzt, dass derzeit noch rund 130 Menschen krank sind. Die übrigen Menschen, die sich angesteckt haben, dürften geheilt sein.

38 Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben. Das ist eine Person mehr als am Freitag. Am Samstag wurden vier, am Sonntag drei Neuansteckungen gemeldet. 14 Personen liegen derzeit im Spital. Davon werden zwei auf Intensivstationen künstlich beatmet. (mwa)

11. Mai: Seniorengruppe geniesst erstes Mittagessen auswärts

Heute Montag durften die Restaurants ihre Türen nach der langen Coronapause wieder öffnen. So auch die "Linde", das Panoramarestaurant in Büttikon. Die schöne Aussicht genoss eine Gruppe Senioren gleich am ersten Mittag. "Normalerweise essen wir gemeinsam an einem langen Tisch. Jetzt mussten wir uns eben auf mehrere Tische aufteilen, um den Coronavorschriften zu entsprechen. Aber es freut uns dennoch, dass wir endlich wieder gemeinsam essen können", erzählt eine der Seniorinnen.

Das Servicepersonal steht zwei Meter vom Tisch entfernt, um die Bestellung aufzunehmen – natürlich mit Schutzmaske. Und an jedem Tisch gibt es, wenn möglich, nur eine Menükarte, denn die müssen nach jedem Gast vernichtet werden. Servieren muss das Personal natürlich trotzdem am Platz und kommt den Gästen dadurch näher als zwei Meter. "Wir wechseln aber nach jedem Service die Kleidung komplett", erklärt Doreen Helbig, Chef de Service der "Linde". Also nicht nach jedem Kunden, präzisiert sie lachend, sondern nach dem Mittagsservice beispielsweise.

Abgesehen von den maskierten Serviceangestellten und der ungewohnten Art, auf Distanz zu bestellen, fühlt sich das Essen im Restaurant aber an wie immer. Nach wenigen Minuten hat man Corona vollkommen vergessen. Ein schönes Gefühl von Normalität nach acht Wochen Isolation. Alles, was zählt, sind die Tischgespräche und das unglaublich feine Himbeerdressing. (aw)

11. Mai: Die ersten Besucherinnen und Besucher strömen ins Shoppi Tivoli

Weniger als zehn Prozent der Läden im Spreitenbacher Shoppingcenter waren in den letzten Wochen offen. Das hat sich am Montag geändert, als das Shoppi um neun Uhr die Türen öffnete. "Viele Leute tragen Masken", berichtet AZ-Reporterin Larissa Gassmann vor Ort. Was ihr auffällt: "Wenn man reinkommt, schlägt einem der Geruch von Desinfektionsmittel entgegen."

Centerleiter Patrick Stäuble ist mit dem Start zufrieden: "Was ich um 9 Uhr gesehen habe, ist sehr gut für einen Montag." Das habe er nicht erwartet. Mit einem Besucheraufkommen wie vor der Coronakrise rechnet er indes noch nicht: "Wenn wir 80 Prozent der Besucher eines normalen Montages hätten, wäre das schön." (mwa)

Die Reportage aus dem Shoppingcenter finden Sie hier.

11. Mai: Badener Museen öffnen schrittweise

Sowohl das Historische Museum Baden als auch das Museum Langmatt, das in dieser Saison sein 30-Jahr-Jubiläum mit einer grossen Jubiläumsausstellung feiert, öffnen am Dienstag, 12. Mai, wieder ihre Türen – unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie eines umfassenden Schutzkonzeptes. Der Kunstraum Baden ist ab dem 13. Mai wieder offen, das Schweizer Kindermuseum ab dem 19. Mai, jeweils ebenfalls mit einem Schutzkonzept. Informationen zum sicheren Besuch in den Museen finden sich auf den Museumswebsites. (az)

8. Mai: Erneut vier Fälle mehr im Aargau

Die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist im Kanton Aargau am Freitag um vier auf 1149 gestiegen. Davon sind 86 Prozent (990 Erkrankte) wieder genesen, wie der Kantonsärztliche Dienst schätzt. Die Zahl der Todesopfer stagniert bei 37. 16 Personen befinden sich im Spital, wovon drei auf der Intensivstation künstlich beatmet werden.

8. Mai: Im kantonalen Pro-Kopf-Vergleich liegt der Aargau im unteren Drittel

Mit 168,5 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurde der Aargau im Kantonsvergleich eher schwach vom Coronavirus getroffen. Zuoberst in der Tabelle erscheinen die stark betroffenen Kantone Genf (1033,1 Fälle) und Tessin (913,3).

