Fahrwangen

Weihnachts-Wahnsinn: Er investiert 100'000 Franken in Riesenkrippe mit 1000 Figuren

Weihnachts-Wahnsinn: Riesenkrippe in Fahrwangen

Weihnachts-Wahnsinn: Riesenkrippe in Fahrwangen

Fast 20 Jahre und 100'000 Franken hat der Theologe Thomas Wolfer in die perfekte Krippe investiert.

In Fahrwangen ist bis am 20. Januar eine Riesenkrippe ausgestellt. Die Krippenlandschaft erstreckt sich über drei Räume. Seit fast 20 Jahren hat ein Theologe für sie gesammelt und gebaut. Sie soll möglichst korrekt und biblisch akkurat sein.

Thomas Wolfer hat ein besonderes Hobby: Seit fast zwanzig Jahren sammelt er alles rund um Krippen. Über 100'000 Franken und ganz viel Herzblut hat er schon in seine Krippenlandschaft investiert. 

Er sammelt aber nicht einfach alles. Der 49-jährige Theologe achtet darauf, dass seine Krippe möglichst historisch korrekt ist und den biblischen Erzählungen entspricht. Schliesslich stellt er mit seiner Krippenlandschaft die gesamte Weihnachtsgeschichte bis ins kleinste Detail nach. 

Alles begann mit einem selbst gebauten Holzstall von Wolfers Vater, einem begnadeten Bastler. Für diesen Stall kaufte der gebürtige Schwabe seine ersten Krippenfiguren. Heute, nach fast 20 Jahren, umfasst seine Sammlung über 1000 Mensch- und Tierfiguren, von denen einige sich bewegen. Sogar ein Brunnen mit fliessendem Wasser stellt Wolfer in seiner Krippe aus.

Mittlerweile ist der Theologe gewissermassen in die Fussstapfen seines Vaters getreten: Einen Teil seiner Krippenhäuser, Tempel und Paläste hat er selber gebaut. 

Nur einmal pro Jahr stellt Wolfer seine Sammlung auf. Er muss dafür 3 Räume mieten, um die Krippenlandschaft möglichst schön zur Geltung zu bringen. Normalerweise lagert er alles verpackt in seiner Wohnung. Sein Keller sei zu klein für alle Figuren und Gebäude. Daher habe er Schachteln mit Krippensachen im Büro, im Wohnzimmer auf dem Bücherregal, sogar im Schlafzimmer. «Überall wo es irgendwie geht», erzählte der 49-Jährige Tele M1. 

Jetzt wird die Riesenkrippe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis am 20. Januar ist sie in Fahrwangen gegenüber des Bärenplatzes ausgestellt. Der Eintritt ist gratis. Es gibt so viele Details zu sehen, da lohnt es sich mehrmals durchzuschlendern.  (cez)

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