Der Bauverwalter der Gemeinde Meisterschwanden ist eine umstrittene Figur. Das ist spätestens seit der Einreichung einer Petition mit 105 Unterschriften klar. 

Im von Stefan Laib initiierten Begehren wird «die raschmöglichste Aufkündigung des Dienstverhältnisses» mit dem Bauverwalter gefordert. Stossrichtung: Man wolle nicht vom selbstherrlichen und voreingenommenen Verwaltungsbeamten schikaniert werden.

Jetzt hat der Gemeinderat auf die Petition reagiert. Er habe diese «in den vergangenen Wochen eingehend diskutiert», heisst es in der Stellungnahme.

Die eingereichte Petition und der persönliche Angriff auf einzelne Abteilungen oder Mitarbeiter seien nicht das richtige Mittel, Forderungen dieser Art zu stellen. «Der Gemeinderat lehnt daher die Petition ab.»

Weiter steht, der Rat habe die Zeichen der Zeit erkannt: «Es ist ihm wichtig, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von Meisterschwanden Vertrauen in die Verwaltung haben.»

Und: «Der Gemeinderat hat nun Massnahmen beschlossen, die externe Kommunikation zu verbessern.» Doch Neuerungen dieser Art benötigten eine gewisse Zeit: «Daher bittet der Gemeinderat die Bevölkerung, Vertrauen in ihn zu haben und ihm die nötige Zeit einzuräumen.»

Wie weit diese Massnahmen mit der Personalstrategie zu tun haben, wird nicht erläutert. Initiant Stefan Laib, der Präsident der Stiftung «Militär und Kunstsammlung Laib», erklärt: «Grundsätzlich bin ich enttäuscht von der Reaktion des Gemeinderates. Aber ich entnehme den Formulierungen, dass der Gemeinderat an der Lösung des Problems arbeitet.» (uhg)

(Artikel vom 13. Dezember 2018)