Leutwil

Nach Bissattacken: Aargauer Regierung lehnt Beschwerde von umstrittener Hundehalterin ab

Nach Beissattacken: Razzia bei Hundezüchterin

Aus dem Archiv von TeleM1: Razzia bei Hundezüchterin

Mehrfach hatten die Hunde einer Züchterin in Leutwil zugebissen. Am Dienstag griff das Aargauer Vetreinäramt durch: Es führte eine Razzia mit Polizeiunterstützung durch und nahm zwei Hunde mit.

Weil ihre Hunde wiederholt zugebissen hatten, wurden einer Hundehalterin Auflagen gemacht, gegen die sie sich wehrte. Nun teilt der Regierungsrat mit, dass er die Beschwerde ablehne.

Der kantonale Veterinärdienst hatte im Januar 2019 gegen eine Hundehalterin aus der Region Seetal einschränkende Massnahmen zur Führung von Hunden im öffentlichen Raum verfügt, wie der Regierungsrat in einer Medienmitteilung schreibt. Namen dürfen nicht kommuniziert werden, aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich aber um die Züchterin aus Leutwil, deren Hunde mehrfach zugebissen hatten. Schliesslich rückte die Kantonspolizei im April 2019 aus und beschlagnahmte zwei Hunde.

Aufgrund der mehrfachen Vorfälle mit Hundebissverletzungen wurde angeordnet, dass die Besitzerin als auch von ihr beauftragte Drittpersonen nicht mehr als einen Hund gleichzeitig führen dürfen und dabei eine kurze Leine von maximal einem Meter verwenden müssen. Unter anderem wurde auch untersagt, Hunde an einer Kutsche, an einem Pferd oder an einem Fahrrad zu führen.

Die Hundehalterin hatte gegen diese Verfügung des kantonalen Veterinärdienstes Beschwerde eingereicht. Der Regierungsrat hat diese an der Sitzung vom Mittwoch abgewiesen, wie er nun mitteilt. Er kam bei seiner Beurteilung zum Schluss, dass die vom kantonalen Veterinärdienst verfügten Massnahmen gesetzeskonform, verhältnismässig und im öffentlichen Interesse notwendig sind. (kob)

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