Birrwil

Beton statt Steine: Stützmauer wird saniert

In Birrwil wird die Stützmauer erneuert.

In Birrwil wird die Stützmauer erneuert.

Die Stützmauer braucht selbst Hilfe und bekommt sie auch. Mit Beton ausgestattet kann sie dann wieder ihren Dienst tun.

Seit erste Steine begonnen haben, aus ihr rauszufallen, kann die Stützmauer an der Unteren Wanne ihre Funktion als Stützmauer nicht mehr so gut wahrnehmen. Deshalb soll sie durch eine Betonmauer ersetzt werden. Das Baugesuch des Kantons liegt ab heute auf.

An der Länge und der Höhe der Mauer werde sich nichts verändern, sagt der zuständige kantonale Projektleiter David Probst. Die Betonmauer wird 60 Meter lang und maximal 2,5 Meter hoch. Wie den Unterlagen zu entnehmen ist, wird die Betonmauer so bearbeitet, dass der Anschein einer Mauer aus einzelnen Steinen entsteht.

Auch die Bepflanzung der heutigen Mauer soll beibehalten werden. Um die neue Mauer zu bauen, muss der Kanton das Baurecht auf dem anliegenden Grundstück erwerben. «Mit den Eigentümern sind umfassende Gespräche über das Projekt geführt worden», sagt Probst. Abgesehen vom Prüfanker würden die Bauarbeiten an der neuen Mauer keine bleibenden Spuren auf dem Grundstück hinterlassen.

Die Untere Wanne werde während der Bauarbeiten für maximal drei Monate ein Baustellen-Lichtsignal für den Einbahnbetrieb erhalten, sagt Probst. Das Baugesuch liegt bis zum 26. Oktober auf. (jgl)

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