Sie sei von ihrer Partei bereits am 26. Juni angefragt worden, ob sie für die Ersatzwahlen am 20. Oktober 2019 zur Verfügung stehe. Nach reichlicher Überlegung habe sie sich allerdings «schweren Herzens gegen eine Kandidatur als mögliche Regierungsratskandidatin entschieden», wie die Politikerin in ihrem Schreiben mitteilt. Sie wolle sich voll und ganz auf die Nationalratswahlen konzentrieren. 

Als weitere Gründe führt die 35-Jährige ihre familiären Umstände – Bircher ist vor rund einem Jahr erstmals Mutter geworden – und ihre berufliche Tätigkeit an. Eine
Regierungsratskandidatur sei unter den aktuellen Voraussetzungen im Departement
Gesundheit und Soziales nicht vereinbar. (luk)