Aarburg

Noch keine Sanktionen – weitere Abklärungen des Skandalspiels von Aarburg

Fussball: Leider nicht immer die schönste Nebensache der Welt.

Fussball: Leider nicht immer die schönste Nebensache der Welt.

Es steht noch nicht fest, welche Folgen das von einem bösen Misstritt und einer Schlägerei überschattete Fussballspiel in Aarburg haben wird. Der Aargauische Fussballverband holt weitere Stellungnahmen ein.

Am Dienstagabend hat sich die Kontroll- und Disziplinarkommission (KDK) des Aargauischen Fussballverbands mit dem skandalösen Spiel zwischen Desportivo Portugues Aarburg und Schönenwerd-Niedergösgen befasst.

Der Schiedsrichter hatte die Viertligapartie in Aarburg nach Tumulten in der Halbzeit abbrechen müssen. Unrühmlicher Tiefpunkt war eine Tätlichkeit eines Zuschauers gewesen, der den Goalie von Desportivo mit einem Tritt in den Genitalbereich niedergestreckt hatte.

«Stellungnahmen werden eingeholt»

Wie Hannes Hurter, Mediensprecher des Fussballverbands, mitteilt, hat die KDK entschieden, weitere Abklärungen vorzunehmen sowie Stellungnahmen der betroffenen Vereine und von Beteiligten einzuholen.

Entscheide zur Wertung des Spiels und über allfällige weitere Sanktionen sind laut Hurter erst Ende nächster Woche oder Anfang übernächster Woche zu erwarten.

«Peinlich und tragisch»

Werner Schneider aus Niederrohrdorf, der Präsident der Kontroll- und Disziplinarkommission, bezeichnet den Vorfall als «peinlich und tragisch.» Einmal mehr sei der Fussballsport missbraucht worden als Bühne für eine hässliche, gewalttätige Auseinandersetzung.

Spannender und hoffentlich friedfertiger Fussball, der die Bezeichnung «schönste Nebensache der Welt verdient», ist an Auffahrt, 9. Mai, auf der neuen Sportanlage Burkertsmatt in Widen auf dem Mutschellen zu sehen. Auf dem Mutschellen werden die Aargauer Cupfinalspiele ausgetragen.

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