8. Mai: Aargauer Kunsthaus öffnet am Dienstag

Das Aargauer Kunsthaus empfängt ab dem 12. Mai wieder Besucherinnen und Besucher. Auch das Kunsthaus-Café ist wieder offen. "Wir freuen uns sehr darauf, bald wieder Menschen im Haus zu sehen", sagt Sandra Walder, Direktorin ad interim, in einer Grussbotschaft. Zum Schutz der Besucher folge man einem Schutzkonzept, das sich auf die Vorgaben des Kantons Aargau und des Bundes stütze. Unter anderem gelte es, die Abstandsregel von zwei Metern einzuhalten. Mehrere Desinfektionsmittel stünden bereit. Zu sehen sind die Ausstellungen "Sammlung Werner Coninx - Eine Rundschau", "Denise Bertschi - Manor Kunstpreis 2020" und "CARAVAN 1/2020: Dominic Michel". Das digitale Angebot ist weiterhin auch von Zuhause aus zugänglich. (mwa)

7. Mai: Vier neue Fälle und ein weiteres Todesopfer

Die Zahl der bisher offiziell bestätigten Corona-Fälle im Kanton Aargau ist am Donnerstag um vier auf 1145 gestiegen. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass sich rund 85 Prozent der Infizierten erholt haben. 37 Menschen sind an Covid-19 verstorben, wie der Kantonale Krisenstab mitteilt. 19 Erkrankte befinden sich im Spital, wovon vier auf der Intensivstation liegen und künstlich beatmet werden.

7. Mai: Krisenstab prognostiziert erneuten Anstieg der Fälle im Juli

Auf der Basis der bisherigen Entwicklung hat der Kantonale Kristenstab folgende Prognose für die nächsten vier Monate aufgestellt. Demnach flacht die Kurve im Juni ab, steigt allerdings im Juli nochmals auf das heutige Niveau an.

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Die blaue Linie bildet die erfassten Infektionen pro Woche ab. Die rote Linie beinhaltet auch die geschätzte Dunkelziffer. Der Krisenstab geht nicht davon aus, dass es in den nächsten Monaten zu einer Überforderung des Aargauer Gesundheitswesens kommt. Ausser, eine zweite, starke Welle würde beginnen.

Auch für eine zweite Welle wurde ein Szenario erarbeitet. Dabei stützte sich der Führungsstab auf den Ablauf der ersten Welle im Kanton Genf im März/April/Mai. «Gemäss diesem Szenario könnte das Aargauer Gesundheitswesen relativ rasch Engpässe aufweisen», heisst es im Bulletin. Die Kapazität von 100 Intensivpflegeplätzen wäre gemäss diesem Szenario bereits am 11. Juni ausgeschöpft.
Der Führungsstab nimmt an, dass der Bundesrat rasch nach Beginn der zweiten Welle wiederum einschränkende Massnahmen anordnen würde, welche dann verzögert ab Mitte Juni wieder zu einer Entlastung führen würden.

7. Mai: Aarauer Gastro-Betriebe erhalten mehr Platz

Die Stadt Aarau erlaubt Gastrolokalen, ohne Zusatzbewilligung mehr Aussenraum für die Bewirtschaftung zu nutzen. Profitieren sollen Betriebe, die am 11. Mai wieder öffnen dürfen, die bewilligte Anzahl Sitzplätze aber wegen der bestehenden Abstandsregeln nicht ausschöpfen können.

Erweiterungen könnten dort umgesetzt werden, wo genügend Platz vorhanden sei, teilt die Stadt am Donnerstag mit. Als Grundlage für eine mögliche erweiterte Nutzung gelten die Baubewilligung und die Bewilligung der Gewerbepolizei mit erlaubter Platzzahl. Die Beizerinnen und Beizer müssen vorgängig die Zustimmung der Nutzer der betroffenen Nachbarsliegenschaften einholen.

6. Mai: Sechs weitere Neuansteckungen 

Seit Dienstag liegen im Aargau sechs weitere bestätigte Corona-Fälle vor. Damit steigt die Zahl der Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, auf insgesamt 1141 Fälle an. Davon gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 960 Personen als wieder geheilt. Das entspricht rund 84 Prozent aller Fälle.

