Leben im Lockdown

Silvan Dillier: «Mit meiner Frau wage ich mich an neue Kochrezepte, mit Kollegen gibts ein Bier via Skype»

Silvan Dillier zu Hause während des Lockdowns.

Silvan Dillier zu Hause während des Lockdowns.

Wie haben Sie Ihre Essgewohnheiten verändert? Und 14 weitere Fragen zum Leben im Lockdown an Radprofi Silvan Dillier aus Schneisingen.

Was vermissen Sie am meisten?

Den nahen Kontakt mit meiner Familie und Kollegen.

Was vermissen Sie am wenigsten?

Das Hin- und Herreisen.

Wer beeindruckt aktuell am meisten?

All die Leute, die im kompletten Lockdown leben müssen. Das ist ja wie im Gefängnis, nur mit dem Unterschied, dass man nichts verbrochen hat.

Was fällt Ihnen am schwersten zur Zeit?

Die Unsicherheit, wann und wie es weitergeht.

Was haben Sie gelernt?

Mal richtig zu entschleunigen und mich wieder an kleinen Dingen zu freuen.

Was ist das Positivste am Lockdown?

Das Aufräumen zu Hause.

Was tun Sie gegen den Lagerkoller?

Ich bin zum Glück so privilegiert, dass ich noch draussen mein Training absolvieren kann. Somit bin ich täglich mehrere Stunden draussen und habe keinen Lagerkoller.

Selfie Dillier

Selfie Dillier

Woran arbeiten Sie gerade?

Auf den Sport bezogen, arbeite ich an meiner Grundlage. Im Privatleben geniesse ich die Zeit mit unserem kleinen Sohn Ilja beim Spielen mit Rasseln und mit meiner Frau Cornelia wagen wir uns an neue Kochrezepte.

Was lesen Sie zur Zeit?

Rouleur, ein Velomagazin.

Haben Sie eine neue Serie, einen neuen Film entdeckt?

Zur Zeit keine Zeit für TV, oder besser gesagt, ich habe besseres zu tun.

Wie kommunizieren Sie mit Ihren Liebsten?

Mit den Kollegen gibts ein Bier via Skype, mit den Eltern ein Spaziergang durch den Wald unter Einhaltung des 1-Meter-Abstandes.

Wie und wo kaufen Sie ein?

Im Dorfladen, auf dem Bauernhof oder beim Metzger oder Bäcker direkt. Eigentlich wie zuvor.

Wie haben Sie Ihre Essgewohnheiten geändert?

Dadurch, dass wir nun immer zu Hause essen, können wir genau so kochen wie wir wollen. Darum würde ich sagen, wir haben jetzt eine sehr ausgewogene und gesunde Ernährung.

Worauf freuen Sie sich am meisten nach dem Ende der Krise?

Auf einen normalen Kontakt mit meinen Mitmenschen.

Ihr Motto während des Lockdowns?

Setze dir für jeden Tag ein kleines Ziel.

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