Kurzarbeitsentschädigung

Schnellere Auszahlung: Aargauer Arbeitslosenkasse setzt auf technische Lösung

Ab Mitte Mai können Unternehmen Kurzarbeit via E-Formular beantragen. (Symbolbild)

Ab Mitte Mai können Unternehmen Kurzarbeit via E-Formular beantragen. (Symbolbild)

Die Coronakrise bringt Aargauer Arbeitslosenkassen an den Anschlag. Eine automatisierte Lösung für Kurzarbeitsentschädigungs-Anträge soll nun Abhilfe schaffen.

Rund 11'000 Unternehmen im Aargau haben in der Coronakrise Kurzarbeit angemeldet. Das bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für die Arbeitslosenkassen im Kanton. Besonders die Öffentliche Arbeitslosenkasse ist stark gefordert: 80 Prozent der Unternehmen haben sie zur Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung gewählt. "In den letzten Jahren hatten wir monatlich jeweils fünf bis zehn Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung. Die jetzige Situation verlangte eine neue Lösung", wird Fabian Ruhlé, Leiter der Öffentlichen Arbeitslosenkasse, in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei zitiert.

Ab Mitte Mai können Betriebe ihren Antrag über ein E-Formular einreichen. Die Auszahlung der Gelder erfolge innerhalb weniger Tage, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Daten blieben gespeichert und seien wieder nutzbar. Der Datenschutz sei dabei vollumfänglich gewährleistet. "Wir empfehlen allen Betrieben, die ihren Antrag auf Abrechnung noch nicht eingereicht haben, das neue E-Formular zu nutzen", sagt Fabian Ruhlé.

Das E-Formular wird am 15. Mai online aufgeschaltet. Beim bisherigen Verfahren ist aufgrund der hohen Anzahl von Anträgen mit Zahlungsverzögerungen zu rechnen.

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