24 Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Fünf Personen liegen auf Intensivstationen und müssen künstlich beatmet werden. Zwei weitere sind auf Überwachungsstationen. 

Bisher sind total 36 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

6. Mai: Emmi leistet Überstunden für den Kafi Crème

Kafirähmli, Milch und Butter – ab Montag brauchen Beizen all diese Produkte wieder. Für die Mittelland Molkerei AG in Suhr (Emmi) bedeutet das Überstunden. «Aktuell beschäftigen uns die Produktion und Logistik für die Wiedereröffnung der Restaurants stark», sagt Sprecherin Sibylle Umiker. Das, und der Wiederaufbau des Fertigproduktelagers, das in den letzten Wochen geschrumpft ist.

Jährlich werden in Suhr 226 Millionen Liter Milch zu Butter, Milch und Rahm für Detailhandel und Nahrungsmittelindus­trie verarbeitet. Laut Umiker läuft der Betrieb auf Volltouren, auch wenn Corona ihn umgekrempelt hat: «Die Verschiebung des Konsums von der Gastronomie nach Hause und der Wegfall des Einkaufstourismus zeigen sich bei den in Suhr hergestellten Basis-Milchprodukten sehr deutlich.» Während Gastronomieprodukte (andere Verpackungseinheiten) kaum mehr gefragt waren, gingen sehr grosse Mengen in den Detailhandel. Wegen dieser Verlagerung stehen einzelne Anlagen in Suhr still, während andere seit Wochen auf Volllast laufen. Das verlangt von den 360 Angestellten nicht nur Flexibilität, sondern auch Mehreinsatz, beispielsweise an den Wochenenden. «Es ist offensichtlich, dass unsere Mitarbeitenden ihren Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Milchprodukten leisten wollen», so Betriebsleiter Bruno Brücker. (ksc)

5. Mai: Nur zwei Neuansteckungen seit dem Vortag

Der kantonale Führungsstab verzeichnet so wenige Neuansteckungen wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr: Seit gestern Montag liegen nur zwei neue laborbestätigte Corona-Fälle vor, wie aus dem Lagebulletin hervorgeht. Damit steigt die Zahl im Aargau auf insgesamt 1135 Fälle. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 940 Personen wieder als geheilt.

23 Infizierte befinden sich aktuell im Spital. Fünf Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon vier künstlich beatmet werden müssen. Drei weitere liegen auf der Überwachungsstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert bei 36.

168 Angehörige des Zivilschutzes, 21 Angehörige der Armee und 30 Angehörige des Zivildienstes  unterstützen zurzeit verschiedene aargauische Spitäler und Pflegeheime in den Bereichen Betreuung, Pflege, Logistik und Personenlenkung.

Mit den Lockerungsmassnahmen sei auch das Verkehrsaufkommen im Aargau wieder merklich angestiegen, heisst es im Lagebulletin weiter. Entsprechend verzeichne die Polizei auch eine Zunahme der Strassenverkehrsunfälle.

4. Mai: Zwei weitere Corona-Todesfälle – 1133 bestätigte Fälle

Seit Freitag sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 36, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Insgesamt liegen im Aargau zurzeit 1133 bestätigte Fälle vor. Davon sind gemäss einer Schätzung des Kantonsäzrtlichen Dienstes rund 940 wieder geheilt. Das entspricht knapp 83 Prozent aller Fälle.

38 Infizierte befinden sich aktuell im Spital, 5 Personen auf Intensivstationen, wovon 4 künstlich beatmet werden müssen. Zwei weitere Personen liegen auf der Überwachungsstation.

Die Polizei führte auch am Wochenende Kontrollen durch. Beanstandungen gab es keine. Die kontrollierten Läden und Geschäfte hielten sich an die Vorgaben des Bundes und setzten ihre Schutzkonzepte um. Auch in der Bevölkerung kam es nur zu wenigen Verstössen. Der kantonale Führungsstab führt dies auf das schlechte und kühle Wetter über das Wochenende zurück.

"Auch eine Woche nach den ersten Lockerungsschritten sind die Fallzahlen der Neuinfektionen noch nicht angestiegen", schreibt der kantonale Führungsstab in der Mitteilung. Aufgrund der Inkubationszeit von 5 bis 14 Tagen sei es für eine fundierte Einschätzung jedoch noch zu früh. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten die Verhaltensregeln diszipliniert umzusetzen. Insbesondere bleibt die Empfehlung bezüglich Arbeiten im Homeoffice bestehen. "Wie die neusten Entwicklungen in Dänemark aufzeigen, könnten die geplanten nächsten Lockerungen erst zu einem späteren Zeitpunkt angeordnet werden", heisst es weiter.

