Lenzburg

Neues Pflegezentrum in Lenzburg: Nur die SVP sagt «Nein»

Bald doch keine freie Fahrt für den Pflegeheim-Neubau des Alterszentrums Obere Mühle in Lenzburg? Archiv/me

Bald doch keine freie Fahrt für den Pflegeheim-Neubau des Alterszentrums Obere Mühle in Lenzburg? Archiv/me

Im Vorfeld der Volksabstimmung über den Neubau des Pflegezentrums Lenzburg gibt’s heisse Diskussionen: Die SVP findet das neue Heim zu teuer, die anderen Parteien hingegen finden die Kosten von 50 Millionen Franken als gerechtfertigt.

Der Einwohnerrat hiess Ende September eine Solidarbürgschaft von rund 8 Millionen Franken an den Neubau sowie das unentgeltliches Baurecht bis ins Jahr 2072 gut. Lediglich die SVP lehnte die Vorlage ab: Die Gesamtkosten von 50 Millionen Franken seien viel zu hoch. Andere Gemeinden hätten es günstiger geschafft.

Am 25. November stimmt der Souverän in Lenzburg über die Solidarbürgschaft ab. Die SVP stellt sich nach wie vor gegen das Projekt, deshalb haben jetzt die anderen Parteien ein Pro Komitee gegründet. „Die Stadt kann diese Unterstützung geben, ohne Geld aus der Stadtkasse zu nehmen", schreibt das Komitee.

Vergleiche mit standardisierten Werten für die Gebäudekosten quer durch die Schweiz zeigten, dass die Bauinvestitionen im Alterszentrum Obere Mühle «leicht unter dem Durschnitt liegen und somit seriös und konkurrenzfähig sind». Keine Bank finanziere ein unseriöses Projekt, betont das Pro Komitee. „Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger haben ein Pflegeheim verdient, das den heutigen Standards entspricht."

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