Holderbank

Gmeind sagt nein: Hochstudhaus wird nicht unter Schutz gestellt

Das Hochstudhaus in Holderbank wird nicht in der Bau- und Nutzungsordnung als Schutzobjekt aufgenommen.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich an der Gemeindeversammlung in Holderbank gegen den gemeinderätlichen Antrag gestellt und sind dem Wunsch der Eigentümer des Bauernhauses gefolgt.

Die 40 anwesenden von insgesamt 741 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern haben an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend in Holderbank den Schutzeintrag des Hochstudhauses an der Hausmattenstrasse 1 im neuen Bauzonen- und Kulturlandplan abgelehnt: Sie haben mit 19 Nein- gegenüber 8 Ja-Stimmen den Antrag der Gemeinde abgewiesen.

Wie schon an der vergangenen Wintergmeind folgten sie dem Wunsch der Eigentümer, das Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit dem charakteristischen, steil aufragenden Dach als Schutzobjekt aus der Bau- und Nutzungsordnung zu streichen.

Die fünf Kreditabrechnungen segnete die Sommergmeind mit grossem Mehr respektive einstimmig ab. Auch die Jahresrechnung 2018 nahmen die Stimmbürger mit grossem Mehr an. Diese schliesst mit einem Minus von 238 000 Franken ab. Budgetiert war ein Plus von fast 18 000 Franken. (sga)

Meistgesehen

Artboard 1