Gränichen
Warum Susanne Hochuli nicht an Infoveranstaltung in Gränichen war

Warum nahm Regierungsrätin Susanne Hochuli am Donnerstagabend nicht an der Infoveranstaltung über das geplante Asylzentrum auf der Liebegg teil? Wollte sie eine heftige Asyl-Diskussion nicht noch einmal über sich ergehen lassen?

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Glänzte mit Abwesenheit: Regierungsrätin Susanne Hochuli

Glänzte mit Abwesenheit: Regierungsrätin Susanne Hochuli

Keystone

Weshalb hat Regierungsrätin Susanne Hochuli, Vorsteherin des federführenden Departements Gesundheit und Soziales (DGS), nicht an der Infoveranstaltung in Gränichen teilgenommen?

Für einen der 250 Teilnehmer war Hochulis Absenz ein Affront gegenüber der Bevölkerung: «Es ist eine Frechheit, dass unsere gewählte Regierungsrätin es nicht für nötig hält, heute Abend hier zu sein», sagte der Mann unter tosendem Applaus im Saal.

Dieselbe Frage beschäftigte auch Gemeindeammann Rolf Arber, der kritisierte: «Wir haben mehrmals schriftlich darum gebeten, dass Frau Hochuli persönlich anwesend sein soll - die Antwort ist uns das Departement bis heute schuldig geblieben.»

Balz Bruder, Leiter Kommunikation und persönlicher Mitarbeiter von Hochuli, sagt auf Anfrage der Aargauer Zeitung: «An der Veranstaltung ging es um die Vorstellung des Baugesuchs, das gleichentags publiziert wurde. Verantwortlich dafür ist der Kantonale Sozialdienst (KSD). Folgerichtig hat der KSD das Vorhaben und das weitere Vorgehen vorgestellt.»

Natürlich kenne Hochuli das Dossier à fond und leite auch das Konsultativgremium Liebegg, führt Bruder aus. In diesem Gremium sind die Gemeinde Gränichen,
die landwirtschaftliche Schule sowie weitere Partner vertreten. (fh)