Rupperswil
Steuererhöhung soll verhindert werden

Der Rupperswiler Gemeinderat will bis 2025 am Steuerfuss von 97 Prozent festhalten. An der 2018 beschlossenen Finanzstrategie soll festgehalten werden.

Nadja Rohner
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Die Gemeinde Rupperswil will bei 97 Prozent bleiben.

Die Gemeinde Rupperswil will bei 97 Prozent bleiben.

Walter Bieri / KEYSTONE

Im März 2018, beim zweiten Anlauf, genehmigten die Rupperswiler Stimmberechtigten dann doch noch das Budget für das laufende Jahr. Im November zuvor war es mit einer beantragten Steuerfusserhöhung von 95 auf 99 Prozent (inklusive des nicht weitergegebenen Steuerfussabtauschs – also um sieben Prozentpunkte) abgelehnt worden. Beim zweiten Mal klappte es mit einer Erhöhung auf 97 Prozent und striktem Sparprogramm.

Bei diesen 97 Prozent will Rupperswil, das stark gewachsen ist und dabei trotzdem eher einen Rückgang der Steuerkraft hinnehmen musste, nun bleiben. Der Gemeinderat will an seiner 2018 implementierten Finanzstrategie festhalten, teilt er mit. Die Verbesserung der Finanzsituation soll demnach durch Sparmassnahmen einerseits und Optimierung von Organisation und Digitalisierung andererseits erreicht werden.

«Ein politisch und wirtschaftlich vertretbares Ziel»

Die letzten drei Rechnungen waren ausgeglichen. «Nach wie vor gilt die ausgeglichene Rechnung als oberstes Ziel», so die Gemeinde. Die Ausgaben sollen um höchstens zwei Prozent zunehmen. «Gemäss aktueller Planung sind bis 2025 Investitionen bis maximal 10 Millionen Franken vorgesehen, wodurch die Nettoverschuldung leicht von 14,9 auf 15,5 Millionen Franken steigen soll», so der Gemeinderat.

Insgesamt sieht er eine «gute Ausgangslage, den Steuerfuss von 97 Prozent auch für die Finanzstrategieperiode 2022 bis 2025 zum politisch und wirtschaftlich vertretbaren Ziel zu nehmen». Mit gutem Grund. Dieser Steuerfuss mache «Rupperswil für Einwohner und Firmen zu einer der attraktivsten Gemeinden im Kanton».

Was die spezialfinanzierten Betriebe betrifft, so stellt der Gemeinderat eine Gebührenreduktion bei der Abfallentsorgung und beim Abwasser in Aussicht. Aufgrund der hohen Investitionen aber auch eine leichte Erhöhung der Wassergebühren.

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