Seengen

Christchindli-Märt: «Es ist ein schöner Einstieg in die Adventszeit»

Das Motto «Sterne» wurde am Seenger Christchindli-Märt in vielfältigem handwerklichem Schaffen umgesetzt.

Den Christchindli-Märt in Seengen haben am Samstagabend viele Leute auch deshalb besucht, um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen und Freunde zu treffen.

Sterne aus Holz, Sterne aus Metall, verziert und geschmückt, als Lichtobjekt oder Tischdeko. Sterne, das Motto des Christchindli-Märts in Seengen, leuchteten den vielen Besucherinnen und Besuchern von überall entgegen. Der beliebte Markt, der bereits zum 24. Mal durchgeführt wurde, zog am Samstagabend Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung an. Bei trockenen, aber kühlem Wetter genossen sie den Bummel durch die hübsch dekorierten und weihnachtlich geschmückten Stände mit handgefertigten Artikeln. Da die Kälte mit der Zeit durch Jacken und Handschuhe kroch, bildeten sich vor den Essensständen lange Schlangen und kaum jemand konnte dem Glühwein widerstehen.

Die gemütliche Atmosphäre von Seengen lockt an

Viele kamen nicht nur wegen der weihnachtlichen und kunsthandwerklichen Auslagen in den Verkaufsständen, sondern um einen gemütlichen Abend mit Freunden zu verbringen. «Wir sind aus Seengen und der Christchindli-Märt gehört einfach dazu», erklärten Fabienne Zollinger, 17, und Rahel Meier, 19. «Man sieht sich, isst und trinkt etwas zusammen, das ist ein schöner Einstieg in die Adventszeit.» Auch Bernhard Murri aus Ammerswil besuchte den Markt vor allem wegen der Leute. «Der Markt ist übersichtlich, man kennt viele, kann plaudern und etwas essen und trinken», sagte er. «Aber ‹chrömerle› muss ich nicht.» Nicht so Manuela und Claude Kaiser aus Hunzenschwil. «Wir kommen schon viele Jahre hierher und haben immer etwas Schönes gefunden», erzählen die beiden. Christa Felder und Elvira Schmed hingegen besuchten den Christchindli-Märt zum ersten Mal und waren sehr angetan von der gemütlichen Atmosphäre. «Trotz der schönen Weihnachtsstimmung hat es genug Licht und man sieht alles gut», lobten sie.

Besonders viele Sterne, das Motto des diesjährigen Marktes, gab es am Stand von Rachel Aemmer und Monika Ricchetti, nämlich Handgenähtes aus Sternenstoff. «Wir lieben Sterne», sagten die beiden, «aber sie sind nicht mehr so beliebt wie noch vor ein paar Jahren. Heute sind eher Blumenmotive und geometrische Formen aktuell.»

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