Der Aargauer SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner ist bei seinem Auftritt in der Sonntagabend-Show "Giacobbo/Müller" in Bestform. Er erscheint in trumpscher Manier mit einer aufgesetzten roten Schirmmütze mit "Giezi" drauf (statt "Make America Great Again) und langer roter Kravatte. Es waren die Insignien von Trump während seines Wahlkampfs.

Der Auftritt sei als kleine Hommage an den Auftritt von Mike Müller als Trump alias Giezendanner in einer letzten Sendung zu verstehen. Diese Parodie - fand der Aargauer Transportunternehmer – sei die beste gewesen, die je von ihm gemacht worden sei.

Giezendanner, zum Scherzen aufgelegt, erklärt, warum ihn der designierte US-Präsident Donald Trump nicht erst seit der Wahl, sondern sogar ein Leben lang begleitet. 

  • Mit zweieinhalb Jahren hat ihm der Vater das erste "Trumpi-Auto" zum Selbertreten gekauft.
  • Mit 7 Jahren bei den Velorennen stand die Mutter am Strassenrand und feuerte ihren Sohn an: "Ueli – trump, trump".
  • Mit 14 Jahren hatte er ein "Trumpolin".
  • Und schliesslich: Wenn er mit schmutzigen Schuhen die Wohnung betritt, sage ihm seine Frau: "Du Trumpel."

Die Lacher hat Giezendanner auf seiner Seite.

Dann wird es "ernsthafter". 25 Jahre ist Giezendanner mittlerweile im Bundesparlament aktiv. Er gesteht, das Thema "Masseneinwanderungsinitiative" kann er nicht nur seit der Ratsdebatte von letzter Woche nicht mehr hören.

Und zum Abstimmungsthema Unternehmenssteuerreform III sagte Giezendanner – ernsthaft: "Der Schweiz bringt sie eine Verbesserung. Im Aargau aber ist sie bei der Dividenenversteuerung ein Nachteil, das muss ich klar sagen."

Der frenetische Schlussapplaus ist der Schlusspunkt eines sympathischen Auftritts von Ulrich Giezendanner.

Der ganze Talk mit Ulrich Giezendanner bei «Giacobbo/Müller», 4.12.2016