Kritik

Hallwilersee: Mehr Regeln für Stand-up-Paddler? FDP-Grossrätin mit Kritik an den Sportlern

Zu nah am Ufer: Stand-up-Paddler auf dem Hallwilersee.

Zu nah am Ufer: Stand-up-Paddler auf dem Hallwilersee.

FDP-Grossrätin Jeanine Glarner kritisiert, dass die Trendsportler nicht wissen, was sie dürfen – und was nicht.

Dass die Anzahl der Stand-up-Paddler auf dem Hallwilersee in den letzten Jahren massiv zugenommen hat, war ganz besonders im Coronasommer nicht zu übersehen. Doch damit steigt auch das Konfliktpotenzial. «Leider ist festzustellen, dass einige Stand-up-Paddler die grundlegenden Schifffahrtsregeln nicht kennen», kritisiert nun FDP-Grossrätin Jeanine Glarner in einer Interpellation. Damit meint sie zum Beispiel «Tragepflicht von Schwimmhilfen ausserhalb der äusseren Uferzone, Ausweichpflicht, Fahrverbot in Naturschutzzonen, Abstand zu Schilf, Seerosen oder Binsen von mindestens 25 Metern und so weiter». Da der Hallwilersee eine naturnahe Uferlandschaft aufweist, sei das Einwassern von Schiffen ausserhalb der öffentlichen Bade- oder Hafenanlagen in Bezug auf den Naturschutz besonders heikel. Die Grossrätin will vom Regierungsrat wissen, ob «regulierende Elemente» für die Paddler denkbar seien, etwa definierte Punkte für die Ein- und Auswasserung. Ausserdem will sie wissen, wie den Betroffenen die grundlegendsten Schifffahrtsregeln vermittelt werden können. Glarner stellt aber auch klar: «Stand-up-Paddling auf dem Hallwilersee soll nicht verboten sein.»

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