Polizei warnt
Neue Betrugsmasche im Aargau: Erpresser verschicken Drohung per A-Post und verlangen Bitcoin

In der Schweiz macht eine neue Betrugsmasche die Runde. Unbekannte versenden per Post Erpresserbriefe und verlangen 0.5 Bitcoin. Auch im Aargau haben Betroffene solche Briefe per A-Post erhalten. Die Kantonspolizei rät, die Briefe bei Erhalt nicht zu öffnen und sofort bei der nächsten Polizeistelle zu melden.

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Die Krypto-Währung Bitcoin.

Die Krypto-Währung Bitcoin.

Bild: Alexandra Wey / Keystone

Seit kurzer Zeit macht eine neue Betrugsmasche die Runde, wie die Aargauer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilt. Eine unbekannte Täterschaft versenden per Post Erpresserbriefe, in welchen die Empfänger aufgefordert werden, in der Digitalwährung Bitcoin einen grossen Betrag zu zahlen.

Durch die Drohung versucht die Täterschaft die Empfänger einzuschüchtern und zu verängstigen, damit diese eine Zahlung auslösen. Die im Brief erwähnte Möglichkeit besteht darin, einen halben Bitcoin zu überweisen, was rund 25'000 Franken entspricht.

Einer der Erpresserbriefe, die per A-Post versendet wurden und von Betroffenen der Polizei übergeben wurden.

Einer der Erpresserbriefe, die per A-Post versendet wurden und von Betroffenen der Polizei übergeben wurden.

Kapo Aargau

Bei Nichteinhalten der Frist von zehn Tagen oder der Involvierung der Polizei würde es zu Konsequenzen kommen, wie es im Brief weiter heisst.

Die Kantonspolizei Aargau gibt daher die unten stehenden Empfehlungen heraus, wie Betroffene auf den Erhalt eines solchen Erpresserbriefs reagieren sollen. (hck)

Die Kantonspolizei empfiehlt:

  • Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Die Polizei hat schon einige dieser Schreiben sichergestellt. Sie sind nicht der einzige Empfänger.
  • Seien Sie misstrauisch.
  • Melden Sie den Erhalt eines Erpresserbriefes dem nächstgelegenen Polizeiposten der Kantonspolizei.
  • Öffnen Sie wenn möglich, das Couvert nicht und bringend Sie es zum nächstgelegenen Polizeiposten der Kantonspolizei. Sollten Sie es bereits geöffnet haben, bringen Sie es trotzdem zur Polizei damit die Spuren gesichert werden können.
  • Zahlen Sie unter keinen Umständen Bitcoins auf ein erwähntes Konto.
  • Melden Sie der Kantonspolizei die Bitcoinadresse.

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