Transparenz-Initiative

SP Aargau sammelt ihre Unterschriften ehrenamtlich – und liegt hinter dem Soll

Die SP Aargau kauft keine Unterschriften. Im Bild: Barbara Roth (links) sammelt 2009 in Aarau Unterschriften. (Archivbild)

Die SP Aargau kauft keine Unterschriften. Im Bild: Barbara Roth (links) sammelt 2009 in Aarau Unterschriften. (Archivbild)

Anders als auf die Mutterpartei bezahlt die Aargauer SP niemanden dafür, Unterschriften für die Transparenz-Initiative zu sammeln. Auch im Aargau liegen die Sozialdemokraten im Hintertreffen – die Co-Präsidentin erklärt, warum.

Das Komitee der nationalen SP-Transparenz-Initiative holt rund 5000 der notwendigen 100'000 Unterschriften über bezahlte Unterschriftensammler herein (az vom 4. Juli). Pro Unterschrift gibt es 2.20 Franken. Der Grund: Wenige Monate vor Sammelschluss sind erst etwa 45'000 Unterschriften beisammen.

Was hält man in der Aargauer SP davon? Co-Parteipräsidentin Elisabeth Burgener sagt, man werde in Bern seine Gründe haben. Hier im Kanton Aargau zahle man nichts für Unterschriften: «Bei uns sammeln Freiwillige ehrenamtlich, natürlich auch Mitarbeitende des Parteisekretariats.» Harzig läuft die Sammlung nicht nur national, im Aargau geht sie noch schleppender voran. Die Sektion hat erst 30 Prozent der von ihr erwarteten 4400 Unterschriften beisammen. Burgener betont: «Das liegt aber nicht an der Initiative. Bei der kantonalen Transparenz-Initiative der Juso Aargau unterschrieben die Leute problemlos. Wir sind hintendrein, weil wir zu Beginn der Sammlung im Aargau Wahlen hatten, dann Abstimmungen über zwei sehr wichtige SP-Initiativen.» All dies habe Vorrang gehabt.

Schafft denn die SP Aargau ihr Kontingent noch? Elisabeth Burgener ist zuversichtlich: «Jetzt konzentrieren wir uns nebst den Gemeindewahlen auf die Transparenz-Initiative.» (mku)

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