Rückkehr

Älteste Lenzburgerin ist zurück: Die historische Dampfwalze steht wieder – fast an ihrem alten Platz

Ein Hebekran hievt die tonnenschwere Walze vom Transporter.

Ein Hebekran hievt die tonnenschwere Walze vom Transporter.

Nach einer längeren Auffrischung steht die markante rot-schwarze Baumaschine nun wieder an der Ammerswilerstrasse in Lenzburg.

Sie ist die älteste Lenzburgerin, hat rund 120 Jahre auf dem Buckel. Vor 45 Jahren kam sie in die Stadt, seither steht sie am nördlichen Ende des Widmi-Quartiers und hat in dieser Zeit keinen Wank gemacht. Die Rede ist von der rot-schwarzen Dampfwalze. 1975 erhielt die Stadt Lenzburg die ausrangierte Baumaschine geschenkt. «Geschenk der Firma Walo Bertschinger AG an die Stadt Lenzburg, der Heimat ihrer Gründer», steht auf einem Schild, das an der Walze befestigt ist. 

Gross war die Entrüstung in der Bevölkerung, als im Frühling die Walze sozusagen über Nacht plötzlich verschwunden war. Mehrfach war auf den sozialen Medien über deren Verbleib spekuliert worden. Bis Entwarnung kam von der städtischen Verwaltung. «Die Lenzburger Walze wird zurzeit äusserlich aufgefrischt», schaffte Stadtschreiber Christoph Hofstetter Klarheit und versprach, sie werde an die Ammerswilerstrasse zurückgebracht werden. Am Dienstag war es soweit: Am frühen Morgen wurde die in neuem Glanz erstrahlende Baumaschine nach Lenzburg zurückgefahren. In der Zwischenzeit war sie bei der Firma Walo Bertschinger AG optisch überholt worden. 

Die Dampfwalze landet wieder in Lenzburg

Die Dampfwalze landet wieder an ihrem Platz.

Fachmännisch an starken Seilen befestigt wurde sie gestern nun mit einem Hebekran vom Transporter gehievt und auf das vorbereitete Kiesbeet und an ihren angestammten Ort zurückgestellt. Nicht ganz genau, präzisiert Christian Brenner, Abteilungsleiter Tiefbau & Verkehr. «Die Walze wird um einige Meter von der Strasse zurückversetzt platziert.» Brenner sorgte vor Ort dafür, dass die Dampfwalze zentimetergenau am vorgesehenen Platz zu stehen kommt.

Vor der Baumaschine ist neu ein Parkfeld eingezeichnet. Dort können Automobilisten kurzzeitig parkieren, wenn sie Altglas und Blechdosen in der kürzlich neu eröffneten Unterflursammelstelle entsorgen wollen.

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