Lenzburg

Panorama-Tafeln auf Schloss Lenzburg werden erneuert

Schöne Aussichten: Freunde-Präsidentin Irene Cueni bei einer dersanierungsbedürftigen Panorama-Tafeln auf Schloss Lenzburg. HH.

Schöne Aussichten: Freunde-Präsidentin Irene Cueni bei einer dersanierungsbedürftigen Panorama-Tafeln auf Schloss Lenzburg. HH.

Die Freunde der Lenzburg haben an ihrer Generalversammlung 3000 Franken für die Sanierung der Panorama-Tafeln auf Schloss Lenzburg gesprochen. Für beste Unterhaltung sorgte im kleinen Rittersaal Frölein Da Capo.

128 Freundinnen und Freunde der Lenzburg – von mittlerweile 1542 (Nettozuwachs: 89) – waren auf ihr Schloss gekommen, um die notwendigen Geschäfte zu erledigen und mit Gleichgesinnten die Gemeinschaft zu pflegen. Gerne genoss man den Apéro im geheizten kleinen Rittersaal und anschliessend die kulinarischen Köstlichkeiten aus Küche und Keller der «Krone». Freunde-Präsidentin Irene Cueni eröffnete den zweiten Teil wie gewohnt mit in Wortspiele gefassten grundsätzlichen Gedanken: eine Art Edel-Rapperin im geistigen Höhenflug mit Tiefgang.

Die von Schlossgeschäftsführer Peter Jud präsentierte Rechnung schliesst bei Ausgaben von rund 41 900 Franken und Einnahmen von 48 900 Franken mit einem Reingewinn von 7000 Franken. Der Stiftung Schloss Lenzburg konnten 15 250 Franken abgeliefert werden.

Das Budget 2013 liegt im selben Rahmen. Die Jahresbeiträge bleiben bei 35 Franken für Einzelpersonen und 50 Franken für Partner und Familien. Die Projekte Grillplätze-Sanierung und Burgdohlen-Nester sind abgeschlossen, die gefiederten Freunde haben ihre neuen Wohnungen, allerdings vorerst nur im Parterre, bezogen.

Als nächstes werden gemäss einstimmigem Versammlungsbeschluss für rund 3000 Franken die anno 1994 montierten Panorama-Tafeln auf der Südbastion, beim Aufzug und bei der Fahnenburg saniert. Apropos Fahnen: Auf Anfrage aus dem Publikum, warum die Schlossfahnen so selten draussen im Winde flattern, gab Peter Jud eine einfache Erklärung: Das nasse Wetter schade dem Tuch.

Reich befrachtetes Programm

Der Jahresbericht 2012 der Freunde der Lenzburg rapportierte über zahlreiche Traditionsanlässe wie das Auffahrtskonzert mit dem fantastischen Duo Calva, heuer mit der jungen Big Band Crazy Hoppers aus dem Freiamt, Seetal, Säuliamt und Kelleramt; ferner die Unterstützung des TNT Theatre Britain, diesmal mit Shakespeares «Macbeth», sowie der Jugendfest-Serenade des Orchestervereins Lenzburg mit Bläserverstärkung (erstmals unter der Leitung von Beat Wälti) und schliesslich die restlos ausverkauften Familiennachmittage mit den Museumspädagoginnen. Der Schlossbesuch hatte das Schloss Grandson zum Ziel und selbstverständlich entschied man sich für die Stapferhaus-Ausstellung «Entscheiden».

Bereits in wenigen Tagen stehen die Visite auf Schloss Oberhofen am Thunersee, die Castle Tour mit Shakespeares «The Taming of the Shrew», die Schloss-Serenade mit dem Musikverein und der Besuch des Strohmuseums Wohlen auf dem Programm. Im Herbst sind wieder die Familiennachmittage angesagt und ein Besuch im Paul-Scherrer-Institut psi in Villigen.

Im dritten Teil der Generalversammlung unterhielt die putzmuntere Provinz-Diva Frölein Da Capo aus Willisau im Petticoat das Lenzburger Publikum hervorragend mit ihren eigenwillig gemischelten Arrangements. Das Frölein kokettierte mit dem Landpommeranzen-Dasein und ihrem Leben mit seinen unzähligen Unzulänglichkeiten. Und das manchmal ganz schön frivol.

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