Kriminalität

Kantonspolizei warnt: erhöhtes Einbruchsrisiko in Oftringen

Die Analysesoftware der Kantonspolizei Aargau hat eine Gefahrenmeldung für Oftringen ausgegeben. (Symbolbild)

Die Analysesoftware der Kantonspolizei Aargau hat eine Gefahrenmeldung für Oftringen ausgegeben. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Aargau meldet für Oftringen die Gefahr möglicher Einbrüche in Häuser und Wohnungen. Sie mahnt, wachsam zu sein.

Achtung vor möglichen Einbrechern: Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einem erhöhten Einbruchsrisiko in Oftringen. Man müsse damit rechnen, dass Einbrecher vor allem tagsüber in Einfamilienhäuser und Wohnungen eindrängen. 

Diese Gefahrenmeldung basiert auf der Auswertung des laufenden Einbruchgeschehens. Dazu setzt die Kapo auf das System "Precops": Die Software erfasst alle Einbruchdiebstähle der letzten drei Jahre. Sie analysiert die Delikte nach bestimmten Merkmalen und spukt eine Gefahrenmeldung aus, wenn sie den Beginn einer möglichen Einbruchserie erkennt. Im Fall von Oftringen löste ein Einbruch den Alarm aus, der der Polizei am Donnerstag gemeldet wurde.

Aufgrund dieser Meldung intensiviert die Kantonspolizei nun ihre Präsenz im betroffenen Gebiet, wie Mediensprecher Roland Pfister auf Anfrage sagt. Sichtbar müssen die Sicherheitskräfte aber nicht sein: Die Verstärkung könne auch durch Polizisten in zivil geschehen. Laut Pfister spielt die Absicht der Polizei eine Rolle: Wolle man Einbrecher abschrecken, schicke man uniformierte Patrouillen. Wolle man jemanden festnehmen, schicke man Kräfte in zivil.

Eine Gefahrenmeldung wird laut Pfister 15 bis 20 Mal pro Jahr ausgegeben. (mwa)

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