Wasserqualität

Trotz gesunkenem Pegel – die Trockenheit macht den Hallwilersee gesünder

Die Hitzwelle macht den See gesünder

Die Hitzwelle macht den See gesünder

Der Wasserpegel des Hallwilersees ist gesunken, doch der Schein trügt: dem Gewässer geht es gut. Durch den ausbleibenden Regen sind nämlich weniger Düngerrückstände ins Wasser gespült worden. Dessen Qualität ist besser als in anderen Jahren,

Die Trockenheit und der tiefe Wasserpegel macht der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee Sorgen. Doch der ausbleibende Regenfall hat auch etwas Gutes: Es fliessen weniger Düngerrückstände von den angrenzenden Feldern und Bächen in den See. «Dem Hallwilersee geht es im Moment nicht so schlecht», sagt Gewässerbiologe Lukas De Ventura gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn.

Die Algen, welche auf die kontinuierlichen Zufuhr von Nährstoffen wie Phosphaten oder Silikaten angewiesen sind, produzieren bei genügend Licht Sauerstoff. Doch in der Nacht verbrauchen sie mehr Sauerstoff, als sie tagsüber produzieren. Werden viele solcher Nährstoffe in den See gespült, wächst die Zahl der Algen, wodurch der See immer sauerstoffärmer wird. Dies führt unter anderem zu einer Abnahme der auf Sauerstoff angewiesenen Fischpopulation.

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Der Hallwilersee war in den 80er-Jahren beinahe tot und wird seit 1985 künstlich belüftet. Bis vor zwei Jahren wurde noch reiner Sauerstoff in den See gepumpt. Mittlerweile wird nur noch Druckluft eingeblasen. Heute, zusätzlich von der Trockenheit begünstigt, steht es besser um den Hallwilersee. 

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