Holderbank

Unerwarteter Beschluss: Gmeind abgesagt, weil zu viele Leute kamen

Maximal 120 Stimmberechtigte waren zugelassen. (Symbolbild)

Maximal 120 Stimmberechtigte waren zugelassen. (Symbolbild)

Der dringende Entscheid zum Schulhausneubau sollte am Mittwochabend gefällt werden. Was aber niemand erwartet hatte: Der Saal war zu klein. Der Gemeindeammann musste die Versammlung absagen.

Die Gemeindeversammlung von Holderbank (1386 Einwohner) sollte am Mittwochabend einen Generationenkredit bewilligen: 13,85 Millionen Franken für den Neubau eines Schulhauses. Doch dann trat ein, was niemand erwartet hatte. Der Saal war zu klein. Weil die Turnhalle abgebrannt ist, hätte die Gemeindeversammlung in den Räumlichkeiten der LafargeHolcim durchgeführt werden sollen. Im Vorfeld war angekündigt worden, dass höchstens 120 Stimmberechtigte teilnehmen können. Diese Zahl wurde überraschenderweise kurz vor 20 Uhr erreicht und überschritten. Deshalb musste Gemeindeammann Herbert Anderegg die Versammlung absagen. Die Gmeind löste sich nach der Verkündigung der Absage rasch wieder auf.

Wie es nun mit dem dringenden Entscheid zum Schulhausneubau weitergeht, konnte Anderegg am Mittwochabend noch nicht sagen. «Möglich ist, dass wir für die Gemeindeversammlung ein Zelt aufstellen oder diese als Openair-Veranstaltung durchführen.» Auch eine Ur­nenabstimmung sei denkbar. «Das fände ich allerdings schade», so der Gemeindeammann. Klar sei, dass in Holderbank ein Defizit an Schulraum bestehe und diesbezüglich etwas gemacht werden müsse.

Ein ähnlicher Fall hatte sich im letzten November in Spreitenbach ereignet, als auch dort die Gemeindeversammlung wegen Grossandrangs nicht durchgeführt werden konnte. 

Bilder vom Brand:

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