«Ich will jetzt nicht anfangen von Amerika zu zitieren», erklärt Michael Wacker, Präsident der SP Zofingen. Aber man wisse, was dort mit Schusswaffen passiere. «Darum finde ich es problematisch, wenn man die Ausbildung an der Schusswaffe proaktiv bewirbt.»

Nicht verstehen kann die Kritik Mark Burger, der Vizepräsident der Schützengesellschaft Zofingen. Wer der Brief nicht interessiere, können diesen schliesslich einfach ins Altpapier werfen. Ausserdem fügt Burger an: «Dieser Kurs ist im Prinzip ein militärisches Vorschiessen, das vom Bund finanziert wird. Das ist eine offizielle Aufgabe, die wir vom Bund erhalten haben.» Und das müsse man breit streuen, um die Bevölkerung zu informieren. 

Die Zofinger SP stört sich auch daran, dass die Stadt die Kontaktdaten der 15-Jährigen einfach herausgegeben hat. Laut Gesetz ist dies allerdings legal, wie eine Nachforschung des Regionalsenders Tele M1 zeigt. Die Ortspartei empfiehlt darum pazifistisch veranlagten 15-Jährigen, bei der Stadtverwaltung zu verlangen, dass persönliche Daten nicht an Dritte weitergegeben werden. (luk)