Lenzburg

Eine neue Brücke soll den Aabachpark mit dem Dammweg verbinden

Quelle: TF.

Eine neue, wesentlich breitere Aabachbrücke soll hier die Verbindung zum künftigen Aabachpark sichern.

Quelle: TF.

Für den Bau einer neuen Brücke über den Aabach soll der Einwohnerrat am Donnerstag einen Kredit von 340'000 Franken bewilligen.

Das neue nachhaltige Quartier «Im Lenz» wächst und die ersten Gebäude füllen sich langsam. Auf der Ostseite des Areals ist für die Bewohner der 500 neuen Wohnungen, aber auch für die Alt-Lenzburger eine grössere Grünfläche vorgesehen; passend zum abgrenzenden Fluss Aabach-Park genannt.

Die Südostecke des Parks soll nun an die bestehenden Rad- und Fusswege auf dem Dammweg (entlang dem Sockel des Bahndamms) und durch den Damm Richtung Marktmattenstrasse angeschlossen werden. Bei der Kreuzung dieser Nord-Süd- und Ost-West-Verbindung braucht es eine neue Brücke über den Aabach.

Drei Betonelemente

Weil dieser Bereich nicht in den Perimeter des Gestaltungsplanes «Gleis Nord» gehört, ist die Stadt Lenzburg für den Bau zuständig. Vorgesehen ist anstelle des bisherigen nicht durchgängigen, den SBB gehörenden Steges eine neue Brücke aus drei vorgefertigten Betonfertigelementen vorgesehen. Mit dieser Bauweise sind keine Arbeiten im Wasserlauf des Aabachs nötig. Die Widerlager werden gemäss der Einwohnerratsvorlage mit je vier Mikropfählen fundiert.

Die Brücke wird trapezförmig: Auf der Ostseite weist sie eine Breite von drei Metern auf; auf der Westseite, bei der Parkecke misst sie fast 7,4 Meter. Der neue Übergang ist so dimensioniert, dass er auch von den Unterhaltsfahrzeugen des Werkhofs befahren werden kann.

Neue hydrologische Messstation

Die neue, grössere Brücke kommt der hier seit 1999 betriebenen hydrologischen Messstation ins Gehege. Diese Messstation besteht aus einer Schwelle im Aabach und Ultraschallsensoren unter dem Steg und in der Röhre der Hochwasserentlastung. Aus Gründen des besseren Zugangs soll die Anlage um rund 20 Meter nach Norden verlegt werden. Da der Kanton ohnehin eine Modernisierung der Messstelle vorsieht, muss die Stadt statt der effektiven Kosten von 55 000 Franken nur eine Pauschale von 40 000 Franken an den Kanton bezahlen.

Der Einwohnerrat muss somit über einen Kredit von total 340 000 Franken entscheiden.

Meistgesehen

Artboard 1