Die Aargauer Thermalbäder müssen eine schwache Saison bilanzieren. Der heisse Sommer und der warme Herbst sorgen für weniger Besuche in den Bädern.

Egal ob Bad Schinznach, Bad Zurzach oder Sole Uni in Rheinfelden, alle Thermalbäder litten unter den hohen Temperaturen. Der Besucheransturm blieb aber nicht nur in dieser Saison aus. Seit zehn Jahren gehen die Zahlen zurück. Gar ein Viertel weniger Gäste zählen die Aargauer Bäder, sagt Marcus Rudolf, Direktor Bäder und Technik Bad Schinznach gegenüber Tele M1.

Trotzdem müssen die Bäder laufend investieren. Die Konkurrenz im Wasser-Kanton Aargau ist gross. Bad Zurzach hat erst gerade 20 Millionen Franken in einen Umbau investiert und auch im «Sole Uno» und in Bad Schinznach wird konstant Geld in Neuerungen gesteckt.

Und bald kommt ein weiterer Konkurrent hinzu. Das von Architekt Mario Botta entworfene Thermalbad in Baden. Läuft alles nach Plan, würde das neue Bad im Herbst 2020 seinen Betrieb aufnehmen. Die Ambitionen sind hoch: 500'000 Gäste soll es jährlich anlocken. Ob dieses Ziel realistisch ist, wird sich weisen. (zam)