1. Mai: 1 weiterer Todesfall – 1112 Infektionen, 80 Prozent geheilt

Im Kanton Aargau ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, wie der Kantonale Führungsstab mitteilt. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 34. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

Insgesamt lägen derzeit 1112 bestätigte Fälle vor. Das sind 4 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der hospitalisierten Personen liegt nahezu unverändert bei 34. Auf Intensivstationen befänden sich 11 Personen, wovon 8 künstlich beatmet werden müssen.

Wie der Kanton weiterhin mitteilt ist der Aargau im interkantonalen Vergleich schwach von der Pandemie betroffen. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 890 Personen als geheilt.

1. Mai: Lenzburg gewährt zinslose Darlehen für Mieter

Die Stadt Lenzburg investiert Zeit und bis eine halbe Million Franken in ein Schmiermittel für die Verhandlungen zwischen coronageschädigten Mietern und Vermietern.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass die Stadt einerseits bei den Gesprächen zwischen den Vermietern und Mietern hilft. Andererseits gewährt sie als Anreiz ein zinsloses Darlehen im Umfang von 50 Prozent der erlassenen Miete. Das Geld fliesst direkt an den Vermieter. 

Ein Beispiel: Mietzinsnachlass (für die Zeit März bis August) 6000 Fr. Zusätzlich gibts ein Darlehen von 3000 Fr (ausbezahlt an Vermieter). Dieses muss die Kleinfirma (bis 10 Stellen) innert dreier Jahre zurückzahlen. Sie kommt kurzfristig in den Genuss von 9000 Franken (davon 6000 Franken für immer) (uhg)

1. Mai: Ortsbürgergemeindeversammlung Aarau abgesagt 

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 20. April beschlossen, die Sommer-Ortsbürgergemeindeversammlung vom 15. Juni nicht durchzuführen, wie die Stadt Aarau mitteilt. Die Absage erfolge aufgrund der aktuellen Corona-Lage. Die vorgesehenen Traktanden werden in der Winter-Gemeindeversammlung behandelt, die am 16. November stattfinden soll.

Auch die Generalversammlung des Vereins Wildpark Roggenhausen vom 14. Juni müsse aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden.

30. April: 1108 Coronafälle, 33 Personen im Spital, keine neuen Todesfälle

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1108 bestätigte Fälle vor. Das sind neun mehr als am Vortag. Todesfälle sind seit gestern keine mehr hinzugekommen. Damit sind bisher total 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Dies geht aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervor. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

33 Personen sind zurzeit im Spital. Davon werden 9 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon
8 Personen künstlich beatmet werden müssen. Derzeit sind 1 Personen auf der Intermediate Care
Unit/Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau
rund 870 Personen als geheilt.

30. April: Alle vier traditionellen Aargauer Kinderfeste fallen ins Wasser

Wegen der Corona-Pandemie finden die traditionellen Kinder- und Jugendfeste in Aarau, Brugg, Lenzburg und Zofingen in diesem Jahr nicht statt. Das haben die vier Städte als Folge des bundesrätlichen Verbots von Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen beschlossen. (sda)

Infogram: Coronavirus im Aargau - die offiziellen Zahlen

30. April: Brugg sagt alle Jugendfestaktivitäten für dieses Jahr ab

Der Brugger Stadtrat hat am Mittwoch an seiner Sitzung die Absage des Jugendfestes 2020 aufgrund der
Covid-19-Pandemie beschlossen. "Der Entscheid wurde nach sorgfältiger Abwägung und in Absprache mit der Schulleitung gefällt", schreibt die Behörde in einer Mitteilung. 

Hier finden Sie den Artikel dazu.

30. April: Maienzug in Aarau abgesagt – Stadt will andere feierliche Akzente setzen

Der Maienzug in Aarau wird dieses Jahr nicht stattfinden. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Seit der Verkündung der ausserordentlichen Lage habe die Maienzugkommission und der Stadtrat sämtliche Optionen für den diesjährigen Maienzug geprüft und diskutiert. Zum Schutz der Bevölkerung werde nun auf die Durchführung des Maienzugs verzichtet.

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Frühere Nachrichten rund um das Coronavirus im Aargau finden Sie hier.

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