Das Aargauer Stimmvolk hat im vergangenen November einer Verfassungsänderung zugestimmt, die den Auslandaargauern das aktive und passive Wahlrecht für den Ständerat einräumt. Für den Nationalrat sind sie bereits berechtigt.

Nur eine hauchdünne Mehrheit (50,7%) war für die Neuerung, sieben der elf Bezirke schickten die Vorlage bachab. Nun musste sich der Ständerat mit der Vorlage befassen, denn da es sich um eine Verfassungsänderung handelt, muss das Bundesparlament der Vorlage auch noch zustimmen. 

Das Stöckli tat das deutlich klarer als die Aargauerinnen und Aargauer. Ohne Gegenstimme genehmigte er die Änderung. Wie zuvor der Bundesrat sahen die Kantonsvertreter keinen Widerspruch zum Bundesrecht. 

Das letzte Wort über die erwähnten Neuerungen hat nun der Nationalrat, erst nach seiner Zustimmung tritt das Ständeratswahlrecht für im Ausland lebende Aargauer in Kraft. (sda/gia)