Lenzburg

Einwohnerrat gegen Tempo 30 rund um den Bahnhof – Postulat abgelehnt

Die Bushaltestellen an der Zeughaus- und Hallwilstrasse rund ums Lenzhard-Schulhaus bleiben an den bisherigen Positionen.

Die Bushaltestellen an der Zeughaus- und Hallwilstrasse rund ums Lenzhard-Schulhaus bleiben an den bisherigen Positionen.

Auf den drei Zufahrtsstrassen zum Lenzburger Bahnhofplatz wird es vorerst kein Tempo 30 geben: Die Überweisung eines entsprechenden Postulats der SP wurde an der Einwohnerratssitzung mit 10 zu 25 Stimmen abgelehnt.

Die SP wollte um den Bahnhof ein tempomässiges Zwiebelschalenprinzip einführen. Der Bahnhofplatz ist seit einigen Jahren eine Begegnungszone; hier gilt Tempo 20. Als Übergang verlangte Anja Voegeli namens der SP eine Reduktion der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bisher 50 auf 30 Kilometer pro Stunde auf der Bahnhofstrasse, der Augustin-Keller-Strasse und der Murackerstrasse.

Mit der Überweisung als Postulat könne auf diesen Strassen mehr Sicherheit erreicht werden und zudem würden die Lärmemission massiv reduziert.

Dieser Vorstoss komme «zum völlig falschen Zeitpunkt» monierte Erich Renfer (SVP): Rund um den Bahnhofplatz sei im Moment noch zu vieles unklar. Deshalb dürfe man hier nicht Geld für Expertisen und später für bauliche Massnahmen zum Fenster rauswerfen. Sprecher von CVP, GLP und FDP schlossen sich mit Nuancen diesem Votum an. Die Überweisung des Postulats scheiterte mit 10 zu 25 Stimmen.

Bushaltestellen bleiben am bisherigen Ort

Bei der Beratung der Sanierung der Zeughausstrasse obsiegte der Änderungsantrag von Marcel Spörri (EVP), der verlangte dass die Bushaltestellen an ihren bisherigen Orten bleiben. Die Vorlage des Stadtrats hatte eine Verlegung auf ein sogenanntes Kap vorgesehen. Diese Massnahme hätte 15 000 Franken gekostet, die nun eingespart werden können.

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