Schweizerische Post

Schliessung von Aargauer Postfilialen: Diese Gemeinden müssen noch zittern

An acht Standorten im Aargau ist die Überprüfung der Postfilialen noch nicht abgeschlossen. (Archivbild)

An acht Standorten im Aargau ist die Überprüfung der Postfilialen noch nicht abgeschlossen. (Archivbild)

Der Umbau des Poststellennetzes bis 2020 schreitet voran. Auch im Aargau wird an 32 Standorten die Schliessung der Postfilialen geprüft. Die AZ hat bei der Schweizerischen Post einen Zwischenstand der Überprüfung eingeholt.

Im Juni 2017 gab die Schweizerische Post bekannt, im Rahmen der Reorganisation ihres Filialnetzes die Schliessung von 32 Poststellen im Kanton Aargau zu prüfen. Dieser Prozess soll bis zum Jahr 2020 abgeschlossen sein. 45 weiteren Filialen hat die Post zudem den Weiterbetrieb bis zu diesem Zeitpunkt garantiert. 

Eine Nachfrage der AZ bei der Post zeigt nun, dass bereits in 24 der 32 Fälle eine Lösung gefunden wurde. An 12 Standorten wurden die Postfilialen durch je eine Partnerfiliale (in lokalen Partnergeschäften, etwa einem Dorf- oder Quartierladen) ersetzt, wie Post-Mediensprecher Markus Werner auf Anfrage mitteilt. In fünf Fällen sei der Entscheid gefallen, die Poststellen durch Partnerfilialen zu ersetzen. Die Umstrukturierung in diesen Gemeinden soll in den nächsten Wochen erfolgen (siehe auch nachfolgende Tabelle). 

In sieben weiteren Fällen habe die Überprüfung ergeben, dass die Postfilialen unverändert weitergeführt werden können. Dies ist in den Postfilialen in Ehrendingen, Magden, Merenschwand, Oberlunkhofen, Oberrohrdorf, Othmarsingen und Würenlos der Fall.

Somit ist die Überprüfung an acht Standorten im Kanton Aargau noch nicht abgeschlossen, eine Schliessung der jeweiligen Filialen also weiterhin möglich. Um ihre Poststelle zittern müssen derzeit noch Baden (Filialen am Cordulaplatz und in Dättwil), Kölliken, Murgenthal, Rudolfstetten, Rupperswil und Wettingen (Filialen an der Seminarstrasse und an der Bahnhofstrasse). (uhg/luk)

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