Synode
Logo wird geändert: Die reformierte Kirche hat sich für neue Dachmarke entschieden

Die Synode hat sich klar für ein gemeinsames Erscheinungsbild der Aargauer Kirchgemeinden und der Landeskirche entschieden.

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Oben das neue Logo der reformierten Kirche, unten das alte. Blau soll eine Verbundenheit mit dem Kanton Aargau darstellen.

Oben das neue Logo der reformierten Kirche, unten das alte. Blau soll eine Verbundenheit mit dem Kanton Aargau darstellen.

AZ

Die Synode der Reformierten Landeskirche Aargau hat nach intensiver Diskussion unter der Leitung von Synodepräsident Roland Frauchiger den Vorschlag des Kirchenrats für ein neues gemeinsames Erscheinungsbild gutgeheissen. Mit der neuen Wortmarke «Reformierte Kirche» soll die Sichtbarkeit und Wiedererkennbarkeit der Kirchgemeinden, der Landeskirche und ihrer Angebote und Leistungen auf allen Ebenen verbessert werden.

Eigentlich hatte die Synode schon im November 2016 die Einführung eines gemeinsamen Erscheinungsbilds beschlossen. Aber über die Begrifflichkeiten gingen die Meinungen auseinander, und die Synode wollte erst einen konkreten Entwurf sehen, bevor sie die Verbindlichkeit für alle Kirchgemeinden beschliesst.

Das neue Logo der reformierten Landeskirche Aargau.
4 Bilder
Zum Vergleich: Das ist das alte, beziehungsweise momentane Logo der Landeskirche Aargau.
Die Kirchengemeinden im Aargau müssen, falls sich die Synode einig wird, das neue Logo verbindlich übernehmen. Das sähe dann so aus:
Entwurf: Logo der reformierten Kirche Rein.

Das neue Logo der reformierten Landeskirche Aargau.

Reformierte Landeskirche Aargau

Trotz kontroverser Diskussion fiel die Abstimmung über den Änderungsantrag der Fraktion Kirche und Welt und auch über die Wortmarke deutlich aus: 119 Synodale sprachen sich für den Begriff «Kirche» im Logo aus, 20 für «Kirchgemeinde». Anschliessend wurden alle Anträge des Kirchenrats zum Erscheinungsbild und zur Rechtsgrundlage für die Verbindlichkeit in allen Kirchgemeinden mit grosser Mehrheit bewilligt. Die Kirchgemeinden haben nun sechs Jahre lang Zeit, das gemeinsame Erscheinungsbild mit Unterstützung der landeskirchlichen Dienste einzuführen.

Die weiteren Geschäfte wurden mit geringerem Diskussionsbedarf beraten und wie vom Kirchenrat beantragt bewilligt. Besondere Beachtung fand die Beantwortung der Motion «Anstellungs- und Entlassungsverfahren von ordinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern» vom Juni 2014, die bessere Instrumente für die Gemeindeleitungen verlangt hatte, um schwere Personalkonflikte zu lösen. Der Kirchenrat legte der Synode Gesetzesänderungen vor, die Konfliktpotenzial verringern und Konflikte entschärfen sollen. (AZ)

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