Aarau

Witterung und Verkehr setzen der Pflästerung in der Aarauer Altstadt zu – jetzt wird saniert

In der Rathausgasse wird ab Montag geflickt.

Von Montag bis Donnerstag sollen die Schäden behoben werden. Die Sanierungsmassnahmen sind für den Langsamverkehr wichtig und kosten rund 20'000 Franken.

Die Aarauer Rathausgasse wird ab Montag, 7 Uhr, bis Donnerstag, 9 Uhr, für sämtlichen motorisierten Verkehr gesperrt. Dies, weil verschiedene Schäden an der Pflästerung ausgebessert werden müssen. Die Sperrung sei nötig, damit die Arbeiten effizient durchgeführt werden können, so der Wortlaut des Schreibens, das den Anwohnern verteilt wurde.

Die schadhaften Stellen wurden nun mit gelben Markierungen versehen. Nicht nur in der Rathausgasse, sondern beispielsweise auch am Zollrain und Zwischen den Toren. Die Stellen wurden weiter mit den Zahlen 1 oder 2 ergänzt, laut Rolf Pfyl, Projektleiter Tiefbau, stehen die Zahlen für die Priorität, mit welcher die Sanierungsarbeiten ausgeführt werden sollen.

Diese Priorisierung sei nötig, weil der Zeitraum der Sperrung für die Sanierung sehr knapp sei.
Dass die nur rund zehn Jahre alten «Bsetzistei» stellenweise bereits ersetzt werden müssen, sei nicht überraschend, sagt Pfyl.

«Der Pflasterstein ist ein natürliches Produkt, dabei wird der Stein durch Witterungseinflüsse sowie durch die Belastung vom Verkehr, insbesondere durch die schweren Busse, mechanisch sehr beansprucht.» Im Unterhaltsbudget wurden für diese Ausbesserungen 20 000 Franken eingerechnet.

Flickenteppich wie in der Vorderen Vorstadt?

Die beschädigten Steine werden ersetzt, zumindest in der Rathausgasse. In den Gassen, die nicht gesperrt werden können, werden die schlimmsten Stellen mit einem provisorischen Belag versehen und später ausgebessert. «Es ist wichtig, dass die schadhaften Stellen ausgebessert werden», so Pfyl.

Dies aus Sicherheitsgründen für den Langsamverkehr sowie als Vorbeugung, damit nicht noch grössere Schäden entstehen. Ob nun auch die Altstadtgassen bald aussehen wie der «Flickenteppich» an der Vorderen Vorstadt?

«Die Arbeiten werden fachgereicht ausgeführt», sagt Pfyl. «Leider sieht man immer den Unterschied zwischen Alt und Neu. Dieser gleicht sich aber mit den Jahren farblich aus.»

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