Coronakrise

Um Schaden durch Corona-Massnahmen zu verhindern: Aargauer SVP verlangt Lockerung auf Ostern

Man könne nicht verhindern, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung früher oder später infiziere, schreibt SVP-Nationalrat Andreas Glarner.

Man könne nicht verhindern, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung früher oder später infiziere, schreibt SVP-Nationalrat Andreas Glarner.

Die Zahl der Infektionen sei stabil. Darum fordert die SVP eine Lockerung der Massnahmen. Diese würden der Bevölkerung massiv schaden.

Es zeige sich, dass die Massnahmen des Bundes stärker wirkten, als erhofft. Dies schreibt SVP-Präsident Andreas Glarner in einer Mitteilung.

Im Aargau seien die Coronazahlen seit 30. März stabil. Man könne nicht verhindern, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung früher oder später infiziere. Doch die Wirtschaft steuere auf eine gigantische Krise zu. Häusliche Gewalt, Suizide und Tote durch nicht wahrgenommene, dringende Arztbesuche und durch Not und Elend seien in grosser Anzahl zu erwarten, schreibt die SVP weiter.

Darum soll sich die Regierung beim Bundesrat für den konsequenten Schutz der Risikogruppen einsetzen, so Glarner. 

Aber auch für eine Öffnung aller Geschäfte und Aktivitäten noch vor Ostern – mit allen Hygienemassnahmen. Das Versammlungsverbot sei zu lockern. Gastrobetriebe, gerade unter freiem Himmel, sollen auf Ostern öffnen können. Auch die Schulen sollen nach den Frühlingsferien den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Es müsse dringend verhindert werden, dass die getroffenen Massnahmen einen grösseren Schaden anrichten, als es das Virus täte, so die SVP Aargau. (mku)

Meistgesehen

Artboard 1