Gewerkschaft

«Konnte mit seinem Führungsstil nichts anfangen»: Feri verliess die Unia wegen Burger

Arbeiteten eng zusammen, ehe es zum Bruch kam: Die Aargauer Regierungsratskandidatin Yvonne Feri und der ehemalige Geschäftsleiter der Unia-Sektion Zürich.

Arbeiteten eng zusammen, ehe es zum Bruch kam: Die Aargauer Regierungsratskandidatin Yvonne Feri und der ehemalige Geschäftsleiter der Unia-Sektion Zürich.

Vor wenigen Tagen trat Roman Burger, Geschäftsleiter der Unia-Sektion Zürich, wegen Vorwürfen sexueller Belästigung von seinem Amt zurück. Jetzt wurde bekannt: Auch die Aargauer Regierungsratskandidatin Yvonne Feri (SP) hatte Schwierigkeiten mit Burger, was sie vor Jahren zum Bruch mit der Gewerkschaft bewegte.

Dies berichtet die Tageszeitung «Blick» am Dienstag. Yvonne Feri war bis 2006 für die Unia-Region Zürich-Schaffhausen im Führungsbereich tätig. Vorgesetzter der Aargauer Nationalrätin und Regierungsratskandidatin war damals Roman Burger. Der Mann, der vor wenigen Tagen wegen Vowürfen der sexuellen Belästigung von Mitarbeiterinnen seinen Stuhl bei der Unia räumen musste.

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Roman Burger tritt als Chef der Unia zurück. Anscheinend hat er eine Mitarbeiterin sexuell belästigt.

Wie Feri nun gegenüber dem «Blick» erklärte, war die Zusammenarbeit mit Burger schwierig. «Ich bin 2006 aus der Unia ausgetreten», bestätigt die 50-Jährige. «Die Auseinandersetzungen mit Burger bewogen mich, die Gewerkschaft zu verlassen. Ich konnte mit seinem Führungsstil nichts anfangen.» Bis heute ist sie der Unia ferngeblieben. (az